Emmer Brot

Emmer Brot

Saftig und knackig zugleich. Dazu ein leicht nussiges Aroma. Unser Emmerbrot backt sich nicht nur beinahe von selbst, es schmeckt auch wunderbar und bringt dir ohne großen Aufwand alle Vorzüge des Ur-Korns auf den Tisch. Unbedingt ausprobieren!

  • Zubereitungszeit
    10 min.
  • Gesamtzeit
    2 h
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    203 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Vegetarisch

Zutaten

Portionen

8

400 g
Emmer-Vollkornmehl
1 Prise
Salz
240 ml
Milch
20 g
Sonnenblumenkerne
20 g
Emmerkorn
8 g
Hefe, frisch

Zubereitung

  1. Alle Zutaten bis auf die Hefe in einer Schüssel vermischen.

  2. Die Hefe zusammen mit 120 ml Wasser in einem Topf erwärmen, bis sich die Hefe aufgelöst hat.

  3. Die Hefe-Wasser-Mischung ebenfalls in die Schüssel geben und zu einem Teig kneten. Für mindestens 5 Minuten kneten. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde ruhen lassen.

  4. Den Teig in die Backform geben und für weitere 30 Minuten ruhen lassen.

  5. In der Zwischenzeit den Backofen auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

  6. Das Brot für 60 Minuten backen.

    Tipp: Das Brot schmeckt noch warm mit etwas Butter und Salz perfekt!

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 850 kj (10 %)
Kalorien 203 kcal (10 %)
Kohlenhydrate 35 g
Fett 2 g
Eiweiß 9 g

Bewertung

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Emmerbrot: Was ist so besonders am Urkorn

An unser heutiges Getreide hatte noch lange niemand gedacht, da kultivierten Menschen im Nahen Osten bereits Emmer. Rund 10.000 Jahre ist das her. Kein Geringerer als Julius Caesar soll es später sogar zum Grundnahrungsmittel im antiken Rom gemacht haben. Dass das Urkorn über die Jahre an Bedeutung verlor, lag auch an der Entdeckung ertragreicherer Sorten. Als Vorfahre unseres heutigen Getreides steigerte Emmer seine Beliebtheit zuletzt dennoch deutlich, wobei er Ähnlichkeit mit dem heutigen Hartweizen mitbringt. Ein großer Vorteil im Anbau: Emmer kommt komplett dank der festen Hülle des Spelzgetreides ohne chemisch-synthetische Pestizide aus. Zudem benötigt er weniger Nährstoffe aus dem Boden als moderne Weizensorten. Willst du nach unserem Rezept Brot mit Emmermehl backen, nutze das Vollkornmehl des Urkorns. Es bringt einen herzhaften, nussigen Geschmack mit. Brot mit Emmermehl zu backen, lohnt sich also in jedem Fall. Alternativ kannst du auch unser Sonnenblumenbrot ausprobieren oder das fix zubereitete 5-Minuten-Brot mit Dinkel.

Brot backen mit Emmer: die Vorteile

Neben seinem charakteristischen Geschmack überzeugt unser Emmer-Vollkornbrot auch in Sachen Nährstoffvielfalt. So liefert das Urkorn neben Ballaststoffen auch Eiweiß – und davon nahezu doppelt so viel wie moderner Weizen. So bleibt das Sättigungsgefühl länger konstant. Dazu enthält Emmer sowohl Eisen und Calcium als auch Kalium. Willst du Emmerbrot selber backen, bedenke nur, dass das Urkorn weniger stark klebt als Weizen. Es braucht also Unterstützung. Unser Emmerbrot backst du mit Hefe und Milch. Einen Automaten benötigst du dagegen nicht, wenn du Emmer-Urkorn-Brot backen willst. Einfach die runde Backform nutzen, schon kannst du unser Brot-Rezept mit Emmermehl ausprobieren. Jeden Versuch wert sind außerdem unsere Vollkorn-Bagels – beispielsweise für den Fall, dass du ein traditionelles New Yorker Frühstück planst. Ähnlich lecker schmeckt unser Vollkornbrot.

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