Ob gebraten, gebacken oder gekocht: Mit Rosmarin gewürzt laufen Kartoffeln zu großer Geschmacksform auf. Als Beilage zu Fleisch und Fisch oder als Knabberei in Form von Rosmarinkartoffel-Spießchen ist die tolle Knolle perfekt geeignet.
Die Kartoffeln waschen, in einen Topf geben, knapp mit Wasser bedecken und ca. 15 Minuten bissfest garen. Danach abgießen und abkühlen lassen.
Das Öl mit Salz und Pfeffer verrühren. Den Rosmarin abbrausen. Die Kartoffeln in Hälften schneiden, je etwa 4 Kartoffelhälften aufspießen, mit Öl bepinseln und mit Rosmarin bestreuen.
Die Spieße auf dem heißen Grill rundherum ca. 10 Minuten goldbraun grillen. Wenn gewünscht noch mit gegrilltem/gebratenem Rosmarin servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.352 kj (16 %)
Kalorien
323 kcal (16 %)
Kohlenhydrate
39 g
Fett
15 g
Eiweiß
5 g
Bewertung
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Rosmarinkartoffeln-Rezept für die schnelle Küche
Kaum eine Sättigungsbeilage lässt sich so vielfältig zubereiten wie die Kartoffel. Du kannst ganze Kartoffeln im Backofen garen, dünne, geschichtete Scheiben als Kartoffelrosen im Rohr zubereiten, als Bratkartoffeln mit Schale in der Pfanne braten oder die rohe Knolle in Wedges-Form schneiden und backen. Detaillierte Tipps dazu findest du in unserem Ernährungsspecial Kartoffeln.
Für welche Form und Art der Zubereitung du dich auch entscheidest, in jedem Fall kommt es auf die Würze an. Salz ist der grundlegende Geschmacksgeber, Kräuter verleihen der Knollenfrucht die feine Note. Der kräftige Rosmarin passt hier besonders gut – so gut, dass er als Namensgeber fungiert. Das aromatische Kraut verleiht den Rosmarinkartoffeln einen herrlich frischen Geschmack und passt auch wunderbar zu Fisch und Fleisch. Probiere unser Rezept für Straußensteak mit gegrilltem Fenchel oder ein zartes Entrecôte mit Kartoffeln, die in unserem Rezept mit Olivenöl und Rosmarin gebraten werden. Oder du wandelst das klassische Poutine-Rezept ab und nimmst unsere Rosmarinkartoffeln als Basis. Alternativ bietet sich das Rezept für Entrecôte-Braten an – Rosmarinnadeln veredeln hier nicht nur die Kartoffeln, sondern auch das Fleisch. Auch für ein Zitronenhähnchen und gegrillten Fisch sind Rosmarinkartoffeln die perfekte Beilage. Wenn du das Essen mit weiteren Gewürzen und Kräutern wie zum Beispiel Knoblauch verfeinern möchtest, achte darauf, dass sie sich mit dem Rosmarin vertragen. Welche Kräuter beim Kochen kombiniert werden können, erläutert EDEKA-Experte Jürgen Zimmerstädt.
Das musst du beim Rosmarinkartoffeln-Rezept beachten
Damit dein Rosmarinkartoffeln-Rezept optimal gelingt und die Knollen den richtigen Biss haben, ist zunächst einmal die Wahl der richtigen Kartoffelsorte wichtig. Für Ofen und Pfanne verwendest du am besten festkochende Kartoffeln. Kleine Knollen brauchst du nicht zu schälen: Auf einen Spieß gesteckt, sehen sie sehr dekorativ aus und eignen sich auch pur als Knabberei oder Beilage zum Salat. Damit weder Back- noch Bratkartoffeln halbroh auf den Teller kommen, kochst du das Gemüse vor. Je nach Größe und Sorte sind die Kartoffeln nach zwölf bis 20 Minuten bissfest. Bedecke die Knollen nur knapp mit Wasser und reduziere die Temperatur rechtzeitig, so dass es im Topf nur leicht köchelt. Bei Pellkartoffeln schützt die Schale vor Nährstoffverlust, auch im Dampfgarer ist eine besonders schonende Zubereitung möglich. Wenn du frischen Rosmarin verwendest, zupfst du am besten die Nadeln ab und mischst sie mit Öl unter die Knollen. Vorsicht vor zu hohen Temperaturen beim Braten, das Kraut brennt schnell an.
Tipp: Besonders gut nehmen die Kartoffeln das Rosmarinaroma an, wenn du bereits ein oder zwei Zweige ins Kochwasser gibst und gehackten Rosmarin vor dem Servieren unter die Knollen mischst. Oder gib einmal unsere Rosmarinbutter darüber.
Lust auf mehr Rosmarin? Probiere unseren Rosmarintee!!