Fleisch tagelang in einer säuerlichen Marinade ziehen lassen, um es mit süßen Aromen zu kombinieren und im Ofen zu schmoren, bis es wunderbar zart ist. Unser Rezept für Sauerbraten nach rheinischer Art verspricht einzigartigen Genuss. Auch dank intensiver Kräuter, Rotwein, Honig und Rosinen.
Das Rindfleisch unter fließendem Wasser abspülen und ggf. von Sehnen und Fett befreien.
Den Rotwein zusammen mit den Gewürzen aufkochen und für 15 Minuten köcheln lassen. Anschließend auskühlen lassen.
Den Rinderbraten auf ein flaches Blech geben und mit dem Rotwein übergießen.
Den Braten abdecken und gut gekühlt für drei Tage in der Marinade ziehen lassen. Den Braten wenden und weitere zwei Tage kühl einlegen.
Den Backofen auf 165°C vorheizen. Den Rinderbraten in etwas Rapsöl in einem Bräter scharf anbraten und mit der Marinade übergießen. Den Honig sowie die Rosinen hinzugeben und den Braten für zweieinhalb Stunden im Ofen schmoren.
Den Braten herausnehmen, die reduzierte Sauce gegebenenfalls abbinden. Den Braten mit Beilagen servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
3.463 kj (41 %)
Kalorien
827 kcal (41 %)
Kohlenhydrate
17 g
Fett
32 g
Eiweiß
76 g
Bewertung
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Rheinischer Sauerbraten: Rezept mit Rosinen und Rindfleisch
Eines seiner markantesten Merkmale hat der rheinische Sauerbraten über die Jahre abgelegt. Wo anfangs Pferdefleisch gebeizt und eingelegt wurde, dominiert heute hauptsächlich Rindfleisch. Auch in unserem Rezept, das sich einen anderen Aspekt des rheinischen Sauerbraten-Originals erhält. Denn auch für unsere Soße verwendest du Rosinen, die je nach Region essenzieller Teil der Anleitung sind. Als Süßungsmittel – auch das ist entscheidend, wenn du einen Sauerbraten rheinischer Art zubereitest – verwendest du Honig. Der kommt jedoch erst unmittelbar vor dem Gang in den Ofen dazu. Zunächst musst du auch unseren rheinischen Sauerbraten einlegen. Rotwein sowie intensive Gewürze wie Wacholderbeeren, Gewürznelken und Lorbeerblätter dienen dabei als Basis. Traditionelle Beilagen, wenn du rheinischen Sauerbraten zubereitest, sind Kartoffeln und Rotkohl. Beides passt auch wunderbar zu unserem fränkischen Sauerbraten, für den du zudem Kartoffelklöße selber machst.
Rheinischer Sauerbraten – welches Fleisch?
Rind hat längst Pferd ersetzt. Bliebe nur zu klären, welches Fleisch sich am besten eignet, um unseren rheinischen Sauerbraten zuzubereiten. Da du es mehrere Tage einlegst und lange im Ofen garst, wird es ohnehin wunderbar zart. Daher verwendest du beispielsweise die Hohe Rippe oder die Rinderschulter. Welches Fleisch für einen Sauerbraten grundsätzlich infrage kommt, erfährst du in unserem Expert:innenwissen. Insgesamt benötigst du für unser Rezept 1,5 Kilogramm und sättigst damit vier Personen. Mindestens 200 bis 250 Gramm solltest du pro Person immer rechnen, wenn du Sauerbraten zubereitest. So verfährst du auch für unseren Sauerbraten mit Klößen, für den du außerdem Semmelknödel selbst machst. Und wenn du öfter Braten zubereitest, solltest du auch unbedingt eine Demi-Glace-Soße im Kühlschrank stehen haben.