Spaghetti, Penne, Lasagne, Tagliatelle – mit unserem Rezept für Nudelteig ohne Ei zauberst du Pasta wie bei Nonna. Alles, was du brauchst, sind Hartweizengrieß, Mehl, Wasser, Salz sowie eine Prise kulinarischer Fantasie!
Mehl in eine Schüssel sieben. Hartweizengrieß und Salz zugeben und vermischen.
In die Mitte eine Mulde formen. 120-150 ml Wasser zugießen und mit den Händen zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben.
Teig zu einer Kugel formen, mit Frischhaltefolie abdecken und für 1 Stunde ruhen lassen.
Nudelteig in eine Nudelmaschine geben und in gewünschter Form weiterverarbeiten.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.084 kj (13 %)
Kalorien
259 kcal (13 %)
Kohlenhydrate
56 g
Fett
1 g
Eiweiß
8 g
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Nudelteig ohne Ei selber machen
Pasta ist in Italien ein Grundnahrungsmittel – und wird in vielen Familien tagtäglich zubereitet. Auch bei uns landen Nudeln immer öfter auf dem Speiseplan. Kein Wunder, denn Pastagerichte sind lecker, in der Regel schnell zubereitet und vielseitig.
Die gute Nachricht für alle, die auf Produkte tierischen Ursprungs verzichten: Gängige Pasta ist vegan. Denn sie wird aus Hartweizengrieß, Wasser und etwas Salz hergestellt, wie beispielsweise unsere Cavatelli. Nur zu besonderen Anlässen und Zutaten servieren Italiener:innen die sogenannte "Pasta all’uovo". Auch in unserem Rezept für Nudelteig ohne Ei verwenden wir nur Mehl sowie Hartweizengrieß und fügen dem Getreide Salz und Wasser hinzu. Der vegane Nudelteig ist schnell zubereitet, sollte jedoch eine Stunde ruhen, bevor du ihn zum Beispiel zu einer veganen Pasta Carbonara oder unseren veganen Ravioli weiterverarbeiten.
Möchtest du Nudeln selber machen und bunt färben, kannst du dem Pastateig ohne Ei Gemüsesaft oder Gewürze untermischen. Kurkuma oder Safran sorgen für eine satte gelbe Farbe. Rötliche Nuancen bekommen die Nudeln ohne Ei mit roter Beete oder Paprikapulver. Grün wird die Pasta mit Spinatsud – und schwarz mit der Tinte des Tintenfischs.
Welche Nudeln kann ich aus diesem Pastateig formen?
Im Prinzip jede Pastasorte, allerdings sind einige Sorten schwieriger mit der Hand zu formen. Am einfachsten selbst herzustellen ist lange Pasta wie Tagliatelle, Spaghetti oder Fettuccine. Dafür rollst du den Teig in der gewünschten Dicke aus oder verarbeitest ihn mithilfe einer Nudelmaschine zu einer Teigplatte. Dann kannst du diese in Streifen schneiden. Auch Penne kann man mühelos formen: den ausgerollten Teig in Quadrate schneiden und am Stiel eines Holzlöffels aufrollen. Für Farfalle schneidest du den Teig in Rechtecke und drückst diese mit zwei Fingern mittig zusammen.
Am besten lässt sich der ausgerollte Pastateig ohne Ei mit einem Pizzaschneider in die gewünschte Form bringen. Wie lange die selbstgemachte Pasta kochen muss, hängt von der Dicke der Nudeln ab. Spaghetti oder Bavette brauchen nur zwischen zwei und fünf Minuten. Dicke Pastaformate wie Gnocchetti oder Farfalle benötigen etwas mehr Zeit im gesalzenen, siedenden Wasser. Probiere die Pasta während des Garvorgangs, sodass du den richtigen Zeitpunkt zum Abgießen nicht verpasst.
Übrigens: Den Pastateig ohne Ei mit Mehl kannst du abgedeckt im Kühlschrank etwa einen Tag aufbewahren.