Polenta muss nicht immer als gehaltvoller Brei serviert werden. Mit unserem Rezept nutzt du den Grieß, um ein leckeres Maisbrot zu backen. Zudem verwendest du Basilikum und verleihst dem Brot so eine leicht mediterrane Note. Probiere es aus!
Den Grieß, die Stärke und das Mehl in einer Rührschüssel mit dem Backpulver, dem Salz und dem Basilikum mischen. Mit dem Schneebesen des Handrührgerätes oder mit einer Küchenmaschine die weiche Butter, den Quark und die Eier nach und nach mit der Mehlmischung zu einem cremigen Rührteig verarbeiten.
2 Kastenformen á 18 cm länge einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Den Teig in die Kastenformen verteilen und die Oberfläche mit dem Teigschaber glatt streichen.
Die Brote im Backofen bei 190 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 170 Grad) in ca. 35 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe machen. Sollte kein Teig mehr daran haften, sind die Brote gar. Ansonsten die Brote noch 5-10 Minuten weiterbacken.
Die Brote aus dem Ofen nehmen, kurz in den Formen abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig erkalten lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
582 kj (7 %)
Kalorien
139 kcal (7 %)
Kohlenhydrate
13 g
Fett
8 g
Eiweiß
4 g
Bewertung
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Maisbrot-Rezept: backen mit Polenta
Die Vielfalt des Brotes besitzt im deutschen Sprachraum einen besonderen Stellenwert. Sie reicht von saftigen Vollkorn- über würzige Bauern- bis hin zu raffinierten Sauerteigbroten. Nicht umsonst dient Brotzeit, Jause, Vesper oder Abendbrot nahezu jederzeit als Option für eine vielseitige Hauptmahlzeit – und bekommt nun eine weitere mögliche Komponente. Denn mit unserem Maisbrot-Rezept backst du eine exotische und sehr würzige Variante. Exotisch deswegen, weil der Hauptbestandteil des Gebäcks kein bei uns verbreitetes Getreidemehl ist, sondern Maismehl – beziehungsweise Polenta, denn eigentlich backst du unser Maisbrot mit dem etwas gröberen Maisgrieß. Aus diesem lässt sich übrigens auch ein leckerer Maisbrei zubereiten, wie unser Rezept für rumänische Mamaliga zeigt. Während bei uns zum Beispiel Weizenmehl, Roggen- oder Dinkelmehl für unterschiedliche Brotsorten sorgt, ist in weiten Teilen Afrikas und Lateinamerikas Mais ein wichtiges Grundnahrungsmittel. In Kolumbien sind Arepas, kleine Fladen aus Maismehl, sogar beliebter als klassisches Brot – und als Nachtisch servierst du einfach unseren Maiskuchen.
Maisbrot ohne Hefe, dafür mit Basilikum
Wenn du unser Maisbrot selber machst, profitierst du von einer besonderen Eigenschaft des Getreides: Es ist glutenfrei. Ganz für den Verzehr bei Glutenunverträglichkeit eignet sich unser Rezept dennoch nicht. Das liegt daran, dass auch etwas Weizenmehl zum Einsatz kommt. Gerät das Maisbrot zu trocken, kannst du den Maisgrieß reduzieren. Damit es schön luftig wird, backst du unser Maisbrot mit Backpulver. Hefe benötigst du, anders als für unser Kartoffelbrot oder unser Nussbrot, dagegen nicht – ebenso wie beim Pfannenbrot ohne Hefe übrigens. Stattdessen sorgt Basilikum für ein leckeres Aroma. Eine Kruste bekommst du bei Backwaren übrigens am besten hin, wenn du die Oberfläche des Teigs im Ofen mit etwas Wasser bestreichst.
Und was passt zu unserem Rezept? Serviere einfach ein paar leckere Dips. Aufstriche wie Hummus, Tzatziki, Guacamole, Kräuterquark oder Tomatenbutter sind schnell zubereitet. Das Maisbrotbacken dauert nicht mehr als eine Stunde. Ähnlich verhält es sich bei unserem Quarkbrot-Rezept. Und während die Backware im Ofen ist, kannst du dich in Ruhe um die Zubereitung der Toppings kümmern. Deine Gäste werden begeistert sein!