Keine Oblaten. Keine Fladen. Dafür eine cremige Torte, die perfekt in die Weihnachtszeit passt. Genau die servierst du deinen Gästen mit unserem Rezept für Lebkuchentorte, deren Boden sich am berühmten Weihnachtsgebäck orientiert, während die Creme Mascarpone, Zimt und Orange zusammenbringt.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorheizen.
Für den Teig die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Zucker unter Zuhilfenahme eines Handrührgerätes steif schlagen. Den Zuckerrübensirup mit der Butter und dem Eigelb cremig schlagen.
Gemahlene Haselnüsse, Backkakao, Mehl, Backpulver und Lebkuchengewürz in einer Schüssel miteinander vermengen. Eischnee und Mehlmischung unter die Buttercreme rühren. Teig in eine gefettete Springform füllen und für 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Stäbchenprobe machen. Tortenboden herausnehmen und abkühlen lassen.
Inzwischen die Zimtcreme vorbereiten. Sahne mit Sahnesteif unter Zuhilfenahme eines Handrührgerätes (Schneebesen) steif schlagen. Puderzucker, Mascarpone und Zimt verrühren. Orange waschen, trocken tupfen und die Schale zur Hälfte abreiben. Orangenabrieb unter die Mascarponemasse heben, anschließend unter die Sahne rühren.
Den Tortenboden aus der Form lösen und waagerecht in drei Schichten schneiden. Den ersten Boden auf eine Tortenplatte setzen und mit der Zimtcreme bestreichen. Mit den übrigen Böden verfahren wie zuvor. Die Torte rundherum mit der Zimtcreme einstreichen.
Für die Dekoration die Feige dekorativ schneiden und zusammen mit Cranberrys, Pekannuss, Plätzchen sowie Sternanis dekorativ auf der Torte anrichten.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.763 kj (21 %)
Kalorien
421 kcal (21 %)
Kohlenhydrate
30 g
Fett
30 g
Eiweiß
7 g
Bewertung
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Lebkuchentortenrezept: mit Mascarpone-Zimt-Creme
Gut gewürzt, lang haltbar. Zwei Attribute, die nahezu jeden Lebkuchen ausmachen. Charakteristik Nummer zwei entstammt der Tradition, den Teig mit viel Zucker, dafür wenig Milch, Fett und Wasser anzurühren, und dient auch als Basis für den Boden unserer Lebkuchentorte. Wenngleich lange Haltbarkeit nicht zwingend Hauptanliegen des Rezepts ist, was wiederum vor allem an der Füllung liegt. Die bereitest du für unsere Lebkuchentorte aus Mascarpone, dazu Sahne sowie unter anderem Orangenschale und Zimt zu. Der Doppelrahm-Frischkäse aus Italien, der auch in unserem Rezept für Stracciatella-Torte eine zentrale Rolle spielt, zeichnet sich einerseits durch seine cremige Konsistenz aus, hält allerdings auch weniger lang als andere Frischkäsesorten. Entsprechend genießt du unser Mascarpone-Lebkuchen-Dessert zeitnah nach der Zubereitung. Etwas weniger gehaltvoll kannst du es herstellen, indem du einfachen Frischkäse verwendest. Tipp: Weihnachtliche Torten müssen natürlich nicht einzig auf Lebkuchen basieren. Eine leckere Variante bietet dir unser Rezept für Spekulatius-Torte. Probiere dich auch an einem leckeren Weihnachtsmarkt-Klassiker mit Zimt und Zucker, dem Baumstriezel.
Lebkuchentorte: die richtige Gewürzmischung finden
Essenziell für jeden Lebkuchen und damit auch unsere Lebkuchentorte ist die Gewürzmischung. Denn dieses eine Lebkuchengewürz gibt es nicht. Je nach Rezeptur setzt sich der Mix aus unterschiedlichen Aromen zusammen. Häufig enthält er Anis, Koriandersamen, Muskat, Piment, Zimt, Ingwer, Fenchel, Kardamom, Macis sowie Nelken. Möchtest du das Lebkuchengewürz selbst machen, verwendest du am besten die ganzen Körner, röstest sie kurz in der Pfanne, um sie danach im Mörser fein zu mahlen. So kitzelst du am effektivsten ihre Aromen hervor. Schneller fertig bist du natürlich, wenn du, wie für unsere Lebkuchentorte mit Zimtcreme vorgesehen, ein fertiges Lebkuchengewürz verwendest. Das kannst du auch für unser Lebkuchen-Tiramisu oder zum Verfeinern einer französischen Buttercreme für einen selbst entworfenen Tortentraum nutzen, während du für unsere Lebkuchenmänner die Gewürze selbst mischst.