Lass dich von der Kartoffel verführen! Ein besonders cremiges Dressing, geröstete Walnüsse und frische Kräuter zeichnen diesen köstlichen Kartoffelsalat mit Creme fraîche aus.
Kartoffeln waschen und für 20 Minuten in einem Topf mit kochendem Salzwasser garen.
Zwiebel pellen und in feine Würfel schneiden. Schnittlauch und Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken. Gewürzgurken abgießen und dabei 3 EL der Flüssigkeit auffangen. In Scheiben schneiden. Walnusskerne klein hacken und in einer beschichteten Pfanne goldbraun rösten.
Crème fraîche, Mayonnaise und Olivenöl glattrühren. Gemüsebrühe in einem Topf aufkochen und anschließend abkühlen lassen. Essigwasser zugeben.
Kartoffeln abgießen, pellen und abkühlen lassen. In dünne Scheiben schneiden und für 30 Minuten in der Brühe ziehen lassen. Gewürzgurken, Walnusskerne, Kräuter und die Crème fraîche-Mischung zugeben und gut vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kühl stellen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.707 kj (32 %)
Kalorien
647 kcal (32 %)
Kohlenhydrate
57 g
Fett
43 g
Eiweiß
10 g
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Rezept für Kartoffelsalat mit Creme fraîche
Ganz klar: Das A und O eines gelungenen Kartoffelsalats sind die Kartoffeln selbst. Festkochend müssen sie sein, wie beispielsweise die Sorten Linda, Sieglinde, Ditta oder Cilena. Bereitest du deinen Kartoffelsalat mit weichkochenden Sorten zu, gelingt er nicht und wird matschig. Kochprofis empfehlen übrigens, die Kartoffeln sogar schon einen Tag vorher zu kochen. So bleiben diese noch fester und lassen sich besonders gut schneiden. In unserem Rezept lassen wir die Kartoffelscheiben zunächst in Gemüsebrühe ziehen. Dann geben wir geröstete Walnüsse, Petersilie, Dill und aromatische Gewürzgurken dazu. Zum Schluss wird das Ganze mit einem Dressing aus Creme fraîche, Mayonnaise und Olivenöl angemacht. Keine Lust, diese Zutaten abzuwiegen? Dann ist unser 7-Tassen-Salat ein Tipp.
Tipp: Lass den Kartoffelsalat mit Creme fraîche und Mayonnaise mindestens für eine Stunde, besser für zwei bis drei Stunden, im Kühlschrank ziehen. Statt Creme fraîche kannst du übrigens genauso gut Schmand nehmen. Der ist ähnlich im Geschmack, enthält aber weniger Fett. Mehr zum Unterschied zwischen Schmand und Creme fraîche kannst du hier nachlesen.
Selbst gemachten Kartoffelsalat aufbewahren
Aufbewahren kannst du mit Mayonnaise angemachte Salate bis zu zwei Tage im Kühlschrank. Variationen mit einem Essig-Öl-Dressing halten sich sogar bis zu fünf Tage lang. Einfrieren solltest du deinen Kartoffelsalat mit Creme fraîche und Schnittlauch hingegen nicht, denn Konsistenz und Aroma gehen dadurch völlig verloren. Beim Thema Kartoffelsalat-Rezepte gilt übrigens: Hier zeigt sich die beliebte Knolle von ihrer besten Seite. In jeder Region, ja jeder Familie gibt es andere Varianten, Zutaten, Tipps. Probiere doch zum Beispiel mal unseren bunten Kartoffelsalat mit Paprika, Radieschen und Gurke. Aber auch angeröstete Kartoffeln in einem leckeren Bratkartoffelsalat schmecken unglaublich lecker.
Schon gewusst? Nicht nur in Deutschland schätzt man den Erdapfel als Zutat im Salat. Auch am Mittelmeer werden gekochte, kalte Kartoffeln zu den unterschiedlichsten Spezialitäten verarbeitet. Die Italienerinnen und Italiener mischen die Kartoffeln gerne mit frischen grünen Bohnen und Tomaten und machen ihre "Insalata di patate" dann mit Olivenöl und Knoblauch an. Lecker schmeckt auch unser Kartoffelsalat mit Pesto. Etwas weiter östlich in Griechenland landen schwarze Oliven und Paprika im griechischen Kartoffelsalat. Die meisten der mediterranen Variationen werden ohne Mayonnaise zubereitet – und passen zu gegrilltem Fleisch oder Fisch. Und ohne Tierprodukte? Probiere unser Rezept für veganen Kartoffelsalat aus.
Du magst lieber warme Kartoffelgerichte? Probiere doch einmal unser Rezept für Dippekuchen aus, ein deftiger Kartoffelauflauf aus dem Westerland.