Du willst Lebkuchen backen, die du nicht lange lagern musst, sondern direkt vom Blech weg vernaschen darfst? Dann ist unser Kartoffellebkuchen-Rezept genau das Richtige für dich! Auch als Dessert sind Lebkuchen eine leckere Angelegenheit.
Die Kartoffeln schälen, 30-35 Minuten kochen und zu einem feinen Püree stampfen. Abkühlen lassen. Den Backofen auf 160 Grad Umluft (175 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Orange und die Zitrone heiß abwaschen, halbieren und reiben.
Den Zucker und die Eier unter Zuhilfenahme eines Handrührgerätes schaumig schlagen. Zitronen- und Orangenabrieb sowie übrige Gewürze unterheben.
Kartoffelpüree, Eischaum, Mehl und gehackte Walnüsse zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Die Backoblaten auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen.
Jeweils einen gehäuften Teelöffel Teig auf einen Oblaten geben und für etwa 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
Die Kuchenglasur im Wasserbad schmelzen und die Kartoffellebkuchen damit bestreichen. Sofort die gehackten Pistazien auf die noch flüssige Glasur streuen und aushärten lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.729 kj (21 %)
Kalorien
413 kcal (21 %)
Kohlenhydrate
48 g
Fett
20 g
Eiweiß
9 g
Bewertung
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Kartoffellebkuchen-Rezept: Die können direkt vernascht werden!
Kartoffeln im Lebkuchen klingen ziemlich schräg? Dann solltest du dringend unser Kartoffellebkuchen-Rezept ausprobieren! Denn durch die pürierten Erdäpfel im Teig werden die Lebkuchen besonders saftig – und du kannst das Kartoffellebkuchen-Rezept im Gegensatz zu anderen Lebkuchen-Rezepten auch schon direkt nach dem Backen essen! Musst du jedoch nicht, denn Kartoffellebkuchen sind recht lange haltbar, bleiben aber trotzdem schön saftig. Lebkuchenbacken gehört in die Weihnachtstradition vieler Länder und Regionen – steht und fällt dabei mit den typischen Gewürzen, die dem Gebäck seinen unverkennbaren Geschmack geben. Nelken, Zimt, Anis, Koriander, Ingwer und Muskat, alles ist drin – nur Pfeffer nicht. Du fragst dich, warum man dann Lebkuchen als Pfefferkuchen bezeichnet? Im Mittelalter wurden Gewürze als etwas Rares aus fernen Ländern oft unter dem Begriff "Pfeffer" zusammengefasst. Eine ganz besondere Rolle spielen die weihnachtlichen Gewürze auch bei der Namensgebung unseres Rezepts für Magenbrot.
Lebkuchen: Nicht nur als Gebäck ein Genuss
Sogar heilende Kräfte sagte man dem Pfefferkuchen im Mittelalter nach. Der Elisenlebkuchen zum Beispiel bekam seinen Namen, weil eine Backfachkraft aus Nürnberg seine kranke Tochter geheilt haben soll, indem er ihr Lebkuchen zu essen gab, die kein Mehl sondern nur die hochwertigsten Gewürze enthielten. Die Tochter wurde gesund, ihr Name Elisabeth gab der neuen Kreation den Namen. Bis heute dürfen sich Elisenlebkuchen nur so nennen, wenn sie weniger als 10 % Mehl enthalten. Du kannst Lebkuchen aber nicht nur als Gebäck genießen. Probiere auch mal Lebkuchen-Tiramisu oder Lebkuchen-Parfait zum Dessert. Oder wärme dich an einer heißen Lebkuchen Latte. Wenn es dich stattdessen nach noch mehr ungewöhnlichen Kartoffel-Rezepten gelüstet, wäre unsere Kartoffel-Karamellsuppe mit Maronen ein guter Anfang. Willst du wiederum ohne tierische Zutaten Köstliches backen, empfehlen wir unsere veganen Lebkuchen.
Tipp: Egal ob Lebkuchenhaus, Lebkuchenherz oder Lebkuchenmann: Aus unserem Kartoffellebkuchen-Rezept kannst du alle Formen backen, die dir gefallen. Orientiere dich dabei für die Verarbeitung des Teigs an unserem Rezept für Lebkuchenmänner!