Alkoholisches mit intensiven Gewürzen zu mischen und damit der Kälte zu trotzen, gehört für viele in die Weihnachtszeit wie dicke Jacken und Schals. Ein Tipp für ein neues Getränk ist unser Glüh-Gin-Rezept. Zitrusfrüchte, Gewürze, Gin, Apfelsaft: Alles im besten Sinne der Weihnachtszeit.
Orange und Zitrone heiß abspülen und trocken tupfen. Die Orange in Scheiben schneiden. Die Zesten der Zitrone dünn abziehen und den Zitronensaft auspressen. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden.
Apfelsaft in einen Topf geben. Orangenscheiben, Zitronensaft, Zitronenzesten, Ingwer und die Gewürze zugeben und für 20 Minuten bei mittlerer Hitze erwärmen.
Gin hinzugeben und das Getränk durch ein Sieb in 4 Gläser abseihen. Nach Belieben noch mit Zimtstangen und Zitrusschale garnieren und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.059 kj (13 %)
Kalorien
253 kcal (13 %)
Kohlenhydrate
27 g
Fett
0 g
Eiweiß
1 g
Bewertung
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Glüh-Gin-Rezept: Apfelsaft als Basis
Dass du Heißgetränken mit Rum einen Schuss versetzen kannst, der noch ein wenig angenehmer wärmt, weißt du vielleicht schon. Aber andere Varianten sind weniger bekannt. Dabei ist Rum als Zutat nicht die einzige Option. Du brauchst nur die richtige Spirituose, dazu eine passende Saftbasis sowie typisch weihnachtliche Gewürze. Dazu zählen Zimt, Sternanis und Nelke – schon bist du auf bestem Wege zu einem leckeren und wohltuenden Adventsdrink. Nimm beispielsweise unser Glüh-Gin-Rezept: Mit Apfelsaft startest du das Anmischen. Er gibt dem Getränk gewissermaßen die nötige Länge, damit der heiße Gin nicht zu schnell in den Kopf steigt. Dazu bietet die säuerliche Süße den Gewürzen die richtige Umgebung, um ihre Aromen voll zu entfalten. Den Gin gibst du erst ganz am Ende dazu. So behält er seinen Geschmack, und der Alkohol verflüchtigt sich nicht zu sehr. Lust auf ein weiteres besonderes Adventsgetränk? Probiere zum Beispiel unser Glühbier.
Rezept für Glüh-Gin – auf die Sorte kommt es an
Wenn du unseren Glüh-Gin selber machst, werden dir schnell bekannte Gerüche in die Nase steigen. Einerseits natürlich die Aromen von Zimt, Anis und Nelken. Andererseits die berühmte Wacholdernote des Gin. Da er nicht zu sehr im Vordergrund stehen, stattdessen mit den anderen Zutaten verschmelzen soll, musst du keine komplexen Gin-Sorten nutzen. Traditionelle, simple Varianten eignen sich wunderbar. Manche Gins haben sogar bereits Zimt- oder Nelkenakzente und eignen sich daher besonders gut für die Glüh-Gin-Zubereitung. Im Vergleich zu unserem Glühwein ist dabei eins angenehm: Der heiße Gin ist weniger süß, da du keinen Zucker benötigst. Dafür verleiht Ingwer dem Drink seine berühmte frische Schärfe. Mit Limette und Calvados, außerdem mit Krümelkandis mischst du wiederum unsere heiße Apfelbowle an.