Auf den Punkt gegarte, gebratene Forelle ist außen kross und innen weich – und zerfällt beim Wenden oder Servieren nicht. Mit unserem Rezept gelingt dir der leckere Fisch in einer halben Stunde perfekt.
Forellen von innen und außen gründlich unter fließendem kaltem Wasser waschen und mit Küchenpapier trocken tupfen. Die Bauchhöhle der Fische jeweils mit Zitronensaft einstreichen und mit Salz und Pfeffer würzen. Kühl stellen.
Das Mehl auf einen tiefen Teller schütten. Die Forellen nacheinander im Mehl wenden und das überschüssige Mehl jeweils gründlich abklopfen. In einer großen Pfanne das Öl und die Butter erhitzen, die Forellen darin von jeder Seite 6-7 Minuten braten. Die Fische wiederholt mit Bratfett beträufeln, bis der Fisch eine knusprig-braune Kruste hat. Forellen aus der Pfanne heben und warm stellen.
Gehackten Rosmarin, Pfeffer und Zitronensaft in die Pfanne geben und mit 50 ml Wasser kurz aufkochen lassen. Hitze reduzieren, saure Sahne zugeben, unterrühren, nochmals abschmecken.
Die Forellen mit der Petersilie bestreuen und mit der Sauce anrichten und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.972 kj (23 %)
Kalorien
471 kcal (23 %)
Kohlenhydrate
7 g
Fett
29 g
Eiweiß
45 g
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Rezepte für gebratene Forelle in der Pfanne und aus dem Ofen
Ganze Forellen zu braten kann eine Herausforderung sein. Wenn der Fisch nicht richtig vorbereitet und gewendet wird, dann bleibt die Haut am Pfannenboden kleben und er zerfällt. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich das verhindern.
Das Geheimnis liegt in der Zubereitung nach Müllerinart, wie sie in unserem Rezept für gebratene Forelle beschrieben ist: Hierbei wird der Fisch nach dem Würzen des Bauchraums mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft in Mehl gewendet und dann in reichlich Butter oder Öl gebraten. Das Mehl festigt die Oberfläche und fördert die Entwicklung von Röstaromen. Damit die Forellen nicht zerfallen, ist es wichtig, dass du den Fisch nicht zu früh wendest.
Den richtigen Wende-Zeitpunkt erkennst du daran, dass das Fleisch nur noch in der Mitte etwas glasig aussieht. Zum Wenden solltest du immer zwei Bratwender benutzen, um die Forelle beim Umdrehen zu stabilisieren.
Tipp:Forelle Müllerinart entwickelt beim Braten einen feinen Fischgeschmack, der nicht viel Würze bedarf. Etwas Mandelbutter und Zitronensaft genügen. Wenn du bezüglich der richtigen Bratdauer unsicher bist, lassen sich Forellen nach dem Anbraten auch im Backofen fertig garen. Unser Rezept für Forellen mit Mandeln zeigt, wie es geht. Eine weitere Zubereitungsvariante liefert dir unsere geräucherte Forelle mit Pilzsalsa und Kartoffeln.
Forellen-Rezepte – Fisch braten und grillen
Möchtest du deine Forellen grillen, empfehlen wir dir unser Rezept für gefüllte Regenbogenforelle. Eine Füllung aus Zitronenscheiben, Rosmarin, Thymian und Salbei verleiht dem Fisch ein köstliches Kräuteraroma. Für gegrillte Forelle verwendest du am besten einen Fisch-Grillwender und garst den Fisch mit indirekter Hitze.
Gebratene-Forellen-Rezept: Fischfilets zubereiten
Brätst du statt ganzen Fischen Forellenfilets, bleiben diese durch leichtes Mehlieren ebenfalls weniger haften. In einer beschichteten Pfanne und bei mittlerer Hitze gegart, kannst du die Filets auch ohne Mehlmantel garen. Tiefkühlfisch bleibt fester, wenn du ihn über Nacht langsam im Kühlschrank auftauen lässt. Die Bratdauer ist in jedem Fall kurz, im Rezept für gebratenes Lachsforellenfilet liegt sie bei nur zwei bis drei Minuten pro Seite. Alternativ kannst du Filets natürlich auch backen.
Tipps: Auf Gemüse gebettet, garst du die Beilagen im Ofen gleich mit. Zu Forellen passen zum Beispiel Kartoffeln, Süßkartoffeln, Fenchel und Tomaten besonders gut. Experimentieren kannst du darüber hinaus, indem du dazu unsere grüne Pfeffersauce servierst.