Ihr Browser ist veraltet.

Aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Komfort und die einwandfreie Nutzung dieser Website.

Früchtebrot

Früchtebrot

Am bekanntesten ist Früchtebrot aus getrockneten Birnen, je nach Region auch Kletzenbrot, Hutzelbrot oder Birnenbrot genannt. Unser Früchtebrot-Rezept ist etwas moderner und überrascht mit unerwarteten Aromen aus Chai-Tee und Kokosmehl.

Wie hat es Ihnen geschmeckt?

Das hat geklappt!

Ihre Bewertung wurde gespeichert. Vielen Dank!

Teilen über

Das hat geklappt!

Der Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Zutaten

12 Portionen

  • 200 g getrocknete Früchte-Mischung, mit Früchten wie Birnen, Ananas, Aprikosen und Äpfel

  • 150 ml Orangensaft

  • 2 Beutel Chai-Tee

  • 300 g Studentenfutter

  • 300 ml Sojamilch

  • 50 g Chiasamen

  • 175 g Kokosmehl

  • 25 g Kartoffelmehl

  • 1 Ei

  • 1 Prise Salz

  • 3 EL Kokosöl

Zubereitung

  1. 1

    Backofen auf 175 °C vorheizen. Getrocknete Früchte in mundgerechte Würfel schneiden und zusammen mit dem Saft und Teebeuteln aufkochen und zehn Minuten ziehen lassen. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit den Händen gründlich vermengen.

  2. 2

    Teig in drei gleich große Abschnitte teilen und daraus Brote formen.

  3. 3

    Backblech mit Backpapier auslegen und darauf die Brote legen.

  4. 4

    Brote auf der mittleren Schiene 35 Minuten goldbraun backen. Darauf achten, dass die Oberfläche nicht zu dunkel wird. Gegebenenfalls mit einem weiteren Backpapier zudecken. Auskühlen lassen und kühl aufbewahren.

  5. 5

    Unmittelbar vor dem Servieren mit Kokosöl bestreichen. In einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden und servieren.

  6. 6

    Im Kühlschrank aufbewahrt halten die Brote mindestens drei Wochen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 1130kJ 13%

    Energie

  • 270kcal 14%

    Kalorien

  • 27g 10%

    Kohlenhydrate

  • 13g 19%

    Fett

  • 8g 16%

    Eiweiß

Früchtebrot-Rezept: rustikales Gebäck im modernen Gewand

Süßes Brot hat eine sehr lange Tradition und spielt in verschiedenen Bräuchen und Zeremonien eine wichtige Rolle. Die Süße bei vielen traditionellen Früchtebrot-Rezepten steckt in dem verwendeten Dörrobst. Beim Trocknen verliert das Obst nämlich lediglich Wasser. Geschmack, Zuckergehalt, Aroma sowie wertvolle Vitalstoffe werden konzentriert und machen Trockenobst zu einer wahren Energie- und Geschmacksbombe.

Dörrobst bereiten Sie aus frischen Früchten einfach selbst zu: Backen Sie dünne Scheiben Ihrer Lieblingsobstsorten im Backofen bei etwa 50 Grad Umluft. Achten Sie darauf, dass die Ofentür einen Spaltbreit offen ist - etwa durch das Einklemmen eines hölzernen Kochlöffels - damit der Wasserdampf gut entweichen kann. Haben Sie aber Geduld: Das Trocknen Ihrer Obstscheiben nimmt bis zur gewünschten Knusprigkeit einige Stunden in Anspruch!

Unser Früchtebrot-Rezept entfernt sich von den Zutaten her etwas vom traditionellen Birnen- oder Apfelbrot. Neben dem energiereichen Dörrobst verwenden wir Superfood. Chiasamen, Kokosöl und Kokosmehl sorgen zusammen mit Orangensaft und Chai-Tee für die besondere Aromenvielfalt bei unserem Früchtebrot-Rezept. Viele Informationen über Superfoods finden Sie in unseren Genussthemen.

Natürliche Konservierung: Früchtebrot-Rezepte

Die lange Tradition des Früchtebrots lässt sich durch seine naturgegebene Haltbarkeit erklären. Aber Achtung: Nur Früchtebrot-Rezepte, die Trockenobst verwenden sind lange haltbar. Unser Rezept für Apfelbrot mit Ahornbutter oder unser Birnenbrot-Rezept sorgt für lecker saftiges Gebäck, das an Früchtekuchen erinnert, kann aber nicht durch lange Haltbarkeit punkten. Die Haltbarkeitsdauer vieler Früchtebrot-Rezepte ist nämlich durch den geringen Wassergehalt des Backwerks zu erklären. Auch Zwieback und Knäckebrot bedienen sich dieses Phänomens, um lange lecker und knackig zu bleiben.

Traditionell wurde mit dem Backen von Früchtebrot um den Andreastag am 30. November begonnen. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt, denn so bleibt das Früchtebrot bis zum Weihnachtstag frisch. Die Gefahr besteht allerdings darin, dass das Backwerk bis dahin bereits aufgegessen wurde.