Ezme

Ezme

Die scharfe Gewürzpaste Ezme gehört in der Türkei auf jeden Tisch. Wir zeigen dir, wie du sie mit wenig Aufwand selber zubereitest: Mit unserem Ezme-Rezept verleihst du Fleisch- und Gemüsegerichten den kulinarischen Feinschliff.

  • Zubereitungszeit
    20 min.
  • Gesamtzeit
    30 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    190 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Vegan
    Ernährungsform
    Vegetarisch

Zutaten

Portionen

4

2
Tomaten
2
Spitzpaprikas, rot
2
Chilischoten, grün
3
Chilischoten, rot, klein
1 Bund
Petersilie
1 TL
Sumach
1 EL
Tomatenmark
1
Zitrone
3 EL
Olivenöl
1 EL
Melasse (Zuckersirup), vom Granatapfel
2 EL
Paprikamark, scharf
1 EL
Paprikaflocken, scharf
Salz
Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Tomaten von Stielansatz und Kernen befreien. Die Spitzpaprika sowie Chilischoten halbieren, von Kernen und Strunk befreien und zusammen mit den Tomaten und der Petersilie in einen Mixer geben. Alles zu einer feinen Paste pürieren.

  2. Die Paste für etwa 15-20 Minuten in ein feines Sieb geben, damit überschüssige Flüssigkeit ablaufen kann.

  3. Die Paste in eine Schüssel geben und den Zitronensaft, das Olivenöl und die Gewürze untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 795 kj (9 %)
Kalorien 190 kcal (9 %)
Kohlenhydrate 16 g
Fett 14 g
Eiweiß 2 g

Bewertung

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Ezme: pikante Würzpaste aus der Türkei

Gözleme, Ezme, Simit, Köfte, Lahmacun, Börek – die türkische Esskultur ist so reich an Köstlichkeiten wie die Märchen aus 1001 Nacht an Abenteuern. Hier stellen wir dir die türkische Paprikapaste Ezme vor, eine Gewürzpaste, mit der du sowohl Fleisch- als auch Gemüsegerichte perfekt verfeinern kannst. Der Name "Ezme" leitet sich vom türkischen Wort für "zerstoßen" oder "zerhacken" ab – ein deutlicher Hinweis auf die Zubereitungsmethode. Die türkische rote Paste wird traditionell aus frischem Gemüse, Kräutern und Gewürzen hergestellt und ist bekannt für ihre pikante Schärfe. Für unser Ezme-Rezept verwenden wir Tomate, Spitzpaprika und Chili, manche Rezepte setzen auch Zwiebeln, Petersilie oder Minze ein. Die Ezme-Paste wird oft zu Vorspeisen oder als Beilage serviert, beispielsweise als Dip zu Fladenbrot, als Begleitung zu gegrilltem Fleisch oder Fisch oder als Topping auf Köfte-Spießen. Auch als Zugabe zum traditionellen türkischen Reis eignet sie sich wunderbar.

Aber nicht nur in der Türkei gehört die scharfe Paste auf beinahe jeden Tisch: Auch in anderen Ländern des Nahen Ostens, insbesondere in der levantinischen und orientalischen Küche, kennt man ähnliche Zubereitungsarten. In der koreanischen Küche hingegen kommt die Gewürzpaste Gochujang zum Einsatz, die wir dir auch wärmstens empfehlen.

Ezme-Zutaten: So schmeckt die türkische Paste original gut

Die scharfe rote Paste bereiten wir nach unserem Ezme-Rezept aus mehr als einem Dutzend Zutaten zu – die meisten davon dürften dich bei der Beschaffung vor keine allzu großen Herausforderungen stellen. Lediglich die Melasse vom Granatapfel sowie das Gewürz Sumach – auch "sizilianischer Zucker" genannt – sind standardmäßig nicht in jedem EDEKA erhältlich. In orientalischen Lebensmittelgeschäften jedoch bekommst du auch diese in der Regel. Falls nicht, ersetze Sumach durch Frucht-Essig wie etwa Himbeeressig oder etwas ungesüßten Cranberry-Saft. Statt Granatapfelsirup lässt sich zur Not die häufig für Cocktails oder Gebäck verwendete Grenadine einsetzen, auch wenn letztere süßer ist und weniger intensiv nach Granatapfel schmeckt.

Übrigens: Gut verschlossen hält sich Ezme bis zu drei Wochen lang im Kühlschrank. Es lohnt sich also, gegebenenfalls eine größere Menge zuzubereiten und Trendgerichte wie die türkische Pasta – alternativ türkische Pasta vegan – oder Backpapier-Döner damit zu verfeinern.

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