Süß-sauer eingelegter Ingwer gilt als typische Beilage der japanischen Küche und begeistert Genießer:innen mit seiner intensiven frischen Schärfe, die jedes Gericht aufpeppt. Mit unserem Rezept bereitest du die Spezialität zu Hause selbst zu!
Den Ingwer mit einem Officemesser schälen und in sehr feine Streifen hobeln oder schneiden. Die Streifen zusammen mit dem Salz in eine Rührschüssel geben, gut miteinander vermengen und für 60 Minuten ziehen lassen. Die Ingwerstreifen in ein Sieb geben, unter dem Wasserhahn leicht abspülen und abtropfen lassen.
Essig, Zucker und Zimt in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen.
Den Ingwer in zwei 200-ml-Einmachgläser geben, mit dem heißen Sud auffüllen und für mindestens 48 Stunden ziehen lassen. Den Ingwer zu Sushi, gebratenem Fisch oder Fleisch servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
440 kj (5 %)
Kalorien
105 kcal (5 %)
Kohlenhydrate
24 g
Fett
59 g
Eiweiß
80 g
Bewertung
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Eingelegter Ingwer: ein echt asiatisches Geschmackserlebnis
Du planst einen Asia-Abend und möchtest deine Liebsten mit traditionellen asiatischen Rezepten für selbst gemachtes Sushi, würzige Ramen-Suppe oder leichte Sommerrollen begeistern? Bei diesem kulinarischen Erlebnis darf eingelegter Ingwer definitiv nicht fehlen!
Die fein geschnittenen, in Essig und Zucker eingelegten Ingwerscheiben werden üblicherweise als Beilage serviert und gehören zu jedem vollständigen japanischen Menü. Das Beste: Um die scharfe vegetarische Köstlichkeit zu zaubern, sind lediglich eine Handvoll Zutaten und wenige Arbeitsschritte nötig.
Tipp: Damit das Gericht sein intensives und absolut unverwechselbares Aroma entwickelt, sind frische Ingwerknollen natürlich ein Muss. Frischen Ingwer erkennst du an einer glatten, seidig glänzenden Schale. Die Haut sollte zudem, von Schnittstellen abgesehen, nirgends beschädigt sein.
Eingelegter Ingwer: ein japanisches Original
In Japan ist eingelegter Ingwer auch als Gari bekannt. Das Original der japanischen Küche wird dort besonders gerne zu Sushi serviert. Man isst die feinen Scheiben zwischen einzelnen Happen, um den Geschmack des vorangegangenen Fisches zu neutralisieren und den Gaumen auf den nächsten Happen vorzubereiten.
Davon abgesehen wird Gari auch zu gebratenem Fisch oder Fleisch serviert. Unser cremiges Ingwer-Dressing nutzt das intensive Aroma der gelben Knolle ebenfalls und schmeckt vor allem im Sommer toll zu Fisch oder Fleisch vom Grill.
Wissenswert: Gari ist in Japan in zwei Varianten erhältlich, die sich darin unterscheiden, in welcher Art von Essig die Knolle eingelegt wird. Variante eins wird mit Reisessig zubereitet. Für Variante zwei wird dagegen Pflaumenessig benutzt.
Natürlich kannst du neben gewöhnlichem Essig sowohl Reis- als auch Pflaumenessig für unser Rezept verwenden. Hier entscheidet einzig dein persönlicher Geschmack.
Tipp: Der eingelegte Ingwer kann außerdem noch durch Sake oder Mirin (japanischer Reiswein) geschmacklich verfeinert werden.
Die gesundheitliche Wirkung von eingelegtem Ingwer
Ingwer wird in Japan nicht nur wegen seines unverwechselbaren Geschmacks, sondern auch wegen seiner Heilwirkung geschätzt. Erwiesen ist, dass die scharfe Wurzel verdauungsfördernde Eigenschaften aufweist. Verantwortlich hierfür sind die im Ingwer enthaltenen Scharfstoffe Gingerol und Shogaol sowie ätherische Öle. Für die volle Ladung Vitamine und Nährstoffe trinkst du morgens einen Ingwer-Shot. In unserem Rezept erfährst du, wie du den Immun-Booster selbst machst. Soll es dagegen ein Erfrischungsgetränk auf Ingwerbasis sein, empfehlen wir unser Ginger-Beer-Rezept.