Keine Pizza. Flammkuchen! Für die elsässische Spezialität verfeinerst du einen dünnen Flammkuchenteig mit einem Belag aus saurer Sahne und Crème fraîche und weiteren Zutaten nach Lust und Laune. Unser Rezept liefert Inspiration!
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten, herausnehmen und eine Hälfte grob hacken. Rucola verlesen, gründlich waschen, gut abtropfen lassen und bis auf einige Blätter ebenfalls grob hacken. Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und Schale abreiben. Crème fraîche, saure Sahne, Zitronenschale, gehackte Pinienkerne und gehackten Rucola verrühren. Creme mit Salz und Pfeffer würzen.
Flammkuchenteige mit Backpapier auf einem Backblech entrollen. Rucolacreme gleichmäßig darauf verteilen. Flammkuchen im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad (Umluft 200 Grad) auf der untersten Schiene 12-15 Minuten backen.
Flammkuchen mit Lachs, Bündner Fleisch oder Rote-Bete-Scheiben belegen. Restlichen Rucola und die Pinienkerne darauf verteilen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.428 kj (29 %)
Kalorien
580 kcal (29 %)
Kohlenhydrate
47 g
Fett
34 g
Eiweiß
21 g
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Flammkuchen-Rezept: elsässische Tradition oder Hefeteig
Im Gegensatz zur Hefeteig-Pizza basiert der original Elsässer Flammkuchen auf Brotteig – und hatte zu Beginn eher einen praktischen Nutzen. Ursprünglich entstand er, um beim Backen von Brot die Temperatur im Holzofen einzuschätzen. Der kleine Fladen wurde testweise eingeschoben, wenn die Flammen im Ofen noch ein wenig loderten – daher der Name. Heute gibt es viele Flammkuchen-Rezepte mit Hefe. Anders sieht es beim Belag aus. Für Authentizität greifst du zu Schmand beziehungsweise saurer Sahne und Crème fraîche statt zu Tomatensauce. Die rote Frucht hat einen sehr markanten, intensiven Geschmack und wird typischerweise mit der italienischen Pizza in Verbindung gebracht. Der traditionelle, sehr dünne Flammkuchen wird in der Regel auch mit weniger Zutaten – meist Speck, Lauch und Zwiebeln – und ohne Käse belegt. Aus diesem Grund ist die Backzeit deutlich kürzer als bei einer Pizza. Für unser Flammkuchen-Rezept beträgt sie maximal 15 Minuten. Dazu verwendest du einen Filoteig sowie saure Sahne und Crème fraîche. Du kannst ihn aber auch als Low-Carb-Flammkuchen mit einem Teig aus Eiern, Quark, Mandeln und Käse backen. Als Belag dienen Lachs, Bündnerfleisch sowie Rote Beete. Ähnlich wie bei einer Pizza Quattro Stagioni belegst du damit verschiedene Abschnitte auf dem Flammkuchenteig.
Flammkuchen: vegetarisch, elsässisch oder süß
Für den Flammkuchen gibt es zahlreiche Varianten, auch vegetarische Versionen. Besonders fein schmeckt der Flammkuchen mit Ziegenkäse – oder du belegst den dünnen Flammkuchenteig mit einer bunten Gemüsemischung und komponierst so eine gesunde und leckere Mahlzeit. Lass dich einfach von unseren Flammkuchen-Rezepten inspirieren. In dieser Sammlung findest du auch ein Flammkuchen-Rezept für besonders Eilige: Unseren Raclette-Flammkuchen. Knusprig lecker und in nur zwanzig Minuten fertig. Auch für einen Elsässer Flammkuchen haben wir die passende Anleitung. Allerdings basiert unser Rezept auf einem Hefeteig, den du ganz einfach selbst zubereitest. Ebenso gut kannst du die Spezialität einmal süß gestalten. Dabei reicht die Bandbreite vom herbstlichen Apfel-Zimt-Belag über sommerliche Himbeeren, Heidelbeeren oder Johannisbeeren bis hin zu Kirschen und Pflaumen. Nutze für süße Flammkuchen einfach das zur Verfügung stehende Obst der Saison.