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Öl selber machen

Sie brauchen feuriges Chiliöl zum Kochen oder eine duftende natürliche Körperpflege für seidig weiche Haut? Mit unseren Anleitungen können Sie jetzt jedes Öl selber machen. Alles, was Sie brauchen: Geschmacksgeber, passendes Öl und saubere Gefäße.

Öl zum Kochen machen: So geht's

Die ersten Öle, die Sie selber herstellen können, sind aromatisierte Varianten für die Küche. Zu den beliebtesten gehören Knoblauchöl, Basilikumöl oder Chiliöl. Und so zaubern Sie Schritt für Schritt Ihre persönliche Lieblingsessenz:

  • Wählen Sie Ihr Basis-Öl. Dieses sollte bei Varianten zum Kochen keinen starken Eigengeschmack aufweisen wie etwa Oliven- oder Schwarzkümmelöl. Besser geeignet sind hochwertige Öle, die kaltgepresst sind und ein neutrales Aroma haben. Hierzu zählen: Sonnenblumen-, Traubenkern-, Maiskeim- oder Rapsöl.
  • Gut zu wissen: Kaltgepresste und native Produkte werden im Gegensatz zu raffinierten ohne Hitzeeinwirkung oder Chemikalien ganz natürlich hergestellt. Ideal also für die nachhaltige Küche.
  • Wählen Sie nun Ihre Geschmacksgeber wie Chilis, Kräuter, Brennnesseln oder Salbei.
  • Legen Sie diese je nach Größe im Ganzen oder zerkleinert in eine saubere Glasflasche.
  • Schütten Sie nun das Öl darüber, bis die Geschmacksgeber völlig bedeckt sind.
  • Verschließen Sie das Gefäß luftdicht.
  • Lagern Sie es an einem dunklen Ort und warten Sie bis zu vier Wochen. In der Zeit nimmt das Öl Geschmack an.

Wichtig: Bevor Sie Ihr selbst gemachtes Brennnessel- oder selbst gemachtes Salbeiöl das erste Mal verwenden, nehmen Sie die Kräuter aus der Flasche. Die schimmeln nämlich, sobald sie nicht mehr mit Öl bedeckt sind.

Öle selber machen – einfach zur persönlichen Naturkosmetik

Frau massiert Augenbrauen bei Gesichtsmassage
Ihre Gesichtshaut können Sie mit einem selbst gemachten Öl verwöhnen.

Diese aromatischen pflanzlichen Fette wandern auf Ihre Haut. Zur Pflege oder Massage. Ihr betörender Duft wirkt gleichzeitig als Mini-Aromatherapie. Und so gehen Sie vor, um Körperöl selber zu machen:

  • Wählen Sie die Basis Ihres selbst gemachten Öls. Da dieses nährend sein soll, empfehlen sich für Ihr selbst gemachtes Karotten- oder Ingweröl also Argan-, Mandel-, Jojoba- oder Hanföl.
  • Wählen Sie die Aromageber. Dieses Mal greifen Sie zu ätherischen Ölen. Bei diesen handelt es sich um Duftessenzen aus Zitrusfrüchten oder Kräutern und Blüten wie Lavendel oder Rose. Diese Produkte sind rein natürlichen Ursprungs. Im Gegensatz zu Parfumölen, die chemisch hergestellt werden und für Ihre nachhaltige Naturkosmetik demnach ungeeignet sind.
  • In 100 ml Öl mischen Sie 20 Tropfen ätherisches Öl. Ihr selbst gemachtes Duftöl ist sofort einsatzbereit.

Gut zu wissen: Ätherisches Öl selber machen ist daheim nur schwer umsetzbar, da es durch komplexe Destillation entsteht.

Eine Flasche Olivenöl neben Oliven auf Holzuntergrund
Feine Öle für raffinierte Rezepte

Welches Öl harmoniert mit welchen Speisen? Wir haben acht Ölsorten inklusive passender Rezepte für Sie zusammengestellt. So lecker kann gesund sein!