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Asiatische Gemüsenudeln

Chinesische Esskultur: Typische Gerichte und traditionelle Tischsitten

Knusprige Peking-Ente, Schweinefleisch süß-sauer, gebratenes Gemüse mit Tofu und dazu jeweils Reis: Chinesische Spezialitäten wie diese kennen und lieben viele von uns. Doch selbst wenn wir schon häufig chinesisch essen waren, herrscht Unsicherheit in Bezug auf die Esskultur.

Regeln der chinesischen Esskultur

Chinesische Frühlingsrollen
Frühlingsrollen sind eine chinesische Spezialität
Essen Sie hierzulande in chinesischen Restaurants, können Sie sich natürlich an die deutschen Tischsitten halten. Beim Urlaub in China oder einem Geschäftsessen mit chinesischen Kollegen ist es aber gut, über einige Grundregeln Bescheid zu wissen. Auf diese Weise signalisieren Sie Aufgeschlossenheit und Respekt. So umfasst die chinesische Küche schon zum Frühstück traditionell herzhafte Speisen in Form von mit Fleisch, Meeresfrüchten oder Gemüse gefüllten Teigtaschen. Die Baozi und Jiaozi genannten chinesischen Gerichte werden ähnlich wie Frühlingsrollen mit Sojasauce genossen. Müsli oder Brötchen mit Marmelade sind in China völlig unüblich. Brot gibt es höchstens als eine von vielen Beilagen und eher in den nördlichen Landesteilen. Dort ist Mantou, ein weißes Hefebrot, in der chinesischen Küche verbreitet.

Chinesische Küche und Speisenfolge

Unsere Chinapfanne ist schnell zubereitet
Mittags und abends werden in der Regel mehrere verschiedene Speisen auf einem runden Tisch serviert, es gibt also keine Menüfolge. Wie bei uns wird Leichtes zuerst verzehrt. Eine Ausnahme stellt die Suppe dar, die oft erst nach den Hauptgerichten auf den Tisch kommt. Ansonsten geht es bunt durcheinander und es ist völlig üblich, zwischendurch auch etwas Süßes zu essen. Muss es schnell gehen, beschränken sich Chinesen auch einmal auf ein schnelles Gericht wie eine Chinapfanne mit Schweinefleisch, Glasnudeln und typisch asiatischem Gemüse, etwa Chinakohl, Sprossen, Frühlingszwiebeln und Paprika. Entsprechend der enormen Größe des Landes gibt es in China viele verschiedene Regionalküchen, die von der kantonesischen Küche bis hin zur religiös motivierten vegetarischen Küche reichen. Bei einer Einladung lohnt sich also die Nachfrage, welche Kochrichtung Ihr Gastgeber bevorzugt. So vermeiden Sie Überraschungen. Tipp: Traditionelle Gerichte aus dem Reich der Mitte finden Sie übrigens bei unseren chinesischen Rezepten!
Iskander Madjitov: Koch-ExperteNoch mehr Kochtipps von Iskander Madjitov

Wie kann ich Pak Choi zubereiten?

Pak Choi ist eine asiatische Kohlsorte, die sich besonders gut für Salate – Sie können ihn also auch roh genießen –, zum Blanchieren und für das kurze Anbraten im Wok eignet. Gleichzeitig empfiehlt er sich als Alternative zu heimischen Kohlsorten wie beispielsweise Wirsing. Möchten Sie Pak Choi als Teil von Gemüsegerichten zubereiten, geben Sie ihn am besten erst kurz vor dem Servieren in den Topf oder die Pfanne, da er relativ hitzeempfindlich ist. So behalten die Blätter bei der Zubereitung ihre Farbe – und auch Nährstoffe sowie die knackige Konsistenz bleiben erhalten. Da die kräftigen Stiele langsamer garen als die Blätter, trennen Sie beides vor der Zubereitung voneinander und garen die Stiele etwas länger als die Blätter, wenn Sie Pak Choi braten.
Pak Choi schneiden und vorbereiten
Vor dem Zubereiten entfernen Sie die äußeren Blätter rund um den Kopf des Pak Choi. Danach schneiden Sie den Strunkansatz ab und spülen den Kohl gründlich unter fließendem Wasser ab. Nun können Sie die einzelnen Blätter entweder in einer Salatschleuder trocknen oder per Hand mit Küchenpapier trocken tupfen. Dann Blätter und Stiele voneinander trennen, beides in kleine Stücke oder Streifen schneiden und die Pak-Choi-Zubereitung kann beginnen. Geschmacklich bewegt sich der Kohl mit seiner dezenten Senfnote übrigens leicht in Richtung Mangold. Welche Eigenschaften Pak Choi noch auszeichnen, verrät unser EDEKA-Experte.
Pak Choi blanchieren
Möchten Sie Pak Choi als Beilage servieren, reicht es, den Kohl kurz zu blanchieren. Dafür geben Sie ihn klein geschnitten in einen Topf mit sprudelnd kochendem Wasser. Nach rund fünf Minuten nehmen Sie die Stiele bzw. Blattrippen mithilfe einer Schaumkelle heraus. Die Blätter benötigen dagegen nur etwa zwei Minuten. Vom Kochwasser geben Sie alles direkt in einen bereitstehenden Topf mit Eiswasser, um den Pak Choi abzuschrecken. Danach können Sie den Kohl servieren.
Pak Choi zubereiten: Wok und Pfanne
Möchten Sie Pak Choi asiatisch zubereiten und zusammen mit anderen Zutaten im Wok oder einer Pfanne braten, putzen, waschen und schneiden Sie den Kohl wie oben beschrieben. Erst wenige Minuten, bevor Sie das Pfannengericht – zum Beispiel ein indonesisches Bami Goreng oder chinesisches Chop Suey – servieren, kommen die Pak-Choi-Stücke hinzu. Auch hier sollten Sie aufgrund der unterschiedlichen Garzeiten darauf achten, zunächst die Stiele zu garen und die Blätter erst zum Schluss hinzuzugeben. Das gilt auch für unsere Pak-Choi-Gemüsepfanne. Wenn Sie dagegen nur die Stängel des Pak Choi verwenden wollen, lassen sie sich alternativ genauso wie Spargel in Salzwasser garen.
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Tischmanieren und Trinkkultur

Asiatische Stäbchen mit Nudeln auf dunklem Hintergrund
In China wird traditionell mit Stäbchen gegessen
Bei den Tischmanieren gibt es einige Verhaltensweisen, die für uns völlig üblich und sogar erwünscht sind, in China jedoch als unhöflich gelten. Alles aufzuessen etwa lässt den Gastgeber so aussehen, als ob er es sich nicht leisten könnte, Sie satt zu bekommen. Lassen Sie also immer etwas auf dem Teller liegen. Gewöhnungsbedürftig mag das Schlürfen, Schmatzen und Rülpsen sein, das Teil der chinesischen Esskultur ist. Schnäuzen ist am Tisch hingegen verpönt. Gängiges Essbesteck sind Stäbchen, mit denen auch die festen Bestandteile der Suppe in den Mund geschoben werden dürfen. Die Flüssigkeit wird einfach geschlürft. Stecken Sie Ihre Stäbchen nie in die Reisschüssel, das machen Chinesen nur bei Trauerfeiern. Der korrekte Ablageort sind die kleinen Ständer neben dem Teller. Bei den Getränken gilt: Weniger ist mehr. Üblich ist, Tee oder etwas Reiswein aus kleinen Gefäßen zum Essen zu trinken oder gar nichts.
Scharfer Rosenkohl
Asiatische Rezepte

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