
Füttern Sie Ihren Kompost mit Küchen- und Gartenabfällen. Grundsätzlich können Sie zu jeder Jahreszeit Kompost anlegen. Im Sommer und Herbst jedoch fallen mehr Gartenabfälle an, sodass Sie Ihren Kompost direkt mit einer gewissen Menge an Material ansetzen können. Den Standort für Ihren Kompost wählen Sie nach folgenden Kriterien aus:
- Halbschatten (zu viel Sonne trocknet den Kompost aus)
- offener Boden (kein Beton o.ä.) – Wasser muss abfließen können
- nahe am Haus aber nicht in dessen Windschatten
- genug Abstand zum Nachbargrundstück
- keine geschlossenen Wände um den Kompost: Er muss Luft bekommen!
- nach Möglichkeit Hecken oder Bäume als Sicht- und Windschutz
Sie können den Kompost in Form eines Haufens anlegen oder Sie wählen – ideal für kleinere Gärten – einen Kompostbehälter, z.B. einen Thermo- oder Schnellkomposter. Kompost wird in Schichten angesetzt:
- erste Lage direkt auf der Erde (ca. 30 cm hoch) aus klein geschnittenen Gartenabfällen, z.B. Rasenschnitt, Laub etc.
- zweite Lage (fünf bis zehn cm hoch) aus Gartenerde: Damit bringen Sie Mikroorganismen in den Kompost und "starten" dessen Arbeitsprozesse. Alternativ können Sie auch jemanden bitten, Ihnen aus seinem bereits bestehenden Kompost Material zur Verfügung zu stellen.
Nun füttern Sie den Kompost im Laufe der Zeit mit Küchen- und Gartenabfällen. Streuen Sie dazwischen hin und wieder klein geschnittene Zweige hinein, so bekommen die Kleinstlebewesen, die Ihren Kompost beackern, genügend Sauerstoff