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Fasten: Kur für die Entschlackung des Körpers

Bei einer Fastenkur werden mehrere Tage lang nur Getränke konsumiert, keine feste Nahrung. Das soll den Körper reinigen und entgiften. Was ist dran und wie funktioniert Fasten? Wir haben die Antworten.

Fasten – wenn weniger mehr ist

Beim Fasten gibt es zwar nichts zu essen, trotzdem handelt es sich nicht um eine Nulldiät. Das würde auch gar nicht funktionieren: Fasten ist als Methode zum Abnehmen ungeeignet, weiß die EDEKA-Ernährungsexpertin Birthe Wulf. Beim Heilfasten steht die Entschlackung des Körpers im Vordergrund, um die Gesundheit zu verbessern. Dazu wird der Verdauungstrakt begleitend zum Fasten mit Einläufen gereinigt. Ob dabei wirklich Schlacken und Giftstoffe aus dem Organismus befördert werden, ist nicht wissenschaftlich bewiesen. Fakt ist aber, dass die Entlastung der Verdauungsorgane bei vielen Menschen subjektiv das Wohlbefinden steigert und bei Krankheiten wie Gelenkrheuma eine Verbesserung bewirkt. Häufig gehören Bewegung und Entspannungsübungen zu einer Fastenkur, was den Alltagsstress reduziert und einen erholsamen Effekt für den Geist haben kann.

Fasten ist nicht gleich Fasten

Gesundheit durch viel Wasser
Denken Sie daran, immer ausreichend zu trinken.

Neben dem Heilfasten gibt es viele weitere Formen des Fastens, von Saftkuren über Basenfasten bis hin zu Detox-Konzepten. Entschlacken-Rezepte können dabei äußerst lecker sein und haben gar nicht so viel mit Verzicht zu tun. Im Trend liegt das sogenannte Intervallfasten. Dabei ist essen nur in einem Zeitfenster von 8 Stunden pro Tag erlaubt, die übrigen 16 Stunden steht fasten auf dem Programm. Alternativ lassen sich auch ein oder zwei Fastentage pro Woche einlegen. Diese auch als intermittierendes Fasten bezeichnete Methode ist primär als Mittel zum gesunden Abnehmen gedacht. Die Schroth-Kur ist außerdem eine ganz spezielle Fastenform, bei der das Fasten mit Wickeln und Packungen sowie Bewegung kombiniert werden und zur Heilung und Entgiftung des Körpers beitragen soll.

Für wen ist Fasten geeignet?

Sind Sie gesund, können Sie das Fasten gerne einmal ausprobieren – ausgenommen sind Schwangere. Chronisch Kranke sollten mit ihrem Arzt Rücksprache halten. Statt einer rigiden Hungerkur ist auch der bewusste Verzicht auf einzelne Nahrungsmittel einen Versuch wert. Dafür eignet sich zum Beispiel die traditionelle Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Viele Menschen empfinden es als befreiend, einmal den Versuchungen von Süßigkeiten oder Alkohol zu widerstehen. Fastenzeit-Rezepte helfen, auf genussvolle Weise neue Wege bei der Ernährung zu beschreiten und bewusster zu essen.

Grünen Romana Smoothie mit Apfel und Beeren
Smoothie Rezepte

Neben Wasser und Tee können Sie auch leckere grüne Smoothies zubereiten, wenn Sie auf feste Nahrung verzichten wollen.