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Buchinger-Fasten: Regenerationskur für Körper und Geist

Essen verkommt im stressigen Alltag oft zur Nebensache: Wir verlernen es, in Ruhe zu genießen, und setzen zu häufig ungesunde Lebensmittel auf den Speiseplan. Eine Fastenkur kann helfen, den Teufelskreis zu durchbrechen. Wir stellen Ihnen die Buchinger-Methode vor.

Auszeit vom Essen: Buchinger-Fasten

Erfrischend für den Geist, erholsam für den Körper: Heilfasten wirkt ganzheitlich. Dabei verabschieden Sie sich für einen begrenzten Zeitraum von der alltäglichen Ernährung und nehmen nur noch weitgehend flüssige Nahrung zu sich. Im Rahmen einer Therapie begleiten Bewegungs- und Entspannungsprogramme die Diät – so auch beim Buchinger-Fasten.

Der Arzt Dr. Otto Buchinger entwickelte die Kur in den 1930er Jahren, um die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren. Vor allem Erkrankungen des Stoffwechsels sollten damit kuriert werden. Wie auch andere Modelle eignet sich das Buchinger- Fasten als Methode zum Abnehmen nur bedingt – es kann lediglich als Initialzündung für eine langfristige Ernährungsumstellung dienen.

Wie funktioniert das Buchinger-Fasten?

Gemüsebrühe
Gemüsebrühe ist beim Buchinger Fasten erlaubt

Die Kur beginnt mit ein bis zwei Entlastungstagen, die Sie mit leichter Kost und einer Darmreinigung auf das Fasten einstimmen. Anschließend folgen mindestens fünf Tage, an denen nur getrunken wird. Auf dem Ernährungsplan stehen Kräutertees, Wasser, Gemüsebrühe, Obstschorlen und verdünnte Gemüsesäfte. Etwas Honig liefert eine geringe Menge Kalorien. In bestimmten Fällen sind auch eiweißreiche Getränke wie Buttermilch erlaubt, um dem Muskelabbau entgegenzuwirken.

Beim stationären Buchinger-Fasten werden regelmäßig Darmentleerungen durchgeführt, außerdem stehen unter fachlicher Anleitung Sport, Entspannungsübungen, Leberwickel und Kneipp-Anwendungen auf dem Programm. Experten empfehlen, das Saftfasten nicht in Eigenregie zu Hause durchzuführen. Am Ende der Kur essen Sie an den Aufbautagen langsam wieder mehr, um den Stoffwechsel und das Verdauungssystem auf die feste Nahrung umzustellen.

Für wen eignet sich das Fasten nach Buchinger?

Wissenschaftlichen Studien zufolge kann das Heilfasten auf bestimmte Krankheiten einen positiven Einfluss haben, etwa auf Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck sowie chronische Entzündungen und Schmerzen. Auch psychische Beschwerden können sich bessern. Wer unter solchen Gesundheitsproblemen leidet, kann vom Buchinger-Fasten profitieren. Auch Gesunde, die einfach eine Auszeit vom stressigen Alltag suchen und ihren Körper entlasten möchten, gönnen sich gerne eine Fastenzeit. Nicht geeignet ist die Kur für Schwangere, Stillende, Magersüchtige, Demente sowie bei einer Schilddrüsenüberfunktion und Nieren- oder Leberinsuffizienz.