Wer sich nicht an klassischem Zucker bedienen möchte, hat eine große Bandbreite an Alternativen zur Verfügung. Es wird allgemein in die Kategorien Zucker, Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe unterschieden.
Zucker schließt Sorten wie
Kokosblütenzucker,
Agavendicksaft,
Reis- oder Ahornsirup und auch Honig ein. Süßstoffe hingegen sind als kalorienarme Variante bekannt und können aus natürlichen Quellen wie
Stevia oder synthetisch hergestellt werden. Ihre Süßkraft ist meist deutlich höher im Vergleich zu Haushaltszucker, so hat Stevia eine bis zu 300x stärkere Süßkraft. Bei Zuckeraustauschstoffen handelt es sind um sogenannte
Zuckeralkohole, die ebenfalls dafür bekannt sind, sich nicht auf den Blutzuckerspiegel auszuwirken. Auch sie werden, wie die Süßstoffe, Diät-Produkten beigefügt. Ein bekannter Zuckeraustauschstoff ist Birkenzucker (
Xylit), der häufig in Kaugummis zu finden ist.
Auch im
glykämischen Index (GI) unterscheiden sich diese Zuckerarten. Dieser beschreibt, wie sehr sich ein Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel auswirkt und ist vor allem für zuckerkranke Menschen interessant. Haushaltszucker hat zum Beispiel einen GI von 65, Agavendicksaft von 15.