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Xylit: Süß wie Zucker, aber besser für Zähne und Figur

Im Übermaß genossen gilt Zucker als ungesund. Damit Naschkatzen ohne schlechtes Gewissen auf ihre Kosten kommen, gibt es Zuckeraustauschstoffe wie Xylit. Wir stellen Ihnen den Birkenzucker näher vor.

Genuss ohne Reue: Xylit

Haushaltszucker hat einen schlechten Ruf: Wer zu viel davon isst, kann dick werden und erhöht sein Risiko, an Diabetes, Fettleber und Bluthochdruck zu erkranken. In vielen Lebensmitteln wird er deshalb durch Zuckeraustauschstoff ersetzt. Dazu gehört auch Xylit oder Xylitol, ein Zuckeralkohol. Er kommt bereits als natürlicher Bestandteil in einigen Gemüse- und Obstsorten vor. Damit Sie ihn als Zuckerersatz kaufen können, muss Xylit in einem chemischen Verfahren aus der Rinde von Birken gewonnen werden. Daher ist er auch unter dem Namen Birkenzucker bekannt. In der Liste der Zusatzstoffe in Lebensmitteln wird Xylitol unter der Bezeichnung E 967 geführt und besonders gerne in Kaugummi für die Zahnpflege verarbeitet. Grund ist seine antikariogene – also Karies vorbeugende – Wirkung. Beliebt sind auch Xylit-Bonbons und Xylit-Pulver, das sich zum Backen ohne Zucker eignet.

Energiewert und Vorkommen von Xylit

Xylit ist eine gesunde Zuckeralternative

Xylit hat in etwa dieselbe Süßkraft wie Zucker. Möchten Sie Rezepte mit Zuckeralternativen umsetzen, können Sie diesen 1:1 durch den Birkenzucker ersetzen. Das tut nicht nur den Zähnen gut, sondern auch der Figur. Denn Xylit weist nur etwa 240 kcal pro 100 g auf, während Haushaltszucker mit 400 kcal je 100 g zu Buche schlägt. Eine Ersparnis von 40 Prozent, die in der Low-Carb-Ernährung genutzt wird. So gibt es Xylit-Eis, Xylit-Kakao, Xylit-Ketchup, Xylit-Kekse, Xylit-Lutscher und viele andere Süßigkeiten mit dem Zuckeraustauschstoff. Wie viele andere Zuckeralternativen (z.B. Erythrit) kann auch Xylit in großen Mengen verzehrt Durchfall auslösen. Gegebenenfalls sollten Sie also einen Blick auf die Zutatenliste von Brotaufstrichen, Desserts, Soßen, Diätprodukten, Getränken, Fertignahrung und Nahrungsergänzungsmitteln werfen, wenn Sie den Verdacht haben, dass der Birkenzucker bei Ihnen abführend wirkt.

Was Sie bei der Verwendung von Xylit beachten sollten

Sie können Xylit anstelle von Zucker sowohl beim Backen als auch Kochen einsetzen, es weist keinerlei Beigeschmack auf. Die Konsistenz ist sehr ähnlich, allerdings ist Xylitol in warmem Zustand besser löslich als kalt. Einzige Einschränkung: Hefeteige gehen mit Xylit nicht auf. Verzichten Sie außerdem darauf, den Zuckeraustauschstoff mit anderen Süßungsmitteln wie Aspartam, Saccharin oder Sorbit zu mischen – er ist dann eventuell nicht mehr gut verträglich.