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Backpulver als Dünger: Hausmittel im Test

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Backpulver als Dünger: Wofür nutzen Sie den Haushaltstrick?

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Birthe Wulf

Birthe Wulf

Ernährungs-Expertin

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Genauso wie fürs Kochen und Backen gibt es auch im Garten jede Menge Tipps und Tricks sowie Hausmittelchen. Ganz modern werden heute solche Hausmittel gerne auch "Lifehacks" genannt. Ein bekannter "Lifehack" für Garten- und Balkonpflanzen ist es, sie mit Backpulver als Dünger zu versorgen. Als Orientierung gilt, die Zimmerpflanzen einmal im Monat mit einem gestrichenen Teelöffel Backpulver im Blumenwasser zu gießen.

Backpulver besteht zu einem Großteil aus Natriumhydrogencarbonat, also Natron. Ob sich Natron als Dünger eignet, ist allerdings eher fraglich. Natron soll aber vielversprechend bei der Bekämpfung von Pilzkrankheiten wie Mehltau oder Braunfäule sein. Deswegen wird das Hausmittel auch besonders gern bei Tomatenpflanzen eingesetzt, die sehr anfällig für Pilzerkrankungen sind. Also ist Backpulver für Tomaten streng genommen kein Dünger, sondern eher eine Art Pflanzenschutz. Wenn Sie Tomatenpflanzen mit Backpulver gießen, kann das durchaus bewirken, dass die Tomaten besser wachsen und dies dann wie ein Düngereffekt wirkt. Viel Interessantes und Wissenswertes über Tomaten können Sie auch in unserem Lebensmittelwissen Tomaten nachlesen.

Was Natron als Dünger gelten lässt, ist vielleicht auch, dass es den pH-Wert des Bodensubstrats der Topfpflanzen oder des Gießwassers erhöhen kann. Ist der Boden oder das Wasser zu sauer, sind Phosphor, Kalium, Kalzium und Magnesium für die Pflanzen schlecht verfügbar. Aber Vorsicht: Ist der Boden oder das Gießwasser zu basisch, gibt es Probleme bei der Aufnahme von Stickstoff, Eisen, Mangan und Zink. Verwenden Sie also den Backpulverdünger sparsam, damit Boden und Wasser im optimalen neutralen pH-Bereich bleiben.

Gesunde Pflanzen mit Hausmitteln

Backpulver eignet sich also eher als Pflanzenschutzmittel und nicht als Dünger. Es gibt aber zahlreiche Hausmittel, die sich durchaus als Dünger verwenden lassen. Der Verzicht auf chemische, synthetische Dünger schont dabei den Geldbeutel und die Umwelt gleichermaßen. Wir haben dazu einige Tipps für Sie zusammengestellt:

● Düngen Sie mit Humus! Die nährstoffreiche Erde enthält alles, was Pflanzen brauchen, und sie entsteht durch den natürlichen Zersetzungsprozess von Garten- und Küchenabfällen von ganz alleine. Humus als Dünger gehört beispielsweise auch zu den Prinzipien des ökologischen Weinbaus.

● Bananenschalen: Getrocknet und klein geschnitten unter den Mulch gemischt, versorgen die Schalen Ihre Pflanzen mit Kalium, Phosphor und Magnesium.

● Kaffeesatz: Der reichlich im Kaffeesatz enthaltene Stickstoff lässt Blumen prächtig und langanhaltend blühen. Achtung: Verwenden Sie nur getrockneten Kaffeesatz, da sonst Schimmelgefahr besteht!

● Kartoffelwasser: Das abgekühlte Kochwasser eignet sich sehr gut zum Blumengießen, da die aus den Kartoffeln ausgeschwemmten Nährstoffe Ihren Pflanzen guttun.

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