
Zitrusfrüchte enthalten vergleichsweise wenig Fruktose Jeder Mensch – auch ohne Fruktoseintoleranz – hat nur eine begrenzte Fähigkeit, Fruktose aufzunehmen. Diese liegt bei etwa 35-50 g pro Stunde. Wenn eine Fruktose-Malabsorption vorliegt, ist die Aufnahmefähigkeit unterschiedlich stark eingeschränkt und liegt meist unter 25 g pro Stunde. Die
verträgliche Menge kann allerdings sehr unterschiedlich sein und sogar bei nur 1 g liegen. Lebensmittel wie Obst, Obstprodukte oder Gemüse enthalten unterschiedliche Mengen an Fruktose. Je nachdem wie stark deine Fruktoseintoleranz ausgeprägt ist, kannst du bestimmte fruktosehaltige Lebensmittel also durchaus vertragen. Ein Verzicht ist nicht immer vollständig nötig.
Zitrusfrüchte wie Limetten, Aprikosen, Papaya und Melone enthalten beispielsweise weniger Fruktose als Kirschen, Kaki, Weintrauben, Apfel oder Birne.
Gesundes Essen ist daher auch mit einer Fruktoseintoleranz möglich. Du kannst auf Früchte mit einem sehr niedrigen Fruktose-Gehalt ausweichen.
Bei ausgeprägten Symptomen der Fruktoseintoleranz solltest du allerdings auf fruktosefreie Nahrungsmittel zurückgreifen wie z.B. Avocado, Feldsalat, Gurke, Fenchel, Petersilie, Spinat oder Zucchini.