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Kaffeesatz: vielfältig verwendbar für Beauty und Haushalt

Die Tasse Kaffee hat wieder einmal wunderbar geschmeckt, jetzt wandert Pulver vom Brühvorgang in den Biomüll. Stopp! Sie werfen eine wahre Wunderwaffe weg. Lesen Sie mit uns im Kaffeesatz und erfahren Sie mehr über dessen vielfältige Verwendungsmöglichkeiten.

Viel zu schade zum Wegwerfen: Kaffeesatz

Seife aus Kaffeesatz reinigt porentief und erfrischt die Haut. Ein Peeling aus dem Brühpulver und Olivenöl wirkt gegen Cellulite (Orangenhaut), und mit Kokosöl zu einer Creme vermischt, lassen sich Augenringe wegpflegen. Klingt nach Kaffeesatzlesen? Stimmt aber! Tatsächlich ist Kaffee nicht nur in flüssiger Form ein Muntermacher, der Satz aus den gemahlenen, aufgebrühten Bohnen bringt zudem die Schönheit auf Trab. Neben der Haut pflegen die Kaffeereste auch das Haar. Dafür bereiten Sie aus etwa vier Esslöffeln Satz und Wasser eine Paste zu, massieren diese in Haar und Kopfhaut ein und spülen sie nach zehn Minuten Einwirkzeit aus. Danach sieht das Haar kraftvoll und glänzend aus, braune Haare erhalten frische Farbe. Regelmäßig angewendet, soll die Haarkur auch das Haarwachstum fördern.

Kaffeesatz im Haushalt: vom Düngen …

Für volle Pflanzenpracht in Wohnzimmer und Garten brauchen Sie nicht unbedingt teure Düngemittel zu kaufen. Kaffeesatz enthält Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium, die das Wachstum fördern. Trocknen Sie das Pulver und mischen Sie es unter die Erde, Setzlinge sollten Sie dabei aussparen. Nützlicher Nebeneffekt: Schnecken mögen den völlig natürlichen und kostenlosen Dünger nicht und machen einen Bogen um das Gemüsebeet. Auch Ameisen und Wespen lassen sich damit vertreiben. Werden die Plagegeister vom süßen Duft eines schottischen Kaffees oder Kuchens angelockt, brennen Sie einfach Kaffeesatz in einer feuerfesten Schale ab. Der vom Menschen als angenehm wahrgenommene Geruch vergrämt die Insekten.

… bis zum Saubermachen

Im Haus können Sie mit Kaffeesatz an dunklen Möbeln Kratzer ausbessern, Ostereier und Stoffe färben und hartnäckigen Geruch im Kühlschrank, Abstellraum oder in Schuhen neutralisieren. Fettreste in Kochgeschirr und auf Grillrosten lassen sich mit einem Kaffeesatz-Wassergemisch ebenso entfernen wie Rückstände in Glasgefäßen und Vasen. Auf einen feuchten Schwamm aufgetragen, wirkt das braune Pulver wie ein Scheuermittel. In Behältnissen füllen Sie den Satz einfach mit heißem Wasser auf, lassen den Sud einwirken und schütteln das Ganze kräftig. Dadurch lösen sich die Ablagerungen.

Birthe Wulf: Ernährungs-Expertin

Wie viel Kaffee ist gesund?

Bei gesunden Menschen ist der Konsum von bis zu fünf Tassen Kaffee à 125 Milliliter über den Tag verteilt gesundheitlich unbedenklich. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Frauen nicht mehr als drei Tassen (á 150 ml) täglich zu sich nehmen, da ungeborene Kinder und Säuglinge das enthaltene Koffein ebenfalls aufnehmen, aber deutlich langsamer abbauen als Erwachsene. Wer unter bestimmten Erkrankungen leidet, sollte den Kaffeekonsum mit seinem Arzt absprechen.

Mit dem beliebten Heißgetränk können Sie sogar einen Teil des täglichen Flüssigkeitsbedarfs decken. Denn anders als lange Zeit angenommen, entzieht Kaffee dem Körper keine signifikante Menge an Flüssigkeit. Zwar regen Inhaltsstoffe wie Koffein die Ausscheidung von Wasser an – bei einem regelmäßigen Konsum kommt es jedoch zu einer Gewöhnung und somit zu einem Rückgang der entwässernden Wirkung.

Wie viel Kaffee empfehlenswert ist, kann im individuellen Fall allerdings sehr unterschiedlich sein. Weil beim Röstverfahren von Kaffee Stoffe freigesetzt werden, die die Magensäureproduktion anregen, können Menschen mit einem sensiblen Magen zu Sodbrennen oder Magen- und Darmproblemen neigen. Diese Menschen vertragen Kaffeesorten, die auf Espresso-Basis zubereitet werden, häufig deutlich besser.

Weil das enthaltene Koffein den Kreislauf anregt, kann es bei sehr empfindlichen Menschen zu Schlafproblemen kommen – insbesondere dann, wenn sie noch am Nachmittag oder Abend Kaffee konsumieren. Wer ohnehin unter hohem Blutdruck leidet, sollte mit dem behandelnden Arzt besprechen, wie viel Kaffee für ihn persönlich unbedenklich ist. Eine gute Alternative kann in diesem Fall auch der Konsum von entkoffeiniertem Kaffee darstellen.

Bei gesunden Menschen sorgt regelmäßiger Kaffee übrigens nicht zu einem dauerhaft erhöhten Blutdruck: Die anregende Wirkung lässt bereits nach rund einer halben Stunde nach. Wer regelmäßig Kaffee konsumiert, bei dem wirkt sich das Koffein nach zwei bis drei Wochen nur noch geringfügig oder sogar überhaupt nicht mehr auf den Blutdruck aus.

Es konnte zudem nicht bestätigt werden, dass Kaffee das Risiko erhöht, an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Im Gegenteil: Es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse, die auf eine schützende Wirkung vor bestimmten Krebsarten durch die enthaltenen Polyphenole hindeuten. Die Forschung ist hier aber längst nicht abgeschlossen. Lediglich das Risiko von Speiseröhrenkrebs kann durch den Kaffeekonsum steigen, was sich allerdings weniger auf die Inhaltsstoffe als auf die hohe Trinktemperatur zurückführen lässt und damit für alle Heißgetränke gilt. Wer seinen Kaffee vor dem Trinken etwas abkühlen lässt, muss sich in dieser Hinsicht ebenfalls keine Gedanken machen.

Kaffeesatz schimmelfrei aufbewahren

Eine Menge Gründe also, um nach Herzenslust Kaffee-Rezepte auszuprobieren und sich einen Vorrat an Kaffeesatz anzulegen. Dafür trocknen Sie diesen am besten gründlich an der Luft und füllen ihn in eine Dose um – so wird Schimmel vermieden.

Was gut für die Pflanzen ist, könnte doch auch mir bekommen? Wenn Sie sich jetzt diese Frage stellen, fällt die Antwort nicht eindeutig aus. Es gibt zwar wissenschaftliche Studien, die dem Kaffeesatz einen hohen Gehalt an Antioxidantien bescheinigen, deshalb sollten Sie ihn aber nicht einfach essen. Denn wie sich das auf Ihre Gesundheit auswirkt, ist noch nicht erforscht.

Zu guter Letzt aber noch ein Tipp für Recycling-Fans, den Sie gerne aufgreifen können: Kaffeetassen aus Kaffeesatz sind der letzte Schrei und eine schöne Geschenkidee für Kaffeeliebhaber!

Erfahren Sie mehr Wissenswertes über Koffein.

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Aktivkohle - Wie gesund ist sie wirklich?

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