
Ein typisches Paleo Gericht beinhaltet eine Eiweißquelle und Vitamine In der Wahl der Lebensmittel ähnelt Paleo der Low Carb-Diät, denn die Zufuhr von Kohlenhydraten, vor allem aus Getreide, Obst und Süßungsmitteln, ist stark reduziert. Wird bei der Paleo-Diät auch der Anteil an natürlich gewachsenen Früchten und Honig reduziert, entspricht die Steinzeiternährung dem Low-Carb-Prinzip.
Für den modernen, eher bewegungsarmen Menschen, dem seine Gesundheit am Herzen liegt, kann dies eine sinnvolle Maßnahme sein. Denn Kohlenhydrate werden vor allem bei körperlicher Betätigung verbraucht, die häufig in unserem vom Sitzen geprägten Alltag fehlt. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass zu viele nicht verbrauchte Kohlenhydrate die Entstehung von Adipositas, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen und anderen Zivilisationskrankheiten begünstigen und das Abnehmen erschweren.
Bisher gibt es noch keine Langzeitstudien über die Wirkung der Steinzeitkost als
alternative Ernährungsform. Jedoch zeigen einige Ergebnisse, dass vor allem der Verzicht auf industriell verarbeitete Fertiggerichte und die Reduzierung von Süßungsmitteln einen positiven Einfluss auf die Gesundheit hat. Dennoch gelten insbesondere bei einer Paleo-Diät, die dem Low-Carb-Prinzip entspricht, dieselben Kritikpunkte. Außerdem ist darauf zu achten, dass man trotz des Verzichts auf Getreideprodukte und des Fokus auf Fleisch, ausreichend Ballaststoffe zu sich nimmt. Auch sollte bei einer Ernährung ohne Milch auf eine ausreichende Versorgung mit Kalzium Wert gelegt werden.