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Augenbohnen in Holzschale
Augenbohnen: Alles Wissenswerte rund um die afrikanischen Hülsenfrüchte

Augenbohnen erfreuen sich hierzulande zunehmender Beliebtheit. Doch was steckt in den exotischen Hülsenfrüchten, wie lassen sie sich kulinarisch verarbeiten und was hat es eigentlich mit ihren Namen auf sich? Im Folgenden erfahren Sie alles Wissenswerte!

Die Augenbohne und ihr Name

Ein kurzer Blick auf die nierenförmige Augenbohne löst schon das Geheimnis um ihren Namen. Denn: Diese ursprünglich aus Afrika stammende Hülsenfrucht verändert je nach Reifegrad ihre Farbe. So können die Samen sowohl weiß als auch gelb, rot, braun oder eben schwarz werden – daher auch ihr Alternativname Schwarzaugenbohne. Der Fruchtnabel der Samen bleibt allerdings immer weiß und leuchtet so wie ein Auge.

Gut zu wissen: Durch die auffällig gekrümmten Hülsen, in denen die Samen sitzen, besitzt die Augenbohne noch einen anderen Namen: Schlangenbohne. Eine weitere Alternativbezeichnung: Kuhbohne.

Die Augenbohne in der Küche

Diese kleinen Samen wirken unscheinbar, verbergen aber großes Genuss-Potenzial. Ihr zarter nussiger Geschmack, der an junge dicke Bohnen oder Wachsbohnen erinnert, harmoniert nämlich mit zahllosen Lebensmitteln und ist daher kulinarisch endlos einsetzbar. Genießen Sie Augenbohnen wie im asiatischen Raum üblich etwa einmal in einem scharfen Curry, als Salat oder Suppeneinlage. Oder genießen Sie, wie in Westafrika üblich, Zuhause Bratlinge aus zerdrückter Augenbohnenpaste.

In den USA sind gekochte Augenbohnen Teil eines bekannten Südstaaten-Gerichts namens "Hoppin John", einer kräftigen Mahlzeit mit gebratenem Reis und gepökeltem Schweinefleisch. In der regionalen Küche werden gebackene Augenbohnen außerdem gerne als Beilage zu Fleisch der Fisch serviert. In Südamerika sind die Hülsenfrüchte schließlich die Basis des beliebten Streetfoods Acarejé aus geschälten, pürierten und frittierten Augenbohnen. Sie sehen: Diese Hülsenfrucht schmeckt in vielen Formen. Lassen Sie sich inspirieren!

Das steckt in der Augenbohne

Mit über zwanzig Prozent Eiweißanteil gelten Augenbohnen als ausgezeichnete Proteinquelle. Gerade Profi-Sportler und athletische Genießer sollten sich die Hülsenfrüchte daher häufiger schmecken lassen. Schließlich hilft Protein bei der Zunahme von Muskelmasse und fördert starke Knochen.

Wichtig: Für den unbedenklichen Verzehr müssen die hierzulande vorwiegend als Trockenbohnen erhältlichen Augenbohnen, ähnlich wie Mungobohnen, eingeweicht werden. Hier gilt: am besten über Nacht.