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Was tun bei Sonnenbrand? Was Ihre Haut jetzt braucht

Sonnencreme vergessen? Nicht regelmäßig nachgecremt? Oder die Kraft der Sonne unterschätzt?
Sobald Sie die ersten Anzeichen eines Sonnenbrands bemerken, sollten Sie möglichst schnell handeln
– damit sich die Haut schnell wieder erholen kann. Wir verraten Ihnen, was bei Sonnenbrand wirklich
hilft.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand: 3 Sofort-Tipps

Zu den ersten Symptomen für einen Sonnenbrand zählen leichte Rötungen und Spannungsgefühle auf der Haut. Sobald Sie diese wahrnehmen, braucht Ihre Haut besonderen Schutz:

1. Ab in den Schatten:

Ist der Sonnenbrand erstmal da, lässt sich mit Sonnencreme oder Sonnenmilch nichts mehr ausrichten. Suchen Sie stattdessen umgehend einen schattigen Ort auf. Kein Schatten in Sicht? Dann schützen Sie die Haut am besten durch luftige Kleidung vor der UV-Strahlung.

2. Ausreichend Trinken:

Klar: Der Körper verliert bei großer Hitze Flüssigkeit. Aber auch die Haut ist betroffen, trocknet aus und spannt. Indem Sie jetzt Wasser trinken, wirken Sie dem Flüssigkeitsverlust entgegen und beugen Kreislaufproblemen vor. Lecker und erfrischend auch für unterwegs: Infused Water mit Grapefruit, Granatapfel und Minze.

3. Kühlen gegen Schmerzen:

Gegen die Schmerzen bei einem Sonnenbrand ist Kühlung das beste Mittel. Tränken Sie zum Beispiel ein Handtuch oder T-Shirt mit Wasser und legen Sie es auf die gereizte Haut.

Wichtig: Legen Sie niemals Eis oder Coolpacks direkt auf die sonnenverbrannte Haut. Um Erfrierungen zu vermeiden, zuvor in ein Tuch einschlagen.

Was tun bei Sonnenbrand: Wann sollte ich zum Arzt?

In schwereren Fällen können sich auf der betroffenen Hautpartie Bläschen bilden. Die Schmerzen fallen besonders stark und langanhaltend aus. Auch Übelkeit ist keine Seltenheit. Dann ist ein Besuch beim Arzt dringend angeraten. Dieser kann den Sonnenbrand behandeln und bei Bedarf spezielle Salben oder Medikamente verschreiben.

Wichtig: Bei Babys und Kleinkindern sollten Sie jeden Sonnenbrand von einem Arzt untersuchen lassen. Die Schutzmechanismen ihrer Haut sind noch nicht vollständig ausgeprägt, sodass sie empfindlicher auf UV-Strahlung reagiert. Denken Sie deshalb auch daran: Babys sollten niemals direkter Sonne ausgesetzt sein. Kleinkinder benötigen Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (50+).

Wie lange dauert ein Sonnenbrand?

Lässt sich ein Sonnenbrand schnell loswerden? Leider nicht: Bei einem leichten Sonnenbrand erholt sich die Haut in der Regel innerhalb von etwa zwei Wochen von selbst. In dieser Zeit müssen Sie jedoch mit Symptomen wie Spannungsgefühlen und Juckreiz rechnen. Beschleunigen können Sie den Heilungsprozess nicht.

Welche Pflege braucht sonnengestresste Haut?

Meiden Sie während des Heilungsprozesses unbedingt direktes Sonnenlicht. Ist dies nicht möglich, schützen Sie die betroffenen Hautpartien mit Kleidung.

Die Haut braucht jetzt viel Pflege. Idealer Zeitpunkt für eine Après Sun Lotion Sie versorgt sonnengestresste Haut intensiv mit Feuchtigkeit. Dies tut eine Body Lotion zwar auch, allerdings lassen sich Après Sun Produkte dank spezieller Formeln sehr viel leichter auf der Haut verteilen. Sie haben zudem einen kühlenden und damit schmerzlindernden Effekt. Einige enthalten entzündungshemmende Inhaltsstoffe wie Panthenol, um die Haut beim Selbstheilungsprozess zu unterstützen.

Wer unter einer Sonnenallergie leidet, sollte besonders die Haut vor Sonnenstrahlen schützen und den direkten Kontakt meiden.

Hausmittel bei Sonnenbrand: Welche helfen wirklich?

Quarkcreme mit Stachelbeeren

Viele schwören auf klassische Hausmittel gegen Sonnenbrand wie Quark oder pflanzliche Öle. Allerdings sind diese nicht uneingeschränkt zu empfehlen, um der Haut Linderung nach einem Sonnenbad zu verschaffen:

  • Quark gegen Sonnenbrand: Quark oder Joghurt direkt auf die Haut aufgetragen hat einen kühlenden Effekt. Verbreitet ist auch die Anwendung als Quarkwickel. Doch selbst, wenn der Kühleffekt wohltuend ist, bleibt bei diesen Milchprodukten ein Restrisiko: Es ist möglich, dass die natürlicherweise enthaltenden Bakterien zu Infektionen führen können, da die schützende Hautbarriere geschwächt ist.

    Tipp: Unbedenklich und lecker ist der Einsatz der Milchprodukte in unseren Quark-Rezepten.
  • Natürliche Öle gegen Sonnenbrand: Diversen pflanzlichen Ölen wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, darunter auch Kokosöl. Unter Umständen kann dieses Hausmittel allerdings auch kontraproduktiv sein. Reine Öle können zu einem unangenehmen Hitzestau führen und die Heilung beeinträchtigen.
  • Kalte Umschläge bei Sonnenbrand: Empfehlenswert sind hingegen kalte Wickel. Dieses klassische Hausmittel lindert die Schmerzen. Achten Sie lediglich darauf, sauberes Wasser und frische Tücher zu verwenden. Einfach auf die sonnenverbrannte Haut auflegen und ganz nach Bedarf regelmäßig wechseln.

Vorbeugen ist der beste Schutz gegen Sonnenbrand

Sobald der Sonnenbrand abgeklungen ist, steht Aktivitäten in der Sonne nichts mehr im Wege. Denken Sie aber daran, dass jeder Sonnenbrand die Haut nachhaltig schädigen kann. Tragen Sie deshalb stets ausreichend Sonnencreme auf und stimmen Sie dabei den Lichtschutzfaktor auf Ihren Hauttyp ab.

Wichtig: Der UV-Schutz lässt sich nur durch regelmäßiges Nachtragen aufrechterhalten. Denn er wird unter anderem beim Schwimmen, durch Schwitzen oder beim Abtrocknen nach und nach abgetragen. Cremen Sie deshalb immer nach dem Baden, spätestens jedoch alle zwei Stunden nach. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Sonnenschutz und Tipps für eine gesunde Haut.