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Frau streicht mit den Händen über ihren Oberschenkel
Dehnungsstreifen: Ursachen, Vorbeugung und Behandlung

Dehnungsstreifen sind ein Hilferuf der Haut. Doch was steckt hinter dem Phänomen, was hilft dagegen und wie reduzieren Sie das Risiko für die unliebsamen Linien? Wir erklären alles Wissenswerte und geben praktische Tipps zur Vorbeugung und Behandlung.

Die Entstehung von Dehnungsstreifen

Erst sind sie bläulich-rötlich und dann schimmern sie weiß durch die Haut: Dehnungsstreifen zeigen sich an Oberschenkeln, Bauch, Brust, Hüften oder Gesäß und treffen vor allem Frauen. Der Grund: Bei dem Beauty-Ärgernis handelt es sich um mikrofeine Risse eines überdehnten Bindegewebes, das beim weiblichen Geschlecht von Natur aus schwächer ausgebildet ist. Die unter den Rissen durchschimmernden Blutgefäße leuchten zunächst rot und blau durch, ehe das Gewebe heilt. Die silberne Färbung markiert also Narben im Gewebe. Wie die entstehen? Das schwache Bindegewebe überdehnt oft in der Schwangerschaft, weshalb die Linien gern auch als Schwangerschaftsstreifen bezeichnet werden. Weitere Risikofaktoren sind starke Gewichtszunahmen oder -abnahmen sowie Wachstumsschübe in der Pubertät.

So beugen Sie Dehnungsstreifen vor

Aloe Vera spendet der Haut viel Feuchtigkeit

Um drastische Gewichtsfluktuationen zu vermeiden, empfiehlt sich eine ausgewogene Ernährung mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr. Letztere ist besonders wichtig, da Wasser Ihre Haut von innen mit Feuchtigkeit versorgt und so elastischer macht.

Sport bzw. regelmäßige Bewegung ist ebenfalls essentiell, da diese den Stoffwechsel ankurbelt, so die Durchblutung der Haut fördert und damit das Bindegewebe stärkt. Einen ähnlichen Effekt haben Wechselduschen oder Massagen der gefährdeten Körperregionen.

Versorgen Sie Ihr größtes Organ bei der täglichen Hautpflege außerdem von außen mit Feuchtigkeit. Etwa in Form von nährenden Ölen wie Jojoba-, Mandel- oder Kokosöl und Feuchtigkeitsboostern wie Aloe vera. So bleibt Ihre Haut geschmeidig. Antioxidantien wie Vitamin C und Retinol fördern zudem die Kollagen-Produktion Ihrer Haut, was sie ebenfalls widerstandsfähiger macht.

So behandeln Sie Dehnungsstreifen

Leider lassen sich diese Mikro-Narben heute nur mit kostenintensiven Behandlungen mindern. So soll Lasertherapie das verletzte Gewebe mithilfe von Lichtenergie zur Regeneration animieren und so die Risse reduzieren. Ganz ähnlich wirkt Microneedling, bei dem in die Haut eingeführte feine Nadeln einen ähnlichen Prozess anregen. Aber: Keine dieser Methoden lässt einmal gebildete Dehnungsstreifen ganz verschwinden. Beugen Sie der Entstehung der Risse also lieber täglich vor!