Lavendel

Der blumig-frische Lavendelduft ist in Parfüms und Kosmetika weithin bekannt. Das Kraut mit den hübschen violetten Blüten trumpft aber auch in der Küche als feines Gewürz groß auf.

Wissenswertes über Lavendel

Lavendel gehört zur Familie der Lippenblütler und ist hierzulande als Zierpflanze in Gärten zu finden, die zwischen Juni und August blüht. Ihr intensiver Duft wird in Lavendel-Cremes und -Seifen, Badezusätzen, Ölen, Düften sowie im Wäscheschrank genutzt. Weniger bekannt ist Lavendel als Küchenkraut und Gewürz. Die aus dem Mittelmeergebiet stammende Pflanze mit ihren leuchtend bläulich-violetten Blüten wird vorwiegend getrocknet als Gewürz verwendet. Eines der Hauptanbaugebiete des Lavendels ist die Provence. In Mischungen wie den Kräutern der Provence ist Lavendel häufig ein fester Bestandteil. Frische Lavendelblüten am Stiel lassen sich wunderbar als essbare Dekoration verwenden, etwa in Sommergetränken wie einem Lavendel-Beeren-Shrub. Mit ätherischem Öl aus Lavendel kannst du wiederum pflegendes Öl selber machen. Pflanzt du es zuhause selbst an, hilft es dir sicher, dass echter Lavendel ein winterhartes Kraut ist.

Einkaufs- und Küchentipps für Lavendel

Beim Kauf des frischen Krauts für die Küche ist zu beachten, dass du den Echten/ Schmalblättrigen und für den Verzehr geeigneten Lavendel mit der botanischen Bezeichnung Lavendula angustifolia wählst. Er ist an seinen schmalen, nadelartigen Blättern zu erkennen, die sich zart und jung ebenfalls zum Würzen verwenden lassen. Sorten wie Speiklavendel und Schopflavendel sind nicht für die Aromatisierung von Speisen zu gebrauchen.

Bewahre frischen Lavendel am besten im Kühlschrank auf und verbrauche ihn innerhalb von drei Tagen. Zum Trocknen bindest du einen Strauß und hängst ihn mit den Blüten nach unten auf. Dadurch halten sie sich rund ein halbes Jahr lang. Du kannst Lavendel zum Backen von Kuchen oder Hefegebäck wie Babas und Zimtschnecken mit Möhren einsetzen. Mit den Blüten lassen sich darüber hinaus Marmeladen, Wild und Lamm, Schaf- und Ziegenkäse, Fischsuppen, Gemüsegerichte, Essig und Kräuterbutter verfeinern. Setze Lavendel aber eher sparsam ein, da sein Aroma sonst zu dominant in Erscheinung tritt.