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Siegel-Übersicht

Es gibt eine ganze Reihe von Prüfzeichen, die auf verschiedenen Produkten zu finden sind. Sie geben Auskunft über die Einhaltung bestimmter Qualitäts- und Sicherheitskriterien. Damit Sie im Prüfsiegel-Dschungel nicht die Orientierung verlieren, haben wir hier die wichtigsten Kennzeichnungen und ihre Bedeutung zusammengestellt.

Prüfsiegel ASC

ASC

Der ASC wurde 2010 vom WWF gegründet mit dem Ziel, Standards für umweltverträgliche und sozial verantwortungsvolle Aquakultur zu entwickeln. Die ASC-Standards sind global anwendbar und wollen die konventionelle Fischzucht nachhaltiger machen. Die ASC-Standards stellen - unabhängig von der Fischart – strenge Anforderungen entlang von sieben Prinzipien an die Zuchtbetriebe:

  • Rechtskonformität: ASC-zertifizierte Farmen müssen die nationalen Gesetze und Richtlinien einhalten.
  • Erhalt des Ökosystems vor Ort: Fischfarmen dürfen sich nicht in einem Gebiet mit hohem Naturschutzwert befinden und es muss sichergestellt sein, dass wichtige Lebensräume wie beispielsweise Mangrovenwälder nicht zerstört werden.
  • Schutz der Wasserressourcen: ASC-zertifizierte Farmen müssen die Wasserqualität regelmäßig prüfen. Ihr Eintrag von Stoffen wie Phosphat, Stickstoff etc. muss innerhalb vorgegebener Grenzwerte bleiben. So werden negative Auswirkungen auf die unmittelbare Umgebung, wie beispielsweise den Meeresboden, gering gehalten.
  • Schutz der wild lebenden Fischbestände: Die ASC-Standards verbieten jegliche Beeinträchtigung von gefährdeten Tierarten. Farmen müssen Maßnahmen umsetzen, um das Entkommen von Fischen auf ein Minimum zu reduzieren und so den Wildbestand zu schützen.
  • Verantwortungsvolle Nutzung von Futtermitteln und anderen Ressourcen: Um den zusätzlichen Druck auf Fischbestände zu minimieren, verlangen die ASC Standards strikte Grenzen für Wildfisch im Futtermittel. Ferner muss die vollständige Rückverfolgbarkeit zu einer verantwortungsvollen Quelle gewährleistet sein, die im Idealfall zertifiziert ist. Dies gilt sowohl für Wildfisch als auch für pflanzliche Bestandteile wie Palmöl oder Soja.
  • Tiergesundheit: ASC-zertifizierte Farmen müssen das Einschleppen und den Ausbruch von Krankheiten so gering wie möglich halten. Die Anwendung von Medikamenten ist nur als letzte Option und nur nach Verordnung durch den Tierarzt erlaubt.
  • Soziale Verantwortung: ASC-zertifizierte Farmen müssen die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) einhalten. Demnach ist jegliche Form von Kinder- und Sklavenarbeit verboten. ASC-zertifizierte Farmen stellen ein sicheres Arbeitsumfeld dar, in dem Angestellte einen angemessenen Lohn erhalten und geregelte Arbeitszeiten haben. Außerdem muss der Farmbetrieb Rücksicht auf die umliegenden Gemeinden nehmen.

Die Fischzuchten werden durch unabhängige Gutachter auf die Einhaltung der Kriterien kontrolliert. Anschließend wird ASC-zertifizierter Fisch gemäß des Rückverfolgbarkeits-Standards entlang der Lieferkette physisch von anderen Produkten getrennt. So können Sie sicher sein, dass Produkte mit dem ASC-Siegel wirklich den strengen Anforderungen der ASC-Standards gerecht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.asc-aqua.org

Prüfsiegel Berliner Wein Trophy

Berliner Wein Trophy

Die Berliner Wein Trophy ist eine von nur 7 Veranstaltungen weltweit, die unter der Patronage der OIV und der UIOE stehen. Die einzuhaltenden Richtlinien garantieren ein Höchstmaß an Objektivität. Nur 30 % der eingereichten Produkte dürfen mit einer Medaille ausgezeichnet werden. 2016 wurden bei den Veranstaltungen in Deutschland, Portugal und Asien über 16.000 Weine aus 34 Nationen eingereicht und von mehr als 600 internationalen Juroren bewertet. Blindverkostung ohne Angaben zum Produzenten, Preis und Vermarkter, internationale Jurygruppen und begrenzte Verkostungsmuster pro Tag sind nur wenige der Vielzahl von Vorschriften, die beachtet werden müssen.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter: www.dwm.de

Bioland-Siegel

Bioland

Das Bioland-Markenzeichen steht für hochwertige Bio-Lebensmittel, die auf natürliche Weise hergestellt werden. Tragen dürfen es die Produkte der über 7.000 Landwirte, Gärtner, Imker und Winzer, die Mitglied im Bioland-Verband sind. Ebenso sind die Lebensmittel von mehr als 1.000 Bioland-Partnern – von der Molkerei über die Brauerei bis hin zum Metzger und Bäcker – mit dem Bioland-Markenzeichen gekennzeichnet. Sie alle arbeiten nach den strengen Bioland-Richtlinien. Bereits seit 1971 bilden sie eine Wertegemeinschaft zum Wohl von Mensch und Natur und machen Bioland zum führenden Verband für ökologischen Landbau in Deutschland und Südtirol.

Gemeinsam haben die Bioland-Mitglieder ein Leitbild für die Landwirtschaft der Zukunft erarbeitet. Diese sieben Bioland-Prinzipien geben ein Ziel und eine Richtung vor, um die Methoden und Verfahren des organisch-biologischen Landbaus fortlaufend zu verbessern und weiterzuentwickeln.

Die sieben Prinzipien für die Landwirtschaft der Zukunft sind:

  • im Kreislauf wirtschaften
  • Bodenfruchtbarkeit fördern
  • Tiere artgerecht halten
  • wertvolle Lebensmittel erzeugen
  • biologische Vielfalt fördern
  • natürliche Lebensgrundlagen bewahren
  • Menschen eine lebenswerte Zukunft sichern

Die Bioland-Mitglieder und -Partner arbeiten darüber hinaus nach den Bioland-Richtlinien und verpflichten sich damit, mehr als die gesetzlichen Mindeststandards einzuhalten. Bioland-Bauern müssen beispielsweise ihren gesamten Betrieb nach den Bioland-Richtlinien bewirtschaften. Eine teilweise konventionelle Bewirtschaftung, wie nach den gesetzlichen Vorschriften zulässig, ist bei Bioland nicht erlaubt. Einige weitere Beispiele: Bioland-Mitglieder dürfen pro Hektar nur 140 Legehennen oder 280 Hähnchen halten, während nach den gesetzlichen Vorschriften mit 230 Legehennen oder 580 Hähnchen knapp die doppelte Tieranzahl pro Fläche erlaubt ist. Strenger reglementiert ist auch die Verwendung von Lebensmittelzusatzstoffen: Nach den gesetzlichen Vorschriften können selbst in der ökologischen Lebensmittelwirtschaft 53 Zusatzstoffe verwendet werden – bei Bioland ist der Einsatz bei der Verarbeitung auf 24 begrenzt.

Erfahren Sie mehr über Bioland unter www.bioland.de/marke.

Prüfsiegel Biopark

Biopark

Der ökologische Landbau ist in der EG-Öko-Verordnung seit Anfang der 1990er Jahre gesetzlich geregelt. Jeder Öko-Betrieb wird von einer unabhängigen und staatlich zugelassenen Kontrollstelle auf die Einhaltung der Verordnung überprüft.

Die Prinzipien des Ökolandbaus sind:

  • geschlossener Betriebskreislauf
  • artgerechte Tierhaltung
  • Verzicht auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel
  • Verzicht auf mineralische Stickstoffdünger zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit
  • Verbot der Gentechnik
  • Produktion hochwertiger Lebensmittel

Der ökologische Anbauverband BIOPARK e.V. wurde 1991 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Inzwischen gehören dem Verband landwirtschaftliche Betriebe, Verarbeiter und Händler in 15 Bundesländern an, die nach den BIOPARK® - Richtlinien arbeiten. Somit ist der gesamte Warenfluss von der Erzeugung bis zum Endprodukt unter Kontrolle und garantiert die Einhaltung der strengen Verbandsrichtlinien. Diese Biopark-Richtlinien, die in verschiedenen Punkten deutlich über die Mindestanforderungen der EU-Öko-Verordnung hinausgehen, werden ständig überprüft und an neue Gesetze und Vorgaben angepasst. So stellt der Verband zum Beispiel an die Tierhaltung hohe Ansprüche. Die Biopark-Richtlinien verlangen ausreichend und artgemäßen Auslauf für alle Tierarten und Weidegang sowie betriebseigenes Futter. In Biopark-Betrieben wird kein Tier in Anbindehaltung gehalten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.biopark.de

Bitrex Prüfsiegel

Bitrex

Bitrex ist eine geruchlose Sicherheitschemikalie, die extrem bitter ist.

Bitrex wird Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln, Autopflege- und –frostschutzprodukten sowie Gartenchemikalien zugesetzt, um dabei zu helfen, Kinder vor dem versehentlichen Verschlucken dieser Produkte besser zu schützen. Trotz seiner Bitterkeit ist Bitrex völlig harmlos und verändert die Produkteigenschaften in keiner Weise.

Alle Produkte, die das Bitrex-Logo tragen, durchlaufen zuvor das Bitrex-Zertifizierungsprogramm, das u.a. unabhängige Geschmackstests sowie Stabilitätstests umfasst. Dadurch wird die Mindestmenge Bitrex ermittelt, die benötigt wird, um ein versehentliches Verschlucken eines Produktes zu verhindern.

Bitrex stellt einen zusätzlichen Schutz vor Vergiftungen dar, neben den bekannten Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz von Kindern vor Vergiftungen im Haushalt.

Weitere Informationen finden Sie auf www.bitrex.com unter dem Stichwort „Was ist Bitrex?“

Bureau Veritas Prüfsiegel

Bureau Veritas

Bureau Veritas blickt auf über 185 Jahre Erfahrung zurück und ist heute eine der weltweit führenden Inspektions-, Klassifikations- und Zertifizierungsgesellschaften. Das Vertrauen von weltweit über 400.000 Kunden hat Bureau Veritas zu dem gemacht, was es heute ist: Ein internationales, professionelles und erfolgreiches Dienstleistungsunternehmen mit mehr als 70.000 Mitarbeitern mit 1400 Standorten in über 140 Ländern. Das Bureau Veritas Quality Check Prüfzeichen für Konsumgüter bestätigt die Qualität des Produktes und zeigt dem Endverbraucher an, dass das Produkt gemäß den Prüfergebnissen als verkehrsfähig bzw. richtlinienkonform durch einen objektiven und unparteiischen Dritten geprüft und zertifiziert wurde.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bureauveritas.de

DAAB Prüfsiegel

DAAB

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund setzt sich in seiner Tätigkeit für eine Verbesserung der Lebenssituation von Kindern und Erwachsenen mit Allergien, Asthma und Neurodermitis sowie empfindlicher und hypersensitiver Personen ein. Um ihren Alltag mit Allergien und Asthma zu bewältigen, sind die Betroffenen auf allergenarme, gut verträgliche Produkte angewiesen. Auch Personen mit empfindlicher Haut, die aus präventiven Gründen möglichst allergenarme Produkte kaufen möchten, benötigen eine Orientierung bei der Produktauswahl. Dies bietet seit nun fast 20 Jahren das DAAB-Siegel.

Um den sensibilisierten und sensiblen Verbraucherinnen und Verbrauchern eine verlässliche Qualität der Produkte bieten zu können, wurden Kriterien entwickelt, die die Produkte erfüllen müssen, um mit dem DAAB-Label ausgezeichnet zu werden. Hinter dem Label stehen umfassende Anforderungen an die Qualität der Inhaltsstoffe und eine Reihe von Verträglichkeitsprüfungen, die die gute Verträglichkeit der Produkte belegen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.daab.de

Debio Prüfsiegel

Debio

Die Bio-Aquakulturproduktion in Norwegen wird in Verordnung Nr. 879 vom 7. Juli 2015 über die ökologische/biologische Aquakulturproduktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen aus Aquakulturen geregelt. Die wichtigste Art, die in Norwegen ökologisch/biologisch gezüchtet wird, ist Atlantiklachs in Meereskäfigen. Die norwegische Produktion umfasst jedoch auch die Öko-Produktion von Muscheln und Algen.

Einer der Hauptzwecke der interimistischen nationalen Verordnung Nr. 879 vom 7. Juli 2015 über die ökologische/biologische Aquakulturproduktion und die Kennzeichnung von ökologischen/biologischen Erzeugnissen aus Aquakulturen ist es sicherzustellen, dass sich die Bio-Aquakulturproduktion in Norwegen im Einklang mit der EU-Verordnung für ökologische/biologische Produktion befindet. Die nationale Verordnung legt detaillierte Anforderungen für die Produktion, die Verarbeitung und den Vertrieb in Öko-Aquakulturen sowie detaillierte Regelungen für die Genehmigung biologischer Betreiber und die Überwachung der ökologischen/biologischen Produktion fest. Die genauen Anforderungen bezüglich der Nutzung von Produkten, Zusätzen, Verarbeitungshilfen sowie Produkten zur Reinigung und Desinfektion sind in den Anhängen dargelegt.

Ziel der Verordnung ist die Förderung ökologischer/biologischer Grundsätze hinsichtlich Gesundheit und Wohlergehen der Fische sowie Umwelt- und Verbraucherinteressen. Die Bio-Verordnung umfasst gegenüber anderen Gesetzen zusätzliche und strengere Anforderungen für Umwelt, Fütterung bzw. Futtermittel sowie Gesundheit und Wohlergehen der Fische. Dennoch müssen sämtliche zutreffenden und entsprechenden Regelungen für die konventionelle Produktion von Bio-Fischbetrieben zusätzlich zu den ökologischen/biologischen Anforderungen eingehalten werden. Die norwegische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat die Überwachung der Bio-Fischbetriebe an das Kontrollgremium Debio übertragen. Debio gewährleistet mindestens einmal pro Jahr einen Kontrollbesuch vor Ort für alle Betreiber von Bio-Aquakulturen und stellt jedem Betreiber einen schriftlichen Nachweis über die erfolgte Kontrolle aus. Der schriftliche Nachweis bestätigt, dass der Bio-Betrieb die Anforderungen der nationalen Verordnung erfüllt und dass die Bio-Produkte die EU-Verordnung für ökologische/biologische Aquakulturproduktion einhalten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.debio.no

Dekra Prüfsiegel

DEKRA

Informationen finden Sie unter: www.dekra.de/de/dekrasiegel

Demeter Prüfsiegel

Demeter

Der Demeter e.V. ist der älteste Bioverband in Deutschland und weltweit. Schon seit 1924 bewirtschaften Demeter-Landwirte ihre Felder biodynamisch. Aufgrund der lebendigen Kreislaufwirtschaft gilt die Demeter-Landwirtschaft als nachhaltigste Form der Landbewirtschaftung und geht weit über die Vorgaben der EU-Öko-Verordnung hinaus. Die Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise geht auf Impulse Rudolf Steiners zurück, der Anfang des 20. Jahrhunderts auch Waldorfpädagogik und anthroposophische Heilweise initiierte.

Grundlage für eine Kennzeichnung von Lebensmitteln und anderen Produkten mit dem Demeter-Markenzeichen ist die Einhaltung der Richtlinie für die Zertifizierung von „Demeter“ und „biodynamisch“, die jährlich durch Demeter angepasst und heraus gegeben wird. Die Einhaltung der in der Richtlinie gemachten Vorgaben zur Erzeugung, Verarbeitung und dem Handel von Demeter-Produkten wird jährlich in allen teilnehmenden Betrieben aus den genannten Bereichen durch unabhängige akkreditierte Kontrollstellen gewährleistet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.demeter.de/inhalte

Blauer Engel Prüfsiegel

Der Blaue Engel

Der Blaue Engel garantiert, dass die Produkte und Dienstleistungen hohe Ansprüche an Umwelt-, Gesundheits- und Gebrauchseigenschaften erfüllen. Dabei ist bei der Beurteilung stets der gesamte Lebensweg zu betrachten. Für jede Produktgruppe werden Kriterien erarbeitet, die die mit dem Blauen Engel gekennzeichneten Produkte und Dienstleistungen erfüllen müssen. Um dabei die technische Entwicklung widerzuspiegeln, überprüft das Umweltbundesamt alle drei bis vier Jahre die Kriterien. Auf diese Weise werden Unternehmen gefordert, ihre Produkte immer umweltfreundlicher zu gestalten. 

Die einzelnen Vergabekriterien finden Sie unter: www.blauer-engel.de/fuer-unternehmen/Vergabegrundlagen

Dermatest

Dermatest

Das Dermatest Siegel garantiert dem Verbraucher, dass ein kosmetisches Produkt in der Anwendung sicher ist und allen geforderten Testungen erfolgreich unterzogen wurde.

Der Gesetzgeber bestimmt, dass jedes Kosmetikum und jeder Gebrauchsgegenstand dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand  nach für den Verbraucher bei bestimmungsgemässem Gebrauch ungefährlich ist. Hierzu gehört bei Produkten, die mit der Haut in Berührung kommen, dass der Hautkontakt in bestimmten Prüfungen nicht zu Rötungen, Schuppungen oder anderen Hautunverträglichkeiten führt.

Alle Produkte mit dem Dermatest Siegel haben einen  einfachen Hautverträglichkeitstest durchlaufen, der die Sicherheit der Rezeptur für den Endverbraucher bestätigt.

Weitere Informationen finden Sie auf www.dermatest.de/ueber-dermatest/qualitaet/qualitaets-siegel

DIN Plus Prüfsiegel

DIN geprüft & DIN plus

Das DIN-Geprüft-Zeichen bedeutet eine Übereinstimmung mit DIN-Normen (DIN, DIN EN, DIN EN ISO, etc.) bzw. DIN Spezifikationen DIN SPEC und im Zertifizierungsprogramm festgelegten Anforderungen. Dieses Zeichen steht für die Normkonformität eines Produktes, Zuverlässigkeit in der Funktion als auch Sicherheit in der Anwendung, d. h. dass z. B. ein Produkt auf seine chemische Zusammensetzung überprüft wird, um schädliche Stoffe ausschließen zu können. Geprüfte und zertifizierte Produkte dürfen keine Substanzen oder Präparate enthalten, die u. a. als sehr giftig, korrosiv oder explosiv eingestuft werden. Im Sinne der Verbraucherschutzes bei der Inbetriebnahme und beim Bedienen eines Produktes müssen berührbaren Kanten und Ecken gratfrei sein. Nicht zulässig sind raue Oberflächen, scharfe Kanten und Ecken, die zu Verletzungen führen können. Im Sinne des Umweltschutzes muss die Verbraucherverpackung das Produkt fest umschlossen, der Verbraucher muss geschützt, eine Umweltverunreinigung verhindert und eine sichere Handhabung, Lagerung und ein sicherer Transport sichergestellt werden. Die Vergabe des Zertifizierungszeichens erfolgt durch DIN CERTCO Gesellschaft für Konformitätsbewertung mbH. Über die Vergabe eines DIN-Zeichens je Produkt kann auf der Webseite der DIN CERTCO www.dincertco.de genau nachgelesen werden. Der Eigentümer des Zeichens ist DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Das DINplus-Zeichen bedeutet Übereinstimmung mit DIN-Normen (DIN, DIN EN, DIN EN ISO, etc.) bzw. DIN Spezifikationen DIN SPEC und zusätzlichen über die Norm hinausgehenden im Zertifizierungsprogramm festgelegten Anforderungen. Dieses Zeichen steht vor allem für die Qualität eines Produktes. Im Rahmen einer Zertifizierung wird die Konformität eines Produktes mit der jeweils gültigen Norm bestätigt, und darüber hinaus sind z. B. artfremde Beimengungen wie Holzschutzmittel, Anstrichstoffe oder Metallsplitter, chemische Verlängerer der Brennzeit in Grillbrennstoffen bei zertifizierten Produkten ausgeschlossen. Überprüft werden u. a. fixer Kohlenstoff, Aschegehalt, Körnung. Um die gute Verbrennungsleistung der Grillbrennstoffe zu gewährleisten, werden Grenzwerte dieser Parameter schärfer als in der Norm festgelegt definiert. Die Zertifizierung umfasst auch die Überprüfung von Verbraucherinformationen und Warnungen auf der Verpackung. Die Vergabe des Zertifizierungszeichens erfolgt durch DIN CERTCO Gesellschaft für Konformitätsbewertung mbH. Über die Vergabe eines DIN-Zeichens je Produkt kann auf der Webseite der DIN CERTCO www.dincertco.de genau nachgelesen werden. Der Eigentümer des Zeichens ist DIN Deutsches Institut für Normung e.V.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.dincertco.de

DLG Prüfsiegel

DLG

Ehrenamtliche Experten aus Wissenschaft, Lebensmittelüberwachung und der Lebensmittelwirtschaft prüfen Lebensmittel nach definierten Testkriterien, die von unabhängigen Prüfkommissionen produktgruppenspezifisch definiert werden. Die Prüfanforderungen werden durch die akkreditierte DLG-Zertifizierungsstelle festgelegt. Testschwerpunkte sind eine sensorische Produktanalyse, die ergänzt wird um chemisch-physikalische und mikrobiologische Laboranalysen sowie Verpackungs- und Kennzeichnungsprüfungen:

  • Sensorische Produktanalyse: Beschreibende Prüfung mit integrierter Bewertung mittels produktspezifischem „DLG-5-Punkte Schema®“. Alle Produkte werden in der sensorischen Bewertung den Experten in „neutralisierter“ Form vorgelegt, d. h. es werden keine Informationen über den Hersteller, die Marke oder den Namen des Produkts mitgeteilt.
  • Verpackungs- sowie Kennzeichnungs-/Deklarationsprüfungen werden von separaten Prüfern durchgeführt, die sich nicht an den sensorischen Bewertungen beteiligen.
  • Chemische, physikalische und mirkobiologische Laboranalysen erfolgen in Zusammenarbeit mit Partnerinstituten. Je nach Produktgruppen werden diese Untersuchungen obligatorisch oder mittels Stichprobe durchgeführt.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Testkriterien unter www.dlg.org/pruefsiegel

DLG Heimtier Prüfsiegel

DLG Heimtier

Die DLG TestService GmbH informiert im Bereich Tiernahrung über die Qualität im Bereich der Heimtiernahrung. Um die Auszeichnung „DLG-getestet“ zu erhalten, müssen die Produkte umfassende Labor- und Deklarationskontrollen bestehen.

Die Prüfungen bestehen aus einer physikalisch-chemischen Untersuchung der deklarierten Bestandteile sowie einer Prüfung der Deklaration auf rechtliche Konformität. 

Prüfkriterien:

  • Die Inhaltstoffe und die ausgelobten Zusatzstoffe. Die Prüfungen werden an die Deklaration und Auslobung angepasst.
  • Deckung des ernährungsphysiologischen Bedarfs von Alleinfuttermittel

Prüfmethoden:
Die Prüfungen werden auf der Grundlage der jeweils geltenden amtlichen Prüfmethoden durchgeführt. Die Anforderungen gelten als erfüllt, wenn die analytisch festgestellten Gehalte von den deklarierten Werten nicht mehr als die in der Verordnung (EU) Nr. 939/2010 i. V. m. Anhang IV Teil A der Verordnung (EG) 767/2009 aufgeführten Toleranzen abweichen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.DLGTestService.com

Donau Soja Prüfsiegel

Donau Soja

Donau Soja ist eine internationale und gemeinnützige Organisation mit Sitz in Wien.

Donau Soja zertifizierte Produkte (Futtermittel wie Lebensmittel) werden ohne Gentechnik, regional, nachhaltig, rückverfolgbar und mit verringertem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln hergestellt.

Das Qualitätslabel „Donau Soja“ zeichnet Lebensmittel aus, die aus oder unter Verwendung von Donau Soja-Sojabohnen hergestellt wurden. Das "Gefüttert mit Donau Soja" Label zeichnet Produkte aus, die tierischer Herkunft sind, dessen Tiere Donau Soja-zertifiziertes Futtermittel gefressen haben. Die wesentlichen Merkmale von „Donau Soja" sind die Herkunft von Soja aus dem Donauraum (Länder des Donaubeckens laut internationaler Donauschutz-Kommission, siehe DS Standard) und die Gentechnikfreiheit, basierend auf den Produktions-, Kontroll- und Kennzeichnungsrichtlinien der ARGE Gentechnik-frei (Österreich), des Verbands Ohne Gentechnik (VLOG, Deutschland) oder des OGT Donauraum Standards. Weitere Kriterien sind die Einhaltung der Pflanzenschutzrichtlinien der Europäischen Union plus Verbot von schädlicher/vor-Erntehandlung, die Einhaltung der Arbeits- und Sozialrechte der EU und der Internationalen Labour Organisation (ILO), so wie die Verwendung landwirtschaftlicher Flächen, die bis 2008 bereits als solche gewidmet waren.

Die Einhaltung des Donau Soja Standards wird durch eine unabhängige und externe Kontrollstelle entlang der gesamten Wertschöpfungskette, je nach Risikoeinteilung, sogar bis hin zum Landwirt kontrolliert. Als zusätzliche Sicherheit erfolgen Einkäufe und Verkäufe von Sojabohnen nur mittels eigenen Chargenzertifikaten, die im IT-System von Donau Soja erfasst sind. Darüber hinaus beauftragt der Verein selbst risikobasierte Systemkontrollen. Die Nichteinhaltung führt zu Sanktionen bis hin zum Ausschuss aus dem Donau Soja Programm.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.donausoja.org

Bio-Logo Prüfsiegel

Bio-Logos

Bio-Produkte stammen aus ökologischer Landwirtschaft, die das Ziel hat, im Einklang mit der Natur zu produzieren. Produkte mit dem "EU-Bio-Logo" erfüllen dabei mindestens die Anforderungen der EG-Öko-Verordnung. Dies trifft auch für das deutsche Bio-Siegel zu.

Die ökologische Landwirtschaft setzt auf den natürlichen Kreislauf von Saatgut, Pflanzenbau, Futtermittel, Tierhaltung und Düngung. Sie bilden bei einem entsprechend zertifizierten Betrieb einen nahezu geschlossenen Kreislauf, der den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen und Artenvielfalt zum Ziel hat.

In der konventionellen Landwirtschaft kann der geschlossene Kreislauf durch Spezialisierung durchbrochen werden. So werden zum Beispiel Futtermittel nicht mehr selbst erzeugt, sondern als Kraftfutter eingekauft.?Produziert werden diese Futtermittel häufig in Monokulturen mit entsprechendem Pflanzenschutzmitteleinsatz. Das kann negative Folgen haben, zum Beispiel für die Fruchtbarkeit der Böden oder den Erhalt der Artenvielfalt.

Zertifizierte Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Pflanzliche Produkte müssen aus abwechslungsreichen Fruchtfolgen stammen.
  • Tierische Produkte müssen aus artgerechter Tierhaltung stammen. Auch das Futter wird vielfach vom eigenen Betrieb erzeugt.
  • Das Tierfutter muss aus ökologisch erzeugten Futtermitteln bestehen, ohne Zusatz von Antibiotika und Leistungsförderern.
  • Es dürfen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.
  • Leicht löslicher, synthetisch-mineralischer Dünger ist nicht erlaubt.
  • Es dürfen keine gentechnisch veränderten Organismen verwendet werden.
  • Die Lebensmittel dürfen keiner Bestrahlung ausgesetzt werden und keine künstlichen Aromen oder Farb- und Konservierungsstoffe enthalten.
  • Die Lieferanten müssen entsprechende Zertifikate vorweisen. Sie werden außerdem ein- bis zweimal pro Jahr durch eine staatlich zugelassene, unabhängige Öko-Kontrollstelle überprüft.

Bei EDEKA-Bio-Produkten wird außerdem durch ein umfangreiches Prüfprogramm die Qualität fortlaufend überwacht. Diese Laboruntersuchungen fordert EDEKA von den Lieferanten ein und beauftragt darüber hinaus selbst anerkannte externe Labore mit Kontrollen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.oekolandbau.de/bio-siegel

EU Ecolabel Prüfsiegel

EU Ecolabel

Das EU Ecolabel ist das in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union aber auch von Norwegen, Lichtenstein und Island anerkannte EU-Umweltzeichen. Die Vergabe erfolgt an Produkte und Dienstleistungen, die geringere Umweltauswirkungen haben als vergleichbare Produkte. Mit dem EU Ecolabel haben Verbraucher die Möglichkeit umweltfreundlichere oder gesündere Produkte identifizieren zu können.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.eu-ecolabel.de/produktgruppen-kriterien

Fairtrade Prüfsiegel

Fairtrade

Das Fairtraide-Siegel zeichnet fair gehandelte Produkte aus, die bessere Arbeits- und Lebensbedingungen für Bauern und Beschäftigte, einen schonenderen Umgang mit der Umwelt sowie die Entwicklung von Gemeinschaftsprojekten in Entwicklungsländern fördern.

1,6 Millionen Kleinbauern und Beschäftigte in Afrika, Asien und Latienamerika profitieren bereits von stabilen Mindestpreisen, der Fairtrade-Prämie für Gemeinschaftsprojekte und der Förderung von umweltschonendem Anbau. Fairtrade steht zudem für einen festen Mindestpreis, der die Kosten einer nachhaltigen Produktion deckt. Außerdem erhalten die Erzeuger eine Fairtrade-Prämie, die von den Bauern-Kooperativen dafür verwendet wird, Gemeinschaftsprojekte zu finanzieren. Fairtrade bietet Unterstützung, Schulungen und Beratung für Produzenten in den Anbauländern.

Die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft FLOCERT überprüft vor Ort, ob bei Produzenten und Händlern die Fairtrade-Standards eingehalten und die sozialen, ökonomischen und ökologischen Standards erfüllt werden.

Nur Produkte, die den Anforderungen der internationalen Fairtrade-Standards entsprechen, dürfen das Fairtrade-Siegel tragen. Wichtige Bestandteile der Standards sind zum Beispiel:

  • Ein fester Mindestpreis, der die Kosten einer nachhaltigen Produktion deckt
  • Eine Fairtrade-Prämie, die von den Bauern-Kooperativen dafür verwendet werden muss Projekte zu finanzieren, die der Gemeinschaft zu Gute kommen: wie zum Beispiel den Bau einer Schule, einer Krankenstation oder auch Investitionen in die lokale Infrastruktur
  • Das Verbot von Zwangsarbeit und illegaler Kinderarbeit
  • Diskriminierungs-Verbot
  • Ein Aufschlag für biologisch angebaute Produkte
  • Umweltstandards schränken den Gebrauch von Pestiziden und Chemikalien ein und verbieten gentechnisch veränderte Saaten


Weitere Informationen finden Sie unter: www.fairtrade-deutschland.de

FSC Prüfsiegel

FSC

Das FSC®-Siegel des Forest Stewardship Council® kennzeichnet Holz-, Papier- und Tissue-Produkte aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft: FSC®-zertifizierte Forstbetriebe übernehmen gleichermaßen wirtschaftliche, ökologische und soziale Verantwortung.

Der Forest Stewardship Council® (FSC) hat das Ziel, eine umweltgerechte, sozialverträgliche, aber auch wirtschaftliche Holznutzung zu sichern und zu zertifizieren. FSC hat dazu einen Standard entwickelt, der international anerkannt ist.

FSC®-gelabelte Produkte stammen aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft: Für ihre Herstellung wird nicht mehr Holz entnommen als nachwächst, und die Forstbetriebe übernehmen neben der wirtschaftlichen in gleichem Maße auch ökologische und soziale Verantwortung:

  • Besitzansprüche, Landnutzungsrechte, Verantwortlichkeiten und die Rechte indigener Völker müssen berücksichtigt werden.
  • Gute Beziehungen zur lokalen Bevölkerung und die Einhaltung der Arbeitnehmerrechte sind notwendig.
  • Die Auswirkungen auf die Umwelt müssen so gering wie möglich sein (z.B. Verwendung standortgerechter Baumarten, Vermeidung von Pestiziden).
  • Die Bewirtschaftungspläne müssen nachhaltig ausgerichtet sein, die nachhaltige Bewirtschaftung muss kontrolliert und bewertet werden.
  • Seltene und bedrohte Arten müssen geschützt werden.
  • Wälder mit hohem Schutzwert müssen erhalten werden.

Quelle und mehr Informationen: www.fsc-deutschland.de

Glutenfrei Prüfsiegel

Glutenfrei

Die durchgestrichene Ähre ist das international anerkannte Zeichen für glutenfreie Lebensmittel.

Das Glutenfrei-Symbol ist eine Qualitätsgarantie. Alle Hersteller, die es verwenden, müssen hohe Produktionsstandards einhalten, um die Sicherheit des lizenzierten Produkts zu gewährleisten. Die Überwachung erfolgt durch die jeweils zuständige Zöliakiegesellschaft des jeweiligen Landes.

Seit dem Jahr 1991 führt die DZG das Glutenfrei-Symbol als eingetragenes Warenzeichen in Deutschland und vergibt es seit 1999 im Rahmen eines Lizenzvertrages an nationale Hersteller und Vertriebe glutenfreier Lebensmittel in Deutschland.

Grundsätzlich gilt: Bevor ein Lizenzvertrag mit der DZG abgeschlossen werden kann, ist eine aktuelle Gluten-Analyse der betreffenden Produkte zum Nachweis der Glutenfreiheit erforderlich.

Der AOECS-Standard für das Glutenfrei-Symbol entspricht dem WHO Codex-Standard für glutenfreie Produkte und ist mit der EU-Verordnung 41/2009 verknüpft. Danach dürfen für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit bestimmte Lebensmittel, die aus einer oder mehreren Zutaten, welche Weizen, Gerste, Roggen, Hafer oder deren Kreuzungen ersetzen, bestehen oder diese enthalten, beim Verkauf an den Endverbraucher einen Glutengehalt von höchstens 20 mg/kg (20 ppm) aufweisen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.dzg-online.de

Global Organic Textile Standard Prüfsiegel

GOTS

Der Global Organic Textile Standard, kurz GOTS, ist weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern anerkannt. Auf hohem Niveau definiert er umwelttechnische Anforderungen entlang der gesamten textilen Produktionskette und fordert gleichzeitig die Einhaltung von Sozialkriterien bis hin zur transparenten Kennzeichnung und damit dem Verbraucher eine glaubwürdige Qualitätssicherheit bieten. Mit dem GOTS-Siegel zertifizierte Textilien werden unter umwelt- und sozialverträglichen Aspekten hergestellt, so dass das Siegel für beste Qualität biologisch erzeugter Naturfasern steht. Die zu mindestens 70 % aus kontrolliert-biologischem Anbau (kbA) oder kontrolliert biologischer Tierhaltung (kbT) bestehen (≤ 30 % recycelte Fasern, maximal 10% konventionelle synthetische Fasern [bis zu 25% bei Strümpfen, Leggings und Sportkleidung]). Es wird unter anderem ein absolut nickelfreies Textil garantiert. Auch die Verwendung von Azofarbstoffen oder Farbstoffen die Allergien auslösen könnten sind verboten. Keine Chlorbleiche. Produktteile und Verpackung müssen PVC-frei sein. Textilien müssen schweiß-, licht- und waschecht sein.

Vorort-Kontrollen und die Zertifizierung von Vorstufenbetrieben, Herstellern und Händlern durch unabhängige, speziell akkreditierte Prüfinstitute bilden die Basis des GOTS Kontroll-Systems.Einmal jährlich werden die Herstellerbetriebe entlang der Produktionskette vom Anbau der biologischen Baumwolle bis hin zum Endprodukt auf die Einhaltung der Standards überprüft. Dies garantiert eine umfassende Sicherheit für GOTS zertifizierte Textilien.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.global-standard.org/de

GQB Prüfsiegel

GQB

Das bayerische Qualitäts- und Herkunftssicherungssystem „Geprüfte Qualität – Bayern“ steht für regionale Herkunft und zusätzliche Kontrollen. Landwirte müssen nicht nur die gute fachliche Praxis nach Fachrecht einhalten, sondern auch Vorgaben nach Geprüfte Qualität - Bayern erfüllen, die teils über den gesetzlichen Anforderungen liegen (z.B. Verbot von Klärschlamm). Jeder Landwirt wird je nach Produktbereich und je nach vorangehenden Kontrollergebnissen alle ein bis drei Jahre extern kontrolliert und zertifiziert.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.gq-bayern.de

IASC Aloe Vera  Prüfsiegel

IASC Aloe Vera

Der in dem Produkt verwendete Aloe Vera-Rohstoff wurde geprüft und ist nach dem IASC-Qualitätsstandard zertifiziert (für zum Verzehr gedachte Produkte). Dafür muss im Trockengewicht der Aloin-Gehalt < 10ppm liegen und der Anteil an Acemannan (Beta-(1,4)-Acetylmannan) mindestens 5 % ausmachen. Das Produkt enthält mindestens 15 % Aloe Vera. Das Produkt wird in einer Anlage hergestellt, die auf Einhaltung der geltenden Anforderungen von Good Manufacturing Practices (GMP – Gute Herstellungspraxis) geprüft wurde. Die Produktkennzeichnung erfüllt die geltenden Anforderungen des IASC-Zertifizierungsprogramms (Kennzeichnung ist korrekt und wahrheitsgemäß, Kennzeichenansprüche sind begründet usw.).

Weitere Informationen finden Sie unter: www.iasc.org

Prüfsiegel Baumwolle

Internationales Baumwollzeichen

Das Internationale Baumwollzeichen ein Markenzeichen für Produkte aus reiner Baumwolle. Seit November 2005 ist die BREMER BAUMWOLLBÖRSE Inhaberin der Markenrechte am Internationalen Baumwollzeichen innerhalb der Europäischen Union (EU-28). Die Lizenz für das Baumwollzeichen wird seither von der Baumwollbörse an interessierte Unternehmen vergeben.

Das Recht zur Benutzung des internationalen Baumwollzeichens wird dem Lizenznehmer von der Lizenzgeberin unter der Bedingung gewährt, dass unter Verwendung von aus Fasern von guter Qualität aus neuen Baumwollfasern bestehenden Vorprodukten Erzeugnisse hergestellt werden, deren Baumwollfasergehalt ohne Berücksichtigung von Futterstoffen, Einlagen und Zubehör 100% beträgt, wobei Toleranzen von 5% für Dekorations- und Effektzwecke und 3% für Fremdfasern zulässig sind. Vertragsprodukte sind insbesondere nicht Mischgewebe, die nur zum Teil aus Baumwollfasern bestehen, sowie Gewebe, deren Baumwollfasergehalt unter Berücksichtigung der Toleranzen unter 92% liegt. Der Baumwollfasergehalt eines Produktes berechnet sich dabei nach dem Gewichtsprozent.

Die Lizenznehmerin wird die Qualität und die Faserzusammensetzung der mit dem internationalen Baumwollzeichen zu kennzeichnende Vertragswaren prüfen. Die Lizenznehmerin steht der Linzengeberin dafür ein, dass die Verpflichtungen sowie die an die Vertragsprodukte zu stellende Qualitätsanforderungen eingehalten werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.baumwollboerse.de/lizenzen/

Intertek Prüfsiegel

Intertek

Das Intertek GS-Zeichen ist ein freiwilliges Sicherheitsprüfzeichen. Es besagt, dass ein Produkt den harmonisierten europäischen Sicherheitsnormen, den deutschen Anforderungen sowie mitunter zusätzlichen, produktabhängigen Anforderungen entspricht. Das GS-Zeichen basiert auf dem deutschen Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) und es ist ein von der deutschen Regierung amtlich zugelassenes Zeichen. Daher kann es nur von einer anerkannten Prüf- und Zertifizierungsstelle, wie Intertek, vergeben werden.

Weitere Informationen finden sie auf unserer Internetseite: www.intertek.de/gs-zeichen

IPNLF Prüfsiegel

IPNLF

Die International Pole & Line Foundation (IPNLF) arbeitet weltweit an der Entwicklung, Unterstützung und Förderung sozial- und umweltverträglicher Fischereien, die Angelruten und Handleinen für den Thunfischfang einsetzen. Als Drehkreuz für nachhaltig denkende Organisationen nutzt die IPNLF den Einfluss des Markts, um einen Wandel durch praktische Fischereiprojekte und die Kooperation der verschiedenen Interessengruppen zu erzielen. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern zeigt die IPNLF Verbrauchern, Politikern und entlang der gesamten Lieferkette den Wert von einzeln gefangenem Thunfisch auf.

EDEKA ist seit Mai 2015 der IPNLF angeschlossen. Durch diese Mitgliedschaft unterstützt EDEKA mithilfe von Forschungen und Studien eine Reihe von Projekten zur Verbesserung der Fischereien, Förderung von Richtlinien und Steigerung des wissenschaftlichen Verständnisses dieser nachhaltig arbeitenden Fischereien.

Das betreffende Produkt enthält nur Thunfisch, der nach der traditionellen Methode mit der Angelrute gefangen wurde (d. h. er darf nicht in einem Produkt verwendet werden, das möglicherweise mit verschiedenen Fangmethoden gefischten Fisch enthält, oder für ein Produkt, das nicht konsequent mit der Angelrute gefangen wurde). Außerdem lässt sich das jeweilige Produkt vollständig zu einer Angelruten-Fischerei zurückverfolgen und diese Rückverfolgbarkeit wird vom Netzwerkmitglied gewährleistet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ipnlf.org

ISW Prüfsiegel

ISW

Der International Spirits Award ISW der MUNDUS VINI GmbH versteht sich als ein in Deutschland ausgerichteter internationaler Wettbewerb für Spirituosen, Edelbrände, Liköre, Fruchtweine und Mischgetränke aus allen Ländern der Erde. Ziel dieses Wettbewerbs ist die Förderung der Qualität und der Vermarktung der eingereichten Produkte. Eine unabhängige, neutrale und fachgerechte Beurteilung der Spirituosen durch eine internationale Jury garantiert die seriöse und professionelle Durchführung des Wettbewerbs.

Die Bewertung der eingereichten Produkte erfolgt in einer sensorischen Beurteilung. Die Produkte müssen dem europäischen Lebensmittelgesetz entsprechen. Die sensorische Beurteilung erfolgt durch eine Expertenjury bestehend aus mindestens 5 nationalen und internationalen Verkostern je Jury. Die Prüfer verkosten die Proben verdeckt in einer Blindverkostung unter Angabe der Produktkategorie, ohne Kenntnis des Herstellers, des Vermarkters oder des Produktes. Für die sensorische Beurteilung sind Geruch und Geschmack ausschlaggebend. Die Anzahl der im Wettbewerb zu prämierenden Produkte ist auf 30% der teilnehmenden Proben mit den höchsten erreichten Punktzahlen beschränkt.

 Die Prämierungsstufen sind:

  • Großes Gold
  • Gold
  • Silber

Weitere Informationen finden Sie unter: www.meininger.de

KAT Prüfsiegel

KAT

Immer mehr Verbraucher wollen wissen, aus welcher Haltungsform die Eier stammen, die sie kaufen: Bio-, Freiland oder Bodenhaltung?

Diese Kontrolle, die Angaben zu überprüfen, gewährleistet KAT, der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen e.V.

Nur Eier aus KAT-kontrollierten Legebetrieben mit Bio-, Freiland- oder Bodenhaltung dürfen auf der Verpackung das Gütesiegel „Kontrolliert durch KAT“ führen. In Deutschland und den benachbarten EU-Ländern steht KAT für die Herkunftssicherung und Rückverfolgung von Eiern aus alternativen Hennenhaltungssystemen.

Die Kontrollen der KAT Mitgliedsbetriebe erfolgen über Zertizierungsstellen, die nach EN 45011 bzw. EN ISO/IEC 17065 für KAT akkreditiert sind. Zusätzlich beauftragt KAT selbst auch noch Verizierungsprüfungen, die die Einhaltung der KAT-Vorgaben sicherstellen. Die Auditoren werden regelmäßig durch KAT geschult. Zur Haltung von Legehennen hat KAT strenge Kriterien aufgestellt. Grundlage sind die von der EU festgelegten Richtlinien. Die KAT-Kriterien gehen jedoch deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus: Sie berücksichtigen die Bestimmungen der deutschen Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sowie weitergehende Aspekte des Tierschutzes.

Ziel von KAT ist, dass alle Systemteilnehmer sowohl in Deutschland als auch in anderen europäischen Ländern die festgelegten Kriterien einheitlich umsetzen. Deshalb gelten für alle KAT-Mitgliedsbetriebe europaweit dieselben Anforderungen an Haltungsbedingungen, Futter und Hygiene. Regelmäßige unangemeldete Kontrollen über alle Produktionsstufen hinweg sorgen für die Einhaltung der KAT-Bestimmungen. Das Stempeln der Eier mit dem Erzeugercode muss bereits im Legebetrieb erfolgen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.was-steht-auf-dem-ei.de

MSC Prüsiegel

MSC

Der Marine Stewardship Council vergibt sein blaues MSC-Logo als Umweltsiegel für nachhaltig arbeitende Fischereien. Wildfisch mit dem MSC-Siegel wird bestandserhaltend und umweltschonend gefischt.

Der Marine Stewardship Council (MSC) ist eine internationale gemeinnützige Einrichtung. Sie hat das Ziel, der Überfischung entgegenzuwirken. Nur Fischereien, die bestandserhaltend und umweltschonend fischen, erhalten das blaue MSC-Siegel für nachhaltige und vorbildlich geführte Fischereibetriebe:

  • Es darf nicht mehr Fisch entnommen werden als nachwachsen kann.
  • Die Fischbestände dürfen sich in ihrer Zusammensetzung – zum Beispiel nach Alter oder Geschlecht – nicht verändern.
    Das Ökosystem Meer darf nicht beeinträchtigt werden hinsichtlich Struktur, Produktivität, Vielfalt und Beziehungen zwischen den Arten.
  • Es muss ein Fischerei-Managementsystem eingesetzt werden, das auf die nachhaltige Nutzung des Meeres ausgerichtet ist.

Quelle und mehr Informationen: www.msc.org/de

Mundus Vini Prüfsiegel

Mundus Vini

Der Große Internationale Weinpreis der MUNDUS VINI GmbH versteht sich als ein in Deutschland ausgerichteter internationaler Wettbewerb für Weine aus allen Weinanbaugebieten der Erde. Ziel dieses Wettbewerbs ist die Förderung der Weinqualität und der Vermarktung der eingereichten Weine und Schaumweine. Eine unabhängige, neutrale und fachgerechte Beurteilung der Weine durch eine internationale Jury garantiert die seriöse und professionelle Durchführung des Wettbewerbs.

Eine fachlich qualifizierte, internationale Jury aus Oenologen, Winemakern, Weinfachhändlern, Sommeliers und Fachjournalisten verkostet die Weine, Schaumweine und Likörweine in verdeckten Probenrunden. Die Weine werden entsprechend ihrer Produktkategorie, Herkunft, Qualitätsstufe und Geschmacksrichtung in einer Verkostung geordnet und in Anlehnung an das internationale 100-Punkte-Schema der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV), das ebenso vom Internationalen Oenologenverband (UIOE) anerkannt ist, bewertet. Die Anzahl der im Wettbewerb zu prämierenden Produkte ist auf 40% der teilnehmenden Proben mit den höchsten erreichten Punktzahlen in ihrer jeweiligen Kategorie beschränkt.

Die Prämierungsstufen sind:

  • Großes Gold
  • Gold
  • Silber

Weitere Informationen finden Sie unter: www.meininger.de/de/mundus-vini

Naturland Prüfsiegel

Naturland

Produkte mit dem Naturland Zeichen wurden nach den strengen Naturland Richtlinien hergestellt. Diese gehen weit über den gesetzlichen EU-Standard hinaus, daher genießen Naturland Produkte ein Höchstmaß an Vertrauen und Sympathie. Mit seinen über 38.000 Mitgliedsbetrieben weltweit zählt Naturland zu den größten Öko-Verbänden. ?Die Entwicklung von Richtlinien und ihre Umsetzung in die Praxis ist das Herzstück der Arbeit eines ökologischen Anbauverbandes

Im Zentrum aller Naturland Richtlinien steht ein ganzheitlicher Ansatz, nachhaltiges Wirtschaften, praktizierter Natur- und Klimaschutz, Sicherung und Erhalt von Boden, Luft und Wasser sowie der Schutz des Verbrauchers. Naturland Richtlinien gab es längst, bevor die ersten gesetzlichen Regelungen der EU zum ökologischen Landbau verabschiedet wurden. Und auch heute gehen von der konsequenten Weiterentwicklung dieser Richtlinien wichtige Impulse aus. Naturland Richtlinien decken dabei auch Bereiche ab, die in der EG-Öko-Verordnung nicht geregelt sind, wie z.B. die ökologische Waldnutzung, Textil- und Kosmetika-Herstellung oder auch soziale Aspekte über die Sozialrichtlinien.

Aktuelle Naturland Richtlinien: www.naturland.de/de/naturland/richtlinien

Vergleich zwischen EU Bio und Naturland Öko

QS Prüfsiegel

QS

Das QS-Prüfzeichen steht für geprüfte Qualitätssicherung bei frischen Lebensmitteln – vom Landwirt bis zur Ladentheke! Ob Fleisch und Wurst oder Obst, Gemüse und Kartoffeln - Lebensmittel mit dem QS-Prüfzeichen haben einen genau dokumentierten und kontrollierten Lebenslauf. So ist der Weg eines Rindersteaks vom Tierhalter über den Schlachthof und den Metzger bis zum EDEKA Markt oder bei Äpfeln und Tomaten vom Erzeuger über den Großhändler bis in den Lebensmitteleinzelhandel klar nachvollziehbar. Ihr Prüfsystem für Lebensmittel umfasst alle Stufen der Lebensmittelkette. Für alle teilnehmenden Betriebe aus dem In- und Ausland gelten bei QS strenge Anforderungen, etwa zur Rückverfolgbarkeit oder zur Hygiene. Unabhängige Prüfer kontrollieren regelmäßig, ob die Anforderungen eingehalten werden

Das QS-Prüfzeichen wird seit 2001 von der QS Qualität und Sicherheit GmbH vergeben – einem Zusammenschluss von Verbänden und Organisationen der Lebensmittelwirtschaft.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.q-s.de

Rainforest Alliance Prüfsiegel

Rainforest Alliance

Die Rainforest Alliance ist eine unabhängige internationale Umweltschutzorganisation. Sie setzt sich ein für den Schutz sensibler Ökosysteme, den Erhalt der Artenvielfalt und für bessere Lebensbedingungen der Farmer und Gemeinden in den Tropen und Subtropen. Das Siegel Rainforest Alliance CertifiedTM wird Farmen für ihren nachhaltigen Anbau verliehen. Grundlage der Zertifizierung ist der SAN-Standard für Nachhaltige Landwirtschaft, der ökologische, soziale und ökonomische Kriterien umfasst. Zertifizierte Farmen werden regelmäßig von unabhängigen, akkreditierten Zertifizierungsstellen auditiert.

Mehr zum Siegel finden Sie unter: www.ra.org/siegel

RAL Kerzen Prüfsiegel

RAL Kerzen

Das RAL Gütezeichen für Kerzen bedeutet, dass das Produkt den Vorgaben der Gütegemeinschaft Kerzen entspricht. Die Kerzen werden dabei auf ihre Inhaltsstoffe, ihr Brennverhalten und die Brenndauer untersucht und die ständige Einhaltung der strengen Regeln wird dauerhaft durch die DEKRA Automobil GmbH fremdüberwacht. Eine zusätzliche Eigenüberwachung der Hersteller anhand standardisierter Prüfverfahren sichert laufend die hohe Qualität. Kerzen, die der strengen Prüfung der RAL Gütegemeinschaft Stand gehalten haben, tropfen mit minimiertem Tropfverhalten und unterliegen in der Herstellung strengen gesundheits- und umweltorientierten Grenzwerten für alle Inhaltsstoffe. Durch die strenge Überwachung der Inhaltsstoffe und die Verwendung hochwertiger Dochte brennt eine mit dem Gütezeichen versehene Kerze praktisch ohne Rußentwicklung und ohne zu rauchen ab. Das garantiert auch eine verlässliche Brenndauer und ein schönes und sicheres Abbrennen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.guetezeichen-kerzen.com

RSPO Prüfsiegel

RSPO

Bei dem Warenzeichen RSPO handelt es sich um ein weltweit anerkanntes Öko-Siegel, das die Verwendung von RSPO-zertifiziertem nachhaltigem Palmöl signalisiert.

Der „Roundtable on Sustainable Palm Oil“ (RSPO – „Runder Tisch für nachhaltiges Palmöl“) ist eine globale Initiative mehrerer Interessengruppen für zertifizierte nachhaltige Ölpalmprodukte. Die Mitglieder des RSPO sowie die Teilnehmer an seinen Aktivitäten kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen, darunter Plantagenbetreiber, Hersteller und Händler von Ölpalmprodukten, Finanzinstitute sowie Umwelt- und soziale NGOs, und stammen aus vielen Ländern, die Ölpalmprodukte produzieren oder verwenden. Wichtigstes Ziel des RSPO ist es, „den Anbau und die Nutzung von nachhaltigem Palmöl durch Kooperation innerhalb der Lieferkette sowie durch einen offenen Dialog zwischen den beteiligten Interessengruppen zu fördern“.

Das RSPO-Warenzeichen kann verwendet werden, wenn ein RSPO-Mitglied die im RSPO-Dokument über die „Richtlinien zu Marktkommunikation und Ansprüchen“ dargelegten Richtlinien erfüllt.

Die Richtlinien legen die Anforderungen für RSPO-Mitglieder in Bezug auf das Modell „Identitätssicherung, Segregation und Massenbilanz“ fest und stellen die spezifischen Anforderungen für jedes Lieferkettenmodell gemäß RSPO SCCS (Lieferkettenzertifizierungsstandard) bereit. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rspo.org

Textiles Vertrauen Prüfsiegel

Textiles Vertrauen

STANDARD 100 by OEKO-TEX® ist ein unabhängiges Zertifizierungssystem für schadstoffgeprüfte Textilien aller Verarbeitungsstufen. Zertifikate werden ausgestellt, wenn sämtliche Bestandteile eines Artikels die jährlich aktualisierten Anforderungen erfüllen.

Prüfkriterien

Zentraler Anspruch des STANDARDs 100 by OEKO-TEX® seit seiner Einführung 1992 ist die Entwicklung von Prüfkriterien, Grenzwerten und Testmethoden auf wissenschaftlicher Basis. Auf Grundlage seines umfangreichen und strengen Maßnahmenkatalogs mit mehreren hundert reglementierten Einzelsubstanzen berücksichtigt der STANDARD 100 by OEKO-TEX®:

  • Wichtige gesetzliche Reglementierungen wie verbotene Azo-Farbmittel, Formaldehyd, Pentachlorphenol, Cadmium, Nickel etc.
  • Zahlreiche gesundheitsbedenkliche Chemikalien, auch wenn sie noch nicht gesetzlich reglementiert sind
  • Anforderungen der Anhänge XVII und XIV der Europäischen Chemikalienverordnung REACh sowie der ECHA SVHC-Kandidatenliste, soweit sie nach Einschätzung von Expertengruppen der OEKO-TEX® Gemeinschaft relevant für Flächengebilde, Textilien, Bekleidungen oder Zubehörteile sind. Als relevant eingestufte Diskussionen und Entwicklungen werden bei Updates der STANDARD 100 by OEKO-TEX® Anforderungen so bald und so effektiv wie möglich berücksichtigt.
  • Forderungen des US-amerikanischen Consumer Product Safety Improvement Acts (CPSIA) zu Blei.
  • Zahlreiche auch umweltrelevante Substanzklassen

Weitere Informationen finden Sie unter: www.oeko-tex.com

Tuev/GS Prüfsiegel

TÜV SÜD-Zeichen/GS-Zeichen

TÜV SÜD-Zeichen:

Das Prüfzeichen „Sicherheit geprüft, Produktion überwacht" findet sich an Haushaltsgeräten, Unterhaltungselektronik, Sport-, Spiel- und Freizeitartikeln, Werkzeugen oder Möbeln. TÜV SÜD bestätigt mit diesem Prüfzeichen, dass die Produkte der Hersteller die nationalen und internationalen Standards einhalten. Dazu werden auch die Fertigungsstätten überprüft.

GS-Zeichen:

Das für Hersteller freiwillige Prüfzeichen „GS" steht für „Geprüfte Sicherheit" nach den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes. Es bescheinigt Produkten, dass bei sachgemäßer Verwendung keine Gefahren für den Benutzer drohen. Die Einhaltung wird von unabhängigen Prüfunternehmen wie TÜV SÜD überprüft. Verwendungsfertige Produkte und Arbeitsmittel, die mit dem GS-Zeichen gekennzeichnet sind, entsprechen den Anforderungen des deutschen Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG). Der Prüfumfang des GS-Prüfzeichens deckt alle wesentlichen Produktmerkmale ab, wie elektrische Sicherheit, die Verwendung von Chemikalien und Gefahrstoffen, ergonomische Aspekte und Geräuschemissionen.

Außerdem umfasst es eine regelmäßige Überwachung der Produktion vor Ort im Werk des Herstellers. Das GS-Zeichen darf angebracht werden, solange das zugrunde liegende GS-Zertifikat gültig ist und das Produkt unverändert dem zur Prüfung vorgelegten Baumuster entspricht.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.tuev-sued.de

UTZ Prüfsiegel

UTZ

UTZ ist eines der weltweit führenden Zertifizierungs- und Schulungsprogramme für Kaffee, Kakao, Tee und Haselnüsse. Das Label setzt bereits seit 15 Jahren anspruchsvolle Maßstäbe für Bauern, um effizienter, sozialer und umweltfreundlicher zu wirtschaften. In 36 Anbauländern weltweit arbeitet UTZ mit mehr als einer Million Bauern und Farmarbeitern zusammen. UTZ ist zudem Partner von Unternehmen, die sich mehr Nachhaltigkeit und Transparenz in der Lieferkette zum Ziel gesetzt haben.

Das Herzstück der UTZ Programme ist die Förderung guter Anbaumethoden und die Einhaltung strenger Umwelt- und Sozialstandards. Dadurch sehen sich Bauern in der Lage, ihre Produktivität und die Qualität der Ernte zu verbessern. Gleichzeitig können sie soziale und ökologische Herausforderungen, wie zum Beispiel Klimawandel, Wasserverschmutzung, geringe Schulbildung oder Kinderarbeit effektiver angehen.

Die Zertifizierung der Farmen wird jedes Jahr von unabhängigen Organisationen durchgeführt. Dabei besuchen die Zertifizierer die Farmen sowohl angekündigt als auch – stichprobenweise – unangekündigt.

Wesentliche Anforderung enthält der Standard hinsichtlich der Verwaltung und Bewirtschaftung der Farmen, Anbau- und Erntemethoden, den Sozial- und Lebensbedingungen der Bauern und Farmarbeiter, sowie zu Umweltschutz und Klimawandel.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.utz.org

Vegan Prüfsiegel

V-Label

Das V-Label ist ein international geschütztes Qualitätssiegel zur Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Lebensmitteln und Produkten. Es wird als Orientierungshilfe auf Verpackungen eingesetzt. Verbraucher können so beim Einkauf auf den ersten Blick erkennen, ob ein Produkt für sie geeignet ist. Das V-Label wird in Deutschland in den Kategorien "vegan" und "vegetarisch" vom VEBU vergeben. Im Rahmen der V-Label Lizenzierung wird geprüft, ob ein Produkt die Eigenschaften zur Kennzeichnung “vegan” oder “vegetarisch” erfüllt. Als Grundlage für die vom V-Label festgelegten Kriterien, die vegane oder vegetarische Produkte erfüllen müssen, dient die Definitionsempfehlung der 12. Verbraucherschutzministerkonferenz vom 22. April 2016 (VSMK).

Prüfkriterien zur Auslobung vegan

„Vegane“ Produkte dürfen:

  • keine Schlachtprodukte, keine Fette von Fischen, keine Fischbestandteile oder andere Meerestiere
  • keine Aromen tierischer Herkunft, keine Eier, kein Honig, keine Milcherzeugnisse, kein tierisches Wachs, kein Gelée Royale, keine tierischen Farbstoffe
  • kein Zucker, der mit Tierkohle gebleicht wurde
  • keine tierischen Trägerstoffe, Hilfsstoffe oder Zutaten tierischer Herkunft
  • keine Klärung mit tierischen Stoffen enthalten

Weiterhin

  • muss der Produktionsablauf so gestaltet sein, dass möglichst keine unbeabsichtigten Einträge durch tierische Stoffe erfolgen
  • soll die Kontamination mit tierischen Stoffen (Summe aller tierischen Substanzen) im Endprodukt unter 0,1 % (1 g/kg) liegen
  • gilt folgendes: wird der Richtwert von 0,1% überschritten, sind Hersteller zu Nachbesserungen auf allen Vertriebs- und Verarbeitungsstufen angehalten; ist keine weitere Optimierung möglich, muss der Produzent begründen, warum
  • führt eine Überschreitung des Wertes von 0,1% nicht zum Ausschluss einer Auslobung als „vegan“, wenn hinreichende Vorkehrungen getroffen wurden
  • erhalten Produkte, die als GVO (enthält gentechnisch veränderte Zutaten) deklariert werden müssen, kein V-Label

Prüfkriterien zur Auslobung vegetarisch

“Vegetarische“ Produkte dürfen:

  • keine Schlachtprodukte, wie z.B. Innereien
  • keine Fette von Fischen, Fischbestandteile oder andere Meerestiere
  • keine Aromen tierischer Herkunft (ausgenommen Aromen auf Milchbasis)
  • keine Eier aus Käfighaltung (einschließlich „ausgestaltete Käfighaltung” und Kleingruppenhaltung)
  • keine Eier außer Geflügeleier (z. B. kein Kaviar)
  • keine Milcherzeugnisse, bei denen tierisches Lab verwendet wurde
  • kein Gelée Royale
  • keine tierischen Farbstoffe (z. B. echtes Karmin)
  • kein Zucker, der mit Tierkohle gebleicht wurde
  • keine tierischen Trägerstoffe, außer Derivate von genannten Ausnahmen
  • keine Klärung mit tierischen Stoffen wie z. B. Gelatine, Fischblase enthalten.

Weiterhin

  • muss der Produktionsablauf so gestaltet sein, dass möglichst keine unbeabsichtigten Einträge durch nicht-vegetarische Stoffe erfolgen
  • soll die Kontamination mit tierischen Stoffen (Summe aller tierischen Substanzen) im Endprodukt unter 0,1 % (1 g/kg) liegen
  • gilt folgendes: wird der Richtwert von 0,1% überschritten, sind Hersteller zu Nachbesserungen auf allen Vertriebs- und Verarbeitungsstufen angehalten; ist keine weitere Optimierung möglich, muss der Produzent begründen, warum
  • führt eine Überschreitung des Wertes von 0,1% nicht zum Ausschluss einer Auslobung als „vegetarisch“, wenn hinreichende Vorkehrungen getroffen wurden
  • erhalten Produkte, die als GVO (enthält gentechnisch veränderte Zutaten) deklariert werden müssen, kein V-Label

Weitere Informationen finden Sie unter: www.vebu.de  

VLOG Prüfsiegel

VLOG

Das „Ohne GenTechnik“ Siegel bietet Orientierung und die Sicherheit, dass in den gekennzeichneten Lebensmitteln bis zum Bestimmungsgrenzwert von 0,1% je Zutat keine gentechnisch veränderten Bestandteile enthalten sind. Außerdem wurde auch bei der Tierfütterung innerhalb von strengen Fristen auf gentechnisch veränderte Futterpflanzen (nach EU-Recht nicht als gentechnisch verändert gekennzeichnet) verzichtet. Die Fütterungsfristen sind im deutschen EG-Gentechnik-Durchführungsgesetz (EGGenTDurchfG) definiert.

Das Prüfsiegel ist eine eingetragene Wort-/Bildmarke und darf ausschließlich von Unternehmen genutzt werden, die die Kriterien des EGGenTDurchfG einhalten und dies durch entsprechende Nachweise glaubhaft machen können. Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG) wurde exklusiv vom Inhaber des Siegels, dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, damit beauftragt, das Siegel zu verwalten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.og-info.org

WWF Prüfsiegel

WWF

EDEKA Eigenmarkenprodukte, die vom WWF anerkannte ökologische Standards erfüllen und entsprechend der Kriterien unabhängiger Prüforganisationen zertifiziert sind, tragen zur besseren Orientierung zusätzlich den WWF-Panda. So finden Sie als Kundin oder Kunde unsere umweltverträglicher hergestellten EDEKA Produkte als Alternativen im Sortiment noch schneller.

Bei EDEKA Bio-Eigenmarken gilt: WWF prüft vor Kennzeichnung zusätzlich die regionale Wasser- und länderspezifische Sozialsituation.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.edeka.de/nachhaltigkeit/unsere-wwf-partnerschaft/die-partnerschaft

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