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Das EDEKA- und WWF-Programm Landwirtschaft für Artenvielfalt

Mit dem Programm "Landwirtschaft für Artenvielfalt" (LfA) setzen sich EDEKA, WWF und Bio-Anbauverbände wie der Mitbegründer Biopark sowie Demeter, Naturland und Bioland für Biodiversität, also den Schutz und die Förderung wildlebender Tier- und Pflanzenarten in der deutschen Agrarlandschaft, ein.

EDEKA unterstützt und fördert Artenvielfalt

Unsere LfA-Produkte erkennen Sie am Origami-Vogel
Seit 2012 arbeiten EDEKA und WWF gemeinsam mit den LfA-Partner:innen daran, die Vielfalt der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten in landwirtschaftlich geprägten Lebensräumen nachweislich zu erhöhen und so dem dramatischen Rückgang der heimischen Tier- und Pflanzenwelt entgegenzuwirken.
Herzstück des Programms stellen die teilnehmenden Bio-Landwirt:innen dar. Unter naturschutzfachlicher Beratung setzen sie zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt in ihren Betrieben um. Das Programm bringt auf 53.241 Hektar mehr als 100 verschiedene, überwiegend regionale Produkte hervor. Damit zählt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ zu den größten privat finanzierten Agrobiodiversitätsprogrammen in Deutschland.

Achten Sie bei Produkten auf den Origami-Vogel

Unser EDEKA Bio Apfelsaft für mehr Artenvielfalt.
Unser EDEKA Bio Apfelsaft ist ein Produkt aus dem LfA-Programm. Er steht somit für den Schutz und die Förderung gefährdeter Arten in der deutschen Landwirtschaft.
Die bei EDEKA zu findenden Produkte des Programms für Biodiversität tragen zur besseren Orientierung das Programmlogo. Darüber hinaus sind sie mit dem WWF-Logo gekennzeichnet.
Übrigens: Unser EDEKA Bio Apfelsaft war das erste Produkt des Programms, das deutschlandweit verfügbar ist. Neben dem Apfelsaft finden Sie das LfA-Programmlogo auch auf vielen weiteren EDEKA Produkten, wie unseren regional erhältlichen Unsere Heimat Bio Kartoffeln und NaturPur Fleisch- und Wurstwaren. Mit dem Kauf dieser Produkte tun Sie etwas Gutes für den Artenschutz – und helfen bei der nachhaltigen Entwicklung einer langfristig ökologischen Wertschöpfungskette.

Zitrusfrucht-Anbau fördert Artenvielfalt? – What the Fact?!

Zitrusfrüchte sind echte Vitaminbomben, doch ihr Anbau kann die Umwelt belasten. Das Zitrusanbau auch Artenvielfalt fördern kann und welche Alternativen es zum Glas O-Saft gibt, erklärt Cedric von Doktor Whatson in dieser Folge von What the Fact?! By EDEKA – das spannende Wissenschaftsformat über nachhaltige Themen.

Neu im Programm: LfA-Gemüse

Jetzt mit dem EDEKA Bio Gemüse die Artenvielfalt schützen.
Seit dem Sommer 2023 erweitern fünf Gemüse-Artikel das LfA-Sortiment in ausgewählten EDEKA-Regionen: EDEKA Bio Eisberg-Salat, Mini-Romana Salat, Zucchini, Zucchini-Mix und Zuckermais tragen ab sofort das LfA-Logo.
Beim Anbau des Gemüses mit dem Artenschutz-Plus gibt es zum Beispiel mehr Ruhe­phasen auf den Feldern während der Brutzeit oder mehrjährige Blühflächen auf brachliegenden Äckern. Zudem werden Nist­möglichkeiten für Vögel und Fledermäuse errichtet oder Schutzzonen für Pflanzen und Gewässer.
So unterstützen Sie mit dem Kauf dieser Produkte gezielt den Schutz der heimischen Flora und Fauna.
EDEKA Bio Eisberg Salat

Die Erfolge des Programms: mehr Vielfalt

Dank des mehrjährigen Monitorings lassen sich die Erfolge des LfA-Programms zum Beispiel wie folgt belegen:

Eine Initiative für den Tafelobstanbau

Gut für Sie und gut für die Artenvielfalt: unser EDEKA Bio Tafelobst.
Einen besonderen Erfolg unseres LfA-Programms stellt die im Jahr 2020 gegründete Initiative von Landwirtschaft für Artenvielfalt für den ökologischen Obstanbau dar. Diese Initiative wurde gemeinsam mit der Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau e.V., den ökologischen Anbauverbänden, den Lieferanten, den Beratungsorganisationen und mit den Erzeuger:innen gestartet. Inzwischen nehmen über 65 Bio-Betriebe aus drei verschiedenen Anbauregionen in Deutschland teil - vom Alten Land im Norden, über das Rheinland im Westen bis hin zum Bodensee in Süddeutschland. Sie säen beispielsweise Blühstreifen, schaffen Nisthilfen und mulchen nur jede zweite Fahrgasse ihrer Apfelplantagen, damit Insekten, Vögeln und Kleintieren noch ausreichende Rückzugsgebiete und Nahrungsangebote bleiben.
Unsere heimischen EDEKA Eigenmarken Bio-Äpfel stammen fast vollständig aus unserer LfA Initiative - zu erkennen an dem charakteristischen Programmlogo mit dem Zusatz “Eine Initiative von”.
Für mehr Artenvielfalt: eine Auswahl der Produkte aus dem LfA-Programm, die bei EDEKA zu finden sind.
EDEKA Bio Äpfel

Die LfA-Betriebe

Das Herzstück unseres Programms "Landwirtschaft für Artenvielfalt" bilden die teilnehmenden landwirtschaftlichen Betriebe, die sich mit Leidenschaft für den Schutz der Artenvielfalt auf ihren Höfen einsetzen.
Diese zusätzlichen Naturschutzleistungen sind nur selten Bestandteil der verpflichtend umzusetzenden Bio-Anbaurichtlinien und daher auch mit zusätzlichen Aufwänden für die Erzeuger:innen verbunden.
Mit “Landwirtschaft für Artenvielfalt” werden die besonderen Leistungen und das hohe Engagement der Betriebe honoriert und anerkannt: EDEKA unterstützt die Mehrarbeit durch die Abnahme erzeugter Produkte zu Aufpreisen und die Finanzierung der Beratungen sowie wissenschaftliche Ausarbeitung der Naturschutzmaßnahmen.
Im Folgenden möchten wir ausgewählten Erzeuger:innen des LfA-Programms die Möglichkeit bieten, sich und die von ihnen umgesetzten Maßnahmen zur Förderung einer artenreichen und lebendigen Landschaft vorzustellen.

Obsthof zum Felde

Der Obsthof zum Felde in Jork, vor den Toren Hamburgs, arbeitet seit 1996 nach den ökologischen Richtlinien des Naturland Verbandes und verfügt seit Mai 2019 auch über die Anerkennung des Demeter Anbaus. Hier werden zahlreiche Apfelsorten, aber auch anderes Obst wie Birnen, Pflaumen und Zwetschgen aus Überzeugung und aus Liebe zu Mensch, Tier und Natur ökologisch angebaut.
Maßnahmen für die Artenvielfalt:
  • Mehrjähriger Blühstreifen für mehr Vielfalt an Nahrung für Insekten
  • Nistkasten für Klein- und Großvögel, Bienenkästen für Wildbienen
  • Abwechselndes Mähen der Gassen, sodass Insekten Kräuter und Blühpflanzen zur Nahrung finden (Alternierendes Mulchen)

Biohof Sailer GbR

Auf dem Biohof Sailer im Landkreis Ravensburg werden eine Vielfalt verschiedener Bio-Obstarten wie z.B. Äpfel, Birnen und Erdbeeren angebaut. Auf dem Betrieb werden viele unterschiedliche Naturschutzleistungen erbracht. Die einzelnen Maßnahmen werden auf ausgewählten Flächen bzw. Teilflächen umgesetzt.
Maßnahmen für die Artenvielfalt:
  • Nisthilfen für Wildbienen, Höhlenbrüter, Mehl- und Rauchschwalben
  • Mehrjähriger Blühstreifen mit Bedeutung für Insekten und Frühjahrspflege
  • Verzicht auf Striegeln und Hacken sowie Mähaufbereiter

Krings Obstbau

Der Obstbaubetrieb Krings befindet sich in Rheinbach im Rhein-Sieg-Kreis und baut eine Vielzahl an Obst und Gemüse, darunter zahlreiche Apfelsorten, an. Der Betrieb engagiert sich in fast allen Bereichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und erbringt viele unterschiedliche Naturschutzleistungen auf ausgewählten Flächen.
Maßnahmen für die Artenvielfalt
  • Mehrjähriger Blühstreifen
  • Strukturelemente und fachgerechte Pflege
  • Nistkasten für Klein- und Großvögel
  • Insektennisthilfen
  • Teilnahme an Naturschutzberatung

Leibertinger Biohöfe GbR

Der Leibertinger Biohof befindet sich im Naturraum "Heuberg" auf der schwäbischen Alb. Hier betreibt die Familie Braun-Keller Ackerbau und Rinderzucht nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus und ergreift viele Maßnahmen, um Artenvielfalt zu fördern und zu erhalten.
Maßnahmen für die Artenvielfalt:
  • Anbau von Körnerfrüchten in weiter Reihe mit geringer Intensität
  • Nutzung von Kleegras als Frischfutter
  • Dauerhafter Verzicht auf Walzen und Schleppen sowie Düngung
  • Nisthilfen für Großvögel
Mit jedem Einkauf der Produkte für mehr Artenvielfalt können Sie die Erzeuger:innen und deren Engagement unterstützen und dadurch aktiv daran mitwirken, Artenvielfalt nicht nur zu erhalten, sondern auch zu pflegen und zu fördern.
Hier finden Sie eine Karte mit allen LfA-Betrieben*:
Landwirtschaft für Artenvielfalt - was können Erzeuger:innen für den Umweltschutz tun?
Lichte Getreidebestände erhalten
Von ökologischer Grünlandbewirtschaftung profitieren viele Tier- und Pflanzenarten. So finden Feldhasen, Greifvögel und Fledermäuse ein reichhaltiges Nahrungsangebot.

Natur unter Druck

Wussten Sie, dass mehr als 50 Prozent der Fläche Deutschlands landwirtschaftlich genutzt wird? Durch die Intensivierung des Anbaus geraten die Natur und Biodiversität dort immer mehr aus dem Gleichgewicht: Früher sehr verbreitete Arten wie beispielsweise Feldlerche oder Rittersporn kommen auf Äckern und Wiesen immer seltener vor. Dabei lassen sich gerade im Ökolandbau Flächen so bewirtschaften, dass sie Lebensräume für wildlebende Tier- und Pflanzenarten bieten. Bislang jedoch sind derartige Kriterien und Maßnahmen zum Erhalt der Lebensräume und Schutz der biologischen Vielfalt kein verpflichtender Bestandteil der Richtlinien einiger Öko-Anbauverbände.

Über 100 Naturschutzmaßnahmen für mehr Artenvielfalt

Gemeinsames Ziel der Programmpartner:innen ist es daher, ein Naturschutzmodul als Zusatzqualifikation für den Ökologischen Landbau zu etablieren, anhand dessen Biodiversitätsförderung auf landwirtschaftlichen Flächen umgesetzt werden kann. Wissenschaftlich erarbeitet und entwickelt wurde das Modul für Naturschutz vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF e.V.). Dieses besteht aus einem Katalog aus mehr als 100 Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität für Ackerland, Grünland und Landschaftselemente. Daraus können sich teilnehmende Landwirt:innen die für ihren Betrieb und die dortige Umwelt passenden Maßnahmen auswählen. Naturschutzberater:innen unterstützen sie dabei, begleiten die Umsetzung und messen den Erfolg.
Die Beratungen in der Initiative für den ökologischen Obstanbau werden auf Basis der Biodiversitätsrichtlinien des ökologischen Anbauverbandes Bioland e.V. umgesetzt. Der Anbauverband hat diese Richtlinien gemeinsam mit Erzeuger:innen speziell für den Obstanbau erarbeitet.
Partnerschaft für Nachhaltigkeit: EDEKA und WWF

Lesen Sie mehr zur Partnerschaft für Nachhaltigkeit von EDEKA und dem WWF

*Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Wir bitten um Verständnis, dass nicht alle Erzeuger:innen abgebildet werden können.