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Buntes Gemüse in der Ernährung
Nutri-Score: Was bringt die Kennzeichnung für Lebensmittel?

Seit 2019 ist auf immer mehr Lebensmitteln der Nutri-Score zu finden: eine Skala mit den Buchstaben A bis E, unterlegt von den Ampelfarben. Das Label soll Verbrauchern dabei helfen, den Nährwert der Produkte einzuschätzen.

Was ist der Nutri-Score?

Der Nutri-Score oder auch Nutriscore ist ein Kennzeichnungssystem für Lebensmittel, das 2017 zunächst in Frankreich eingeführt und von weiteren Ländern der Europäischen Union übernommen wurde – darunter auch Deutschland. Hier ist die fünfstufige Ampelskala seit 2019 auf einigen Produkten im Handel zu finden. Ziel der Bewertungshilfe ist es, die Bevölkerung bei einer ausgewogenen Ernährung zu unterstützen und zunehmender Fettleibigkeit mit all ihren negativen gesundheitlichen Auswirkungen entgegenzutreten.

Einschätzung des Nährwerts auf einen Blick

Rohkostsalat

Bei der Rohkost-Ernährung muss nicht alles kalt auf den Tisch kommen: Die Lebensmittel sollen jedoch nicht über rund 40 °C erhitzt werden.

Wer sich nicht gerade der Rohkost-Ernährung verschreibt und damit automatisch Speisen mit guter Nährstoffbilanz konsumiert, steht insbesondere bei Fertigprodukten vor der Frage, ob sie den Speiseplan bereichern oder eher negativ zu Buche schlagen. Die Nährwerttabelle auf der Verpackung listet zwar Art und Menge auf – etwa den Anteil von Kohlenhydraten, Fett, Eiweiß und Salz –, aber die Einordnung dieser Zahlen liegt beim Verbraucher. Die Nutri-Score-Ampel zeigt mit dem Buchstaben und der Farbe auf einen Blick, was Sache ist. A und Dunkelgrün stehen für günstige Nährwerte, E und Rot für ungünstige. B und D tendieren in die entsprechende Richtung, während C genau im Mittelfeld liegt.

Die Nutri-Score-Formel: So funktioniert die Einstufung der Lebensmittel

Der Nutri-Score basiert auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Für ungünstige Nährstoffe wie gesättigte Fettsäuren und Zucker gibt es Punkte. Als gut bewertete Inhaltsstoffe – etwa Ballaststoffe und Eiweiß – erhalten hingegen Negativpunkte, werden also von der Punktsumme abgezogen. Berechnungsgrundlage sind jeweils 100 Gramm bzw. 100 Milliliter. Je niedriger die Gesamtpunktzahl ausfällt, desto besser wird das Lebensmittel in der Skala eingestuft. Trägt ein Produkt das Label noch nicht, können Sie selbst mithilfe von Rechnern im Internet den Nutri-Score berechnen und so gesund kochen. Mit der nutriCARD-App lässt sich mit dem Smartphone auch einfach der Barcode auf der Verpackung einscannen. Die App ist für iOS und demnächst auch für Android verfügbar. In Kombination mit weiteren Hilfsmitteln wie der veganen Ernährungspyramide fällt es leichter, Lebensmittel mit der Nutri-Score-Berechnung nach den Prinzipien einer bestimmten Kostform auszuwählen.

Kritik am Nutri-Score: Freiwilligkeit im Fokus

Ob ein Hersteller in Deutschland den Nutri-Score nutzt oder nicht, bleibt ihm überlassen. Das Freiwilligkeitsprinzip bei der Kennzeichnung ist Verbraucherverbänden zufolge der große Schwachpunkt des Labels. Tatsächlich kommt die Lebensmittelampel bislang vor allem auf weniger gesunden Produkten kaum zum Einsatz – gerade hier wäre sie aber wichtig. Auch dass nicht alle Inhaltsstoffe bei der Punktevergabe berücksichtigt werden, sorgt für Unmut. So bleiben Vitamine, Mineralien oder ungesättigte Fettsäuren außen vor.