Ein traditionelles Omelett hast du sicher schon mal zum Frühstück serviert. Aber die japanische Variante? Lernst du jetzt kennen. Dank unseres Tamagoyaki-Rezepts bereitest du die Spezialität aus Fernost problemlos zu Hause zu und verfeinerst sie mit Shiitake-Pilzen.
Eier in eine Rührschüssel schlagen und zu einer homogenen Masse verrühren. Reiswein und Sojasauce vermischen und unter die Eimasse rühren. Mit einer Prise Salz würzen.
Shiitakepilze putzen.
Die noch heiße Bratpfanne mit Öl einpinseln. Etwa ¼ der Eimasse in die Pfanne gießen und stocken lassen. Dann mit dem Pfannenwender dreifach zur Mitte hin einrollen. Die frei gewordene Fläche der Pfanne erneut mit Öl einpinseln und eine kleine Portion Eimasse hineingeben. Sobald diese Eimasse gestockt ist, von der anderen Pfannenseite aus zur Mitte hin einrollen. Wie zuvor verfahren, bis die Eimasse verbraucht ist. Durch das abwechselnde Aufrollen der Eischichten entsteht eine dicke Omelettrolle.
Omelettrolle quer in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden und mit leicht gesalzenen Sesamsamen garnieren.
Für die Beilage die Shiitakepilze in einer beschichteten Pfanne mit etwas Pflanzenöl anbraten und mit Sesamsamen auf den Tomagoyaki anrichten.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
870 kj (10 %)
Kalorien
208 kcal (10 %)
Kohlenhydrate
7 g
Fett
14 g
Eiweiß
14 g
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Tamagoyaki-Rezept: japanisches Omelett mit Reiswein
Tamagoyaki, das japanische Omelett, ist ganz schön von der Rolle: Im Gegensatz zu bei uns typischem Omelett – wie einem Omelett mit Champignons – wird die Eierspeise nämlich während des Bratens nicht nur einmal in der Pfanne gefaltet, sondern aufgerollt. Und zwar mehrmals hintereinander! Und nicht nur das unterscheidet das Tamagoyaki-Rezept von europäischem Omelett. Charakteristisch für die Eierspeise sind neben der Zubereitungsart drei Zutaten: Zucker, Sojasoße sowie Mirin, der süße Reiswein, verleihen dem Gericht seine besondere Süße, gehören daher in jedes Tamagoyaki-Omelett – und damit auch in unseres. Mit etwas Übung ist das typische Aufrollen des japanischen Omeletts auch kein Problem. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die neu hinzugefügte Eimasse den bereits aufgerollten Teil wirklich berührt, so dass das fortlaufende Aufrollen möglich ist. Um das Rollen zu erleichtern, nutzen Japans Köchinnen und Köche eine spezielle rechteckige Tamagoyaki-Pfanne. Sie zu nutzen, ist aber kein Muss, selbst wenn du das Tamagoyaki-Originalrezept ausprobieren möchtest. Und statt Stäbchen kannst du natürlich auch einfach einen Pfannenwender nutzen.
Tipp: Kochst du gerne asiatisch, solltest du unbedingt unsere koreanischen und malaysischen Rezepte, wie das für Nasi Lemak, ausprobieren.
Tamagoyaki mit Shiitake-Pilzen und mehr japanische Rezepte
Unser Rezept sieht Tamagoyaki als Hauptspeise vor, die du zusätzlich mit Shiitake-Pilzen verfeinern kannst. Die einzige Zubereitungsmöglichkeit ist diese Variante allerdings nicht. In Japan wird Tamagoyaki gern mit Sushi serviert. So sind Tamagoyaki-Nigiri beispielsweise ein beliebtes Gericht in der japanischen Küche, das sich natürlich auch mit anderen Spezialitäten wie Ramen, Udon-Nudeln oder Gyoza kombinieren lässt. Um dabei auch immer den richtigen kulinarischen Ton zu treffen, kannst du dich von unseren japanischen Rezepten inspirieren lassen – etwa Donburi oder Tonkatsu. Liegt dein Fokus dagegen eher auf der Erweiterung deines Eierspeisen-Repertoires, willst du lernen, wie du beispielsweise Eggs Benedict oder Shakshuka zubereitest, durchstöbere am besten gleich unsere Eier-Rezepte.