Rettich zu fermentieren, lohnt sich. Für viele wird er so bekömmlicher und schmeckt etwas milder. Zudem ist es nicht kompliziert: Du brauchst nur Meersalz und Rettich. Überzeuge dich selbst!
Salz mit 750 ml Wasser in einem Topf aufkochen und abkühlen lassen.
Rettich schälen und in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Auf zwei sterilisierte Twist-off-Gläser aufteilen und vollständig mit Salzlake bedecken. Luftdicht verschlossen für 2-3 Wochen bei Raumtemperatur fermentieren lassen.
Der fermentierte Rettich kann nun verzehrt oder im Kühlschrank bis zu 6 Monate gelagert werden.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
117 kj (1 %)
Kalorien
28 kcal (1 %)
Kohlenhydrate
6 g
Fett
0 g
Eiweiß
1 g
Bewertung
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Rettich fermentieren: simples Rezept mit großen Vorzügen
Rettich besitzt Eigenschaften, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können – wenn du allerdings den eher scharfen Geschmack nicht magst, lohnt es sich umso mehr, Rettich zu fermentieren. So schmeckt er nicht nur milder, sondern entwickelt auch eine angenehme Säure. Beim Fermentieren entsteht ein saures Milieu, in dem Bakterien absterben. Früher wurde der Prozess daher vor allem verwendet, um Lebensmittel haltbarer zu machen. Und tatsächlich hält sich fermentierter Rettich mehrere Monate. Sofern du sterilisierte Gläser nutzt: Zum Auskochen füllst du sie einfach mit kochendem Wasser. Nach rund einer Minute leerst du alles aus und lässt die Gläser vor dem Fermentieren an der Luft trocknen. Neben dem Genussgewinn kann sich so angeblich der positive Einfluss von Rettich auf die Gesundheit verstärken. In eine ganz andere Richtung gehen unsere Rettich-Burger.
Rettich fermentieren im Glas: mit schwarzer Knolle
Für unser Rezept nutzt du schwarzen Rettich. Den findest du vor allem im Winter. Zudem schmeckt er schärfer und ist härter als sein weißes Pendant. Magst du den Geschmack von rohem Rettich, probiere doch einmal unseren Apfel-Rettich-Salat oder unser Rettich-Carpaccio. Vor dem Fermentieren solltest du den Rettich schälen, denn die schwarze Schale ist ungenießbar. Dafür enthält das Fruchtfleisch wertvolle Nährstoffe wie Vitamin C. Ist die Schale verschrumpelt oder die Oberfläche aufgeplatzt, solltest du den Rettich nicht fermentieren, sondern entsorgen. Dann ist er nicht mehr genießbar. Nimmst du nach dem Prozess einen vergorenen Geruch war oder hat sich Schimmel gebildet, kannst du den fermentierten Rettich ebenfalls nicht essen.