Knusprige, aromatische Pommes. Die perfekte Beilage mit viel Genuss, allerdings auch ein wenig Sünde. Vergangenheit. Denn dank unseres Kohlrabipommes-Rezepts behältst du den Genussaspekt bei, sparst aber an Kohlenhydraten.
Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (180 Grad Umluft) vorheizen.
Kohlrabi schälen, holzige Stellen entfernen und in Stifte schneiden. Eiweiß verquirlen und mit Olivenöl verrühren. Parmesan mit einer Küchenreibe fein reiben. Parmesan, gemahlene Mandeln und Speisestärke mit Salz, Cayennepfeffer und Paprikapulver vermischen und in einen tiefen Teller geben.
Kohlrabistifte zuerst im Eiweiß wenden, anschließend durch die Gewürzmischung ziehen.
Kohlrabi Pommes auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für 20-25 Minuten auf mittlerer Schiene kross backen. Nach der Hälfte der Zeit wenden.
Kohlrabi Pommes aus dem Ofen nehmen und noch heiß servieren. Dazu passt gut eine Chili-Mayonnaise.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.729 kj (21 %)
Kalorien
413 kcal (21 %)
Kohlenhydrate
21 g
Fett
32 g
Eiweiß
16 g
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Kohlrabipommes-Rezept: Panieren mit Parmesan und Mandeln
Nicht, dass er es zwingend nötig hätte. Dennoch gibt es diverse Varianten, die Attraktivität von Kohlrabi noch ein wenig zu steigern. Eine besonders effektive zeigt dir unser Kohlrabipommes-Rezept auf. Dabei hüllst du den Kohl in einen Mix aus Parmesan, Cayennepfeffer und Mandeln und bereitest so echte Low-Carb-Pommes zu. Entstanden ist der Kohlrabi einst übrigens durch die Kreuzung von Wildkohl und Weißer Rübe. Daher verwendest du heute statt der Blätter auch die Knolle des Gewächses, wenn du Kohlrabi kochst. Von deutschen Feldern bekommst du die Basis für unsere Kohlrabipommes zwischen Mai und November – übrigens auch die ideale Zeit, wenn du Kohlrabi fermentieren möchtest. In den restlichen Monaten kannst du auf Knollen aus Portugal, Italien oder Spanien zurückgreifen. Kohlrabi eignet sich vor allem deshalb so gut für unsere Kohlrabipommes, weil er ein nussiges, etwas süßliches Aroma mitbringt, gleichzeitig aber auch einen weniger intensiven Kohlgeschmack aufweist. Daher kannst du die Knolle auch wunderbar dünsten. Dafür hältst du dich am besten an unser Kohlrabigemüse-Rezept – oder du höhlst die Knolle aus und bereitest unseren gefüllten Kohlrabi mit Hähnchenfilet und Parmesansoße zu. Weitere Ideen zur Zubereitung knuspriger Kartoffelstangen entdeckst du durch unsere Pommes-Rezepte.
Ein kleiner Schäl-Tipp und weitere Kohlrabi-Gerichte
Für unsere Pommes musst du Kohlrabi nicht vorkochen. Du schneidest ihn einfach in Stifte. Danach legst du den Kohlrabi paniert auf ein Backblech. Schälen ist übrigens nicht zwingend notwendig. Achte einfach auf die Schale. Nur wenn sie dick ist, solltest du das Gemüse schälen, bevor du den Kohlrabi schneidest. Weitere Hinweise zur Zubereitung von Kohlrabi hat unser EDEKA-Experte Reiner Ley.
Die gleiche Regel gilt für unsere leckeren Kohlrabi-Schnitzel, ein guter Fleischersatz für Vegetarier:innen! Hier schneidest du den Kohl allerdings in große Scheiben und panierst ihn dann. Die fleischlosen Schnitzel bekommen bei diesem Rezept ihre Kruste durch die traditionelle Kombination von Paniermehl und Ei. Möchtest du das Gemüse doch lieber roh servieren, probiere beispielsweise unser Rezept für Kohlrabisalat mit Chicorée und Birne aus.
Tipp: Entferne nach dem Kauf, sofern noch vorhanden, die Blätter des Kohlrabis. So bleibt das Gemüse schön saftig. Danach hält es sich im Gemüsefach deines Kühlschranks rund eine Woche. Kohlrabi-Sticks oder -Scheiben kannst du im Tiefkühler sogar bis zu acht Monate lang aufbewahren.