Wer im Winter zum Frühstück selbst gemachte Hagebuttenmarmelade aus eigener Ernte genießen möchte, sollte unbedingt unser Rezept ausprobieren. Damit gelingt dir Fruchtgenuss pur – unwiderstehlich köstlich!
Hagebutten waschen und von Stielen und Blütenansätzen befreien. Früchte in einen Topf geben, ausreichend mit Wasser bedecken und für ca. 1,5 Stunden weich kochen.
Ingwer schälen und fein reiben. Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen, 1-2 EL Schale abreiben und den Saft auspressen.
Die weich gekochten Hagebutten durch ein Sieb passieren und das Fruchtmus auffangen.
Hagebuttenmus mit Apfelsaft, Zitronensaft, Zitronenabrieb und Ingwer in einen Topf geben und mit dem Pürierstab pürieren, falls die Masse noch zu stückig erscheint. Gelierzucker zugeben und alles unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Für ca. 4 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen.
Hagebuttenmarmelade von der Herdplatte ziehen und sofort in sterilisierte Twist-off-Gläser abfüllen und verschließen. Die ausgekühlte Marmelade auf Brot oder wie ein Chutney zu herzhaften Speisen genießen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.101 kj (13 %)
Kalorien
263 kcal (13 %)
Kohlenhydrate
78 g
Fett
1 g
Eiweiß
3 g
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Hagebuttenmarmelade selber machen
An vielen Feldwegen, im Garten und sogar in einigen Stadtparks schmücken ab Ende August rot-orangefarbene Früchte Hecken und Sträucher – es ist Hagebuttenzeit. Statt sie nur zu bestaunen und einfach weiterzugehen, solltest du die kleinen eiförmigen Früchte ernten. Denn mit ihnen kann man in der Küche so allerhand anstellen: Aus den Früchten der wild wachsenden Rosenarten kannst du köstliche Hagebuttenmarmelade kochen oder herbsüße Chutneys zubereiten. Auch erfrischende Säfte, Sirup und Likör lässt sich damit einmachen – oder du kannst die Schalen trocknen und als Tee verwenden. Kann man auch frische Hagebutten essen? Ja! Dazu solltest du allerdings Kerne, Stiel und Kelch entfernen. Dann sind sie wie Obst essbar. Ernte nur feste, gut ausgefärbte Hagebutten, denn die besitzen besonders viel Aroma. In unserem Rezept für Hagebuttenmarmelade fügen wir den Früchten noch etwas Ingwer hinzu, der für eine scharfe Zitrusnote und ein raffiniertes Aroma sorgt.
Übrigens: Wusstest du, dass Hagebutten 20 Mal mehr Vitamin C enthalten als Zitronen? Die roten Früchtchen sind also nicht nur lecker, sondern auch regelrechte Vitamin C-Bomben!
Hagebuttenmarmelade ohne Entkernen – so geht’s
Um Hagebuttenmarmelade zu machen, musst du die Früchte nicht unbedingt entkernen. Es ist ausreichend, sie von Stiel und Kelch zu befreien. Koche sie dann in Wasser, Apfel- oder Quittensaft für etwa eineinhalb Stunden vor, bis sie schön weich sind. Nun kannst du Ingwer und Zitrone hinzufügen. Auch eine Prise Zimt oder eine ausgekratzte Vanilleschote harmonieren hervorragend mit dem süßsäuerlichen Aroma der Hagebutten. Als Nächstes wird das Fruchtmus mit einem Sieb oder einer Flotten Lotte passiert, sodass das Fruchtmark von Schalen und Kernen getrennt wird. Aus dem Mark wird zum Schluss unter Zugabe von Gelierzucker die leckere Hagebuttenmarmelade hergestellt.
Tipp: Die Marmelade schmeckt köstlich als Brotaufstrich, Chutney zu Wild oder als Füllung für Kekse – wie in unserem Rezept für Plätzchen mit Marmelade. Du kochst für dein Leben gern Marmelade ein? Dann lass dich von unseren Marmeladen-Rezepten zu leckeren Gelees und Aufstrichen inspirieren! Probiere etwa unsere Zwiebelmarmelade oder unsere Kirschmarmelade aus Süßkirschen.