Wer Kimchi kennt, muss auch Gochujang kennenlernen. Die exotische koreanische Gewürzpaste ist ein kulinarischer Knaller – nicht nur in der koreanischen Küche!
Knoblauch pellen und fein hacken. In einer Schüssel mit der Sojabohnenpaste, dem Reissirup, der Misopaste, Sojasoße, Chilipulver und Paprikapulver zu einer Paste verrühren. Sollte die Paste zu trocken sein, etwas lauwarmes Wasser hinzugeben.
Die Paste entweder sofort verwenden oder in ein luftdicht verschließbares Gefäß geben und maximal 3 Wochen im Kühlschrank lagern.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
603 kj (7 %)
Kalorien
144 kcal (7 %)
Kohlenhydrate
26 g
Fett
4 g
Eiweiß
5 g
Bewertung
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Was ist Gochujang eigentlich?
Gochujan ist eine rote Würzpaste aus der koreanischen Küche. Rot ist sie deshalb, weil sie eine Menge Chilipulver enthält, während du für unsere Rumpsteak-Marinade ganze Schoten verwendest. In den koreanischen Restaurants oder Streetfood-Bars, die gerade in vielen deutschen Städten neu entstehen, findet sie vielfach Anwendung: Gochujang-Soße kommt z. B. beim Marinieren von Fleisch zum Einsatz, aber auch zum Verfeinern von Nudelgerichten oder Suppen, als Bestandteil von Würzsoßen oder Dressing.
Bei der Verwendung von Gochujang kannst du aber ruhig kreativ werden, denn die Paste passt nicht nur zu koreanischen Spezialitäten. Mit Sahne vermischt wird sie z. B. zu einer tollen Pastasoße, als Dip passt sie hervorragend zu Fleischgerichten vom Grill.
Gochujang selber machen
Die beliebte Gochujang-Paste selber zu machen, ist ganz einfach: Alle Zutaten gut miteinander verrühren und das war’s. Die Gewürzpaste hält sich in einem geschlossenen Behälter bis zu drei Wochen im Kühlschrank. Beim gekauftem Gochujang solltest du auf die Schärfe achten: Meist gibt es die Chilipaste in den Abstufungen mild bis sehr scharf. Deine eigene Paste kannst du natürlich so abschmecken, wie du möchtest. Das gilt auch für eine weitere Aromabombe der koreanischen Küche: Gamja Jorim, süß-deftige Schmorkartoffeln.
Berühmte Gewürzpasten aus der ganzen Welt
In vielen Länderküchen lässt sich auf Gewürzpasten nur schwerlich verzichten. Man denke nur an das berühmte indische Garam Masala, ohne das ein Curry nicht gelingen kann. Eine ähnlich elementare Rolle nimmt die Harissa in Nordafrika und im Nahen Osten ein. Wie würzig und lecker die Paste aus Chili, Kreuzkümmel, Knoblauch und Koriander schmeckt, beweist zum Beispiel das Rezept für Lammwürstchen mit Harissa.
Und auch in Europa wird gerne mit Gewürzen experimentiert: Heraus kommen dann so feine Mischungen wie die italienische Gremolata mit Petersilie, Knoblauch und Zitrone und die scharfe türkische Ezme, die vor allem aus Chilis besteht.