Currywurst extra scharf oder doch etwas milder? Gestalte deine Wurst jetzt so, wie du es am liebsten magst. Das Geheimnis liegt in der Sauce. Wie du die üblichen Zutaten Ketchup und Curry auf raffinierte Art aufpeppst, verrät dir EDEKA.
Für das Currypulver Fenchel, Koriandersamen und Nelken in einer Pfanne leicht rösten. Die Gewürze anschließend in einen Mörser geben und zu Pulver mörsern. Pfeffer, Kreuzkümmel und Kurkuma hinzugeben und untermischen.
Für die Soße die Zwiebeln, die Banane und den Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden.
Danach in einem Topf mit Rapsöl Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen. Currypaste dazugeben und ebenfalls anschwitzen.
Anschließend die Banane, Tomatenmark, Ketchup, passierte Tomaten, Honig, Orangensaft und Rohrzucker in den Topf geben und 30 Minuten einkochen. Nach dem Einkochen die Soße leicht pürieren und mit dem Currypulver abschmecken.
Die Bratwürste einstechen und in einer Pfanne mit Rapsöl von beiden Seiten anbraten. Nach dem Anbraten die Wurst in Scheiben schneiden.
Die Wurst auf einen Teller legen und die Soße darüber geben. Mit dem Hopfen und dem selbstgemachten Currypulver dekorieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
3.387 kj (40 %)
Kalorien
809 kcal (40 %)
Kohlenhydrate
37 g
Fett
63 g
Eiweiß
29 g
Bewertung
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Grundzutaten der Currysauce
Von Herbert Grönemeyer besungen, in einer Novelle von Uwe Timm schriftstellerisch verewigt, mit einer Briefmarke der Post geehrt und in einem eigenen Museum ausgestellt: Kein Zweifel, die Currywurst ist ein deutsches Kulturgut. Der beliebte Fast Food-Klassiker ist einfach zu lecker, um nicht ab und zu auf dem Speiseplan zu stehen. Die Currysauce unterliegt dabei ebenso wie die Art der Wurst regionalen Abwandlungen. Sogar wer die Currywurst erfunden hat, ist umstritten. Theorien liefert die Antwort der EDEKA-Expert:innen in der Rubrik 1000 Fragen, 1000 Antworten. In der Regel gehört zu einer Currywurst nach dem Original-Rezept eine Tomatensauce, die mit Currypulver gewürzt wird. Weitere Gewürze wie Nelken, Koriander, Fenchel und Kurkuma sorgen für eine raffinierte Note, fruchtiger Orangensaft mildert die Schärfe. Im Zweifel geht hier probieren über studieren, damit du deinen persönlichen Saucen-Favoriten findest. Willst du ein weniger scharfes, dennoch würziges Wurstgericht servieren, probiere am besten unser Rezept für Würstelgulasch aus.
Die Wurst: Gebrüht oder gebraten, aber nie geräuchert
Ob du beim Kochen des nationalen Lieblingsgerichts eine Brat- oder Brühwurst verwendest, ist in erster Linie Geschmackssache. Mehr über die grundsätzlichen Unterschiede liest du auf unserer EDEKA-Seite Wissenswertes über Aufschnitt & Co. Die Berliner Currywurst gibt es mit und ohne Darm, aber sie ist nie geräuchert oder gepökelt. Sonst darf sie offiziell nicht als Currywurst angeboten werden. Als Beilage gibt es meist Pommes frites – wer einen guten Teil der Kalorien des Imbiss-Hits einsparen will, greift lieber zum Brötchen. Und wie sieht es für Vegetarier:innen aus? Dank des Vegan-Trends gibt es immer mehr Wurstspezialitäten, die mit Tofu, Seitan und anderen pflanzlichen Alternativen nachempfunden werden. Auch die Currywurst gibt es als Veggie-Imitat.
Suchst du als Fan deftiger Küche ein Alternativrezept für die Currywurst, empfehlen wir dir saure Zipfel – in Essigsud gegarte fränkische Rostbratwürstchen. Und wenn du "Curry" auch in seiner asiatischen Variante schätzt, probiere unbedingt unser Linsen-Kokos-Curry.