Ein Teig, drei unterschiedliche Schichten. Zauberei? Könnte man meinen. Am Ende benötigst du statt übersinnlicher Kräfte lediglich unser Zauberkuchen-Rezept – und wenig später servierst du einen besonderen Kuchen, der bei deinen Gästen garantiert gut ankommt, ohne viel Backkenntnisse zu erfordern.
Zubereitungszeit
35 min.
Gesamtzeit
45 min.
Schwierigkeit
Leicht
Kalorien / Portion
180 kcal
Ernährungsform
Vegetarisch
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
12
Portion(en).
12
140
g
Butter
500
ml
Milch
4
Eier
130
g
Puderzucker
120
g
Mehl
1
Vanilleschote, davon das Mark
Außerdem:
2
EL
Butter, für die Form
2
EL
Paniermehl
Puderzucker, zum Besieben
Zubereitung
Den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze oder 140°C Umluft vorheizen und die Kastenform einfetten.
Die Milch erwärmen und die Butter in einem separaten Topf schmelzen. Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen.
Das Eigelb mit dem Puderzucker, dem Mark der Vanilleschote, der geschmolzenen Butter, dem Mehl sowie der Milch verrühren.
Den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben. Dabei darauf achten, dass sich der Eischnee nicht komplett verbindet, sondern einige Flocken bestehen bleiben.
Den Teig in die Kastenform geben, nicht glattstreichen, und auf mittlerer Schiene 50 Minuten backen.
Nach dem Backen den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Den abgekühlten Kuchen mit Puderzucker garnieren und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
753 kj (9 %)
Kalorien
180 kcal (9 %)
Kohlenhydrate
14 g
Fett
12 g
Eiweiß
4 g
Bewertung
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Zauberkuchen: 3 Schichten aus einem Teig – aber wie?
Weder musst du den Kuchen mehrmals aus dem Ofen nehmen, noch einzelne Schichten aufschneiden, um sie danach mit einer Creme zu bestreichen. Für unser Rezept für Zauberkuchen füllst du den gesamten Teig in eine Form und lässt den Ofen den Rest übernehmen. Nicht einmal eine Stunde später hast du einen Mix aus Biskuit, Rührkuchen und Creme-Schicht. Zauberei? Nein, Physik! Ebenso übrigens wie bei unserem Dreh-dich-um-Kuchen.
Da du den Eischnee nur sehr behutsam und nicht komplett untermischst, den Kuchen außerdem sanft backst, sinken schwerere Zutaten nach unten. Dort bilden sie die Creme-Schicht. Eischnee und Mehl steigen dagegen nach oben und verschmelzen zu Biskuit. Nachhelfen brauchst du nicht. Dafür werden deine Gäste umso mehr staunen. Wie du unseren Zauberkuchen und auch andere Kuchenkreationen aufbewahren kannst, wissen unsere EDEKA-Expert:innen.
Zauberkuchen: die richtige Form
Für unseren magischen Zauberkuchen verwendest du eine Kastenform. Ihr Vorteil: Im Normalfall ist sie geschlossen. Während die Springform mit ihrem aufgesetzten Ring Ritzen bildet, durch die der flüssige Teig herauslaufen kann, bleibt der Kasten dicht. So verbinden sich die Zutaten des Teigs für unseren Zauberkuchens, dass am Ende die drei entscheidenden Schichten entstehen.
Eier im Rührteig – so testest du, ob sie noch frisch sind
Da du für den fluffigen Kuchenteig Eier brauchst, solltest du sie zu Hause zur Sicherheit auf Haltbarkeit prüfen. Fülle dafür ein großes Glas mit Wasser. Danach gibst du das Ei hinein. Bleibt es liegen, ist es noch frisch. Stellt es sich auf, solltest du es besser ganz durchgaren. Aufsteigende Eier entsorgst du am besten. Suchst du nach weiterer Backinspiration, empfehlen wir unseren Papageienkuchen sowie unsere Kuchen-Rezepte.