Unser einfaches Rezept für Weißwurstsalat mit scharfen Radieschen, würzigen Frühlingszwiebeln und aromatischem Gemüse verleiht der bayerischen Spezialität einen raffinierten Twist! Probiere unsere Zutatenkombination und lass dich von unseren Ideen inspirieren.
Einen Topf mit gesalzenem Wasser aufsetzen, Wasser aufkochen lassen und dann den Herd auf niedrige Hitze schalten. Weißwürste im heißen, aber nicht kochenden Wasser 10–15 Minuten ziehen lassen. Danach auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit das Dressing vorbereiten. Süßen Senf und Balsamico in einer Schüssel miteinander verrühren, Öl langsam unter ständigem Rühren einlaufen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Radieschen in dünne Scheiben, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Tomaten halbieren. Paprika trocken tupfen und in Würfel schneiden. Weißwürste pellen und in Scheiben schneiden.
Alle vorbereiteten Zutaten mit dem Dressing in einer Schüssel gut vermengen und zum Schluss noch einmal mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.591 kj (19 %)
Kalorien
380 kcal (19 %)
Kohlenhydrate
4 g
Fett
36 g
Eiweiß
10 g
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Bayerische Brotzeit – bring Würze auf den Tisch
In unserem Weißwurstsalat-Rezept stehen Radieschen auf der Zutatenliste. Das Gemüse ist typischer Bestandteil einer bayerischen Brotzeit und gehört deshalb auch zum würzigen Rezept. Im Süden Deutschlands ist der Weißwurstsalat übrigens auf fast allen Speisekarten im Restaurant und Biergarten zu finden.
Rund um den Weißwurstsalat kannst du viele Beilagen reichen. Schneide auf jeden Fall Käse – zum Beispiel Emmentaler oder Bergkäse –, Schinken, Meerrettich und Radieschen auf. Richte alles auf einem großen Holzbrett an und reiche Brezen oder Laugenstangen mit Butter oder Krautsalat dazu. Fertig ist deine selbst gemachte bayerische Brotzeit!
Tipp: Möchtest du zur Brotzeit Obazdn selbst zubereiten, geht auch das schnell. Zerdrücke Camembert mit weicher Butter und gib Salz, Pfeffer und scharfes Paprikapulver hinzu. Den pikanten Geschmack kannst du mit ein wenig Chili verstärken. Obazda mit Radieschen wird mit rohen Zwiebelringen zum herzhaften Genuss. Für noch mehr Abwechslung sorgt zudem unser Radieschen-Salat-Rezept. Unbedingt ausprobieren! Das Ausprobieren ist übrigens auch selbst gemachter Leberkäse wert – wir verraten, wie das gelingt.
Auf die Wurst gekommen
In der deutschen Küche gibt es viele Wurstsalate und Rezepte für Weißwurstsalate – zum Beispiel mit Senfdressing oder einem Dressing aus Essig und Öl. Für andere Wurstsalate eignet sich Fleischwurst – wie bei unserem Wurstsalat mit Lyoner – oder Gelbwurst am besten.
Tipp: Wurstsalate mit oder ohne Käse schmecken lecker auf frischen Brötchen. Ein gemischter (grüner) Salat oder ein Baguette rundet das Abend- oder Mittagessen perfekt ab. Möchtest du dazu lieber warme Beilagen genießen, sind Spätzle oder Bratkartoffeln eine gute Wahl. Ausgefallen und herrlich deftig ist zudem unser Knödelsalat, der auch am nächsten Tag noch ein Genuss ist.
Würstchen mit Tradition – die Legende der Weißwurst
Die Weißwurst soll im 19. Jahrhundert in München erfunden worden sein. Und zwar durch Zufall. Weil einer Wirtin oder einem Wirt die Schafsdärme zur Herstellung von Bratwürsten ausgegangen sein sollen, verwendete sie oder er die festeren Schweinedärme. Sie oder er kochte die Würste, weil sie oder er Angst hatte, sie könnten beim Braten platzen. Traditionell besteht eine Weißwurst aus Kalbs- und Schweinefleisch sowie Gewürzen wie Zitronenpulver und Pfeffer. Sie wird traditionell vor 12 Uhr mit süßem Senf und Brezen gegessen.