Eine knusprige Weihnachtsgans ist der kulinarische Höhepunkt des Familienfests. Unser Rezept umfasst grundlegende Tipps, wie der Braten rundum gelingt.

Weihnachtsgans

Ohne leckeren Gänsebraten wären das Weihnachtsfest, der Martinstag oder die Kirchweih nur halb so schön. Traditionell kommt zu diesen Anlässen das Geflügel auf den Tisch. Wie dein Braten schön knusprig wird, erfährst du hier.

Zutaten

Portionen

4

Für die Gans:

1
Gans
1
Zwiebel
300 g
Äpfel
100 g
Äpfel, getrocknet
1
Zimtstange
1 TL
Zimt
etwas
Beifuß
Salz
Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 165 °C vorheizen. Die Gans mit der Grätenzange oder eine Pinzette von Federkielansätzen befreien. Die Flügel mit dem Küchenbeil am Gelenk abhacken und ggf. für eine Soße aufheben.

  2. Die Gans ggf. noch ausnehmen, sofern diese nicht küchenfertig ist. Die Zwiebeln pellen und grob zerkleinern. Die frischen Äpfel in Spalten schneiden und zusammen mit den Zwiebeln und den getrockneten Äpfeln in eine Rührschüssel geben. Das zerkleinerte Obst und Gemüse kräftig mit Zimt, Beifuß, Salz und Pfeffer würzen. Die Gans mit der Zimt-Obst/Gemüse-Mischung füllen und mit einem Rouladenspieß verschließen. Die Gans von außen kräftig mit Salz würzen.

  3. Die Gans mit der Brust nach oben in einen Bräter legen und für 3 Stunden in den Ofen geben. Nach 30 Minuten mit 500 ml Wasser übergießen. Anschließend alle 30 Minuten mit einer Kelle den ausgetretenen Bratensaft über die Gans gießen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 6.485 kj (77 %)
Kalorien 1.549 kcal (77 %)
Kohlenhydrate 17 g
Fett 138 g
Eiweiß 64 g

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Die wichtigsten Tipps für das Weihnachtsgans-Rezept

Die perfekte Weihnachtsgans ist außen schön knusprig und innen weich. Damit der Braten so gut gelingt, solltest du schon beim Kauf einige Dinge beachten. Die beste Fleischqualität liefern die Tiere, wenn sie mit etwa neun Monaten geschlachtet werden. Unsere Fleisch-Expert:innen verraten dir, an welchen Merkmalen du eine gute Weihnachtsgans erkennst, und empfehlen, vor allem auf die Herkunftsbezeichnung des Fleischs zu achten. Entdecke außerdem viele weitere Gans-Rezepte in unserer Übersicht.

Je mehr Zeit du dir beim Garen der Gans nimmst, desto zarter wird der Braten. Die besten Ergebnisse erhältst du, wenn du das Fleisch zunächst eine Stunde bei 220 Grad im Ofen backst und anschließend etwa acht Stunden bei 80 Grad schmoren lässt. Mit dieser Niedrigtemperatur-Garmethode wird eine Weihnachtsgans ohne Füllung sehr saftig und zart. Eine gefüllte Martinsgans und andere Geflügelbraten, die mit Nüssen, Maronen, Äpfeln und Ähnlichem bestückt werden, garst du besser auf die klassische Art. Pro Kilogramm Fleisch benötigt die Gans bei 180 bis 200 Grad etwa eine Stunde Garzeit. Ein vier Kilogramm schweres Tier ist also nach rund vier Stunden im Ofen fertig. In dieser Gewichtsklasse passen auch zwei Braten nebeneinander auf Blech oder Rost. Falls du Letzteren benutzt: Denke daran, ein tiefes Backblech unterzustellen, um das abtropfende Fett und den Bratensaft aufzufangen. Als unkonventionelle Garmethode kannst du eine Weihnachtsgans grillen. Du benötigst dafür ein Gerät mit Deckel für ein indirektes Grillen und einen Bratenkorb oder Drehspieß. Ein Vorkochen der Weihnachtsgans ist nicht nötig. Wenn du deine Weihnachtsgans mit Maronen füllen solltest, haben wir einen heißen Tipp für ein Dessert für dich: unser Rezept für Maronencreme mit Schokolade.

Weihnachtsgans-Rezept: Vorbereitung, Beilagen und Soße

Tiefgefrorene Gänse taust du am besten in der Verpackung im Kühlschrank oder an einem kühlen Ort auf. Je nach Größe dauert das etwa eineinhalb bis zwei Tage. Danach reibst du das Geflügel innen und außen mit Salz ein und lässt es über Nacht ziehen. Wie du die Gans würzt und ob du eine Füllung wählst, ist Geschmackssache. Soll das Fleischaroma im Vordergrund stehen, genügt es, die Bauchhöhle mit Beifuß zu füllen. Die Bitterstoffe in dem auch Gänsekraut genannten Gewürz machen den fetten Braten leichter verdaulich.

Während die Gans im Ofen schmort, kannst du in Ruhe die Beilagen kochen. Die Klassiker zu Weihnachtsgans und Martinsgans sind Rotkohl und Klöße. Genauso lecker schmecken aber auch gekochte oder gebratene Kartoffeln, Kroketten, Kürbis-Apfel-Gemüse, Grünkohl, Rosenkohl und Maronen dazu. All diese Beilagen harmonieren sehr gut mit der delikaten Weihnachtsgans-Soße, die sich mit wenigen weiteren Zutaten entweder aus dem beim Backen anfallenden Bratensatz gewinnen oder mit dem Gänseklein zubereiten lässt. Eine Kreation mit Schalotten und Champignons stellen wir dir im Rezept für den festlichen Gänsebraten vor. Steht das Festmahl auf dem Tisch, bleibt nur noch das fachgerechte Zerlegen der Weihnachtsgans. Das gelingt mit einem speziellen Besteck am besten, mit dem du den Braten tranchierst.

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