Auch andere Länder-Küchen kennen leckere Rezepte für Weihnachtskekse. Unsere Zimt-Plätzchen backst du beispielsweise nach schwedischem Vorbild und verfeinerst sie daher sowohl mit Zitrone als auch mit einem Sahne-Eier-Topping. Die perfekte Ergänzung zu Zimtsternen, Vanillekipferln und Hildabrötchen.
Mehl, 1 EL Zimt, Vanillepulver, Salz, Backpulver, 100 g Zucker und Zitronenschale mischen. Butter und 1 Eigelb unterkneten. Den Teig in Folie gewickelt 1 Std. kühlen. Restliche Eigelbe und Sahne in einer Schüssel verquirlen. Backofen auf 180°C (Umluft 160°C) vorheizen.
Teig portionsweise auf wenig Mehl ca. 0,5 cm dick ausrollen. Herzen und Sterne (ca. 7–8 cm) ausstechen, mit einem Keksstempel (oder einer flachen Spritztülle mit Blütenperforierung) ein Muster in den Teig drücken. Nach Belieben ein Loch einstanzen (z. B. mit einer kleinen Lochtülle).
Plätzchen auf zwei mit Backpapier belegten Backblechen verteilen. Mit der Ei-Sahne-Mischung bepinseln. Ca. 10 Min. backen, abkühlen lassen. In Dosen kühl aufbewahren oder auf ein dünnes Band fädeln und aufhängen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nicht, dass er sich während des Jahres schüchtern zurückziehen würde, pünktlich zur Adventszeit tritt Zimt jedoch noch ein Stück intensiver in Erscheinung. Ob Lebkuchen, Punsch oder Plätzchen mit Zimt: Überall erhält das aromatische Gewürz, das wegen seiner Vorliebe für tropisches Klima vor allem in Sri Lanka, China und Indien angebaut wird, seinen Platz – und ist auch Teil unserer Zimt-Plätzchen. Unser Zimt-Plätzchen-Rezept nimmt sich schwedische Backtradition zum Vorbild, weshalb du für den Teig Zitronenschalen verwendest und alles mit einer Ei-Sahne-Mischung bestreichst, ehe du die schwedischen Plätzchen im Ofen bäckst. Weiteren Zimtgenuss bietet übrigens unser Rezept für Zimtschnecken-Plätzchen, mit dem du dank Mürbeteig herrlich knuspriges Gebäck auf den Teller zauberst, oder das einfache Rezept für Snickerdoodles. Eine frisch schmeckende Köstlichkeit bäckst du wiederum, wenn du unsere Rezept für Zitronenherzen ausprobierst.
Tipp: Wegen seines Aromastoffs Cumarin wird Zimt potenziell eine für die Leber schädliche Wirkung zugeschrieben. Sorgen musst du dir deshalb allerdings nicht machen, wenn du Rezepte mit Zimt zubereitest und unsere Zimt-Plätzchen bäckst. Für deren Teig benötigst du 1,5 Esslöffel des Gewürzes, weshalb du als Erwachsene:r gut 20 Zimt-Weihnachtsplätzchen am Tag genießen kannst. Kinder mit einem Körpergewicht von bis zu 15 Kilogramm sollten es bei maximal vier Stück belassen.
Zimt-Plätzchen: Ceylon als bessere Variante
Auch wenn unser Rezept dir die Wahl lässt, solltest du für unsere einfachen Zimt-Plätzchen Ceylon- statt Cassia-Zimt verwenden. Der ist hochwertiger, enthält deutlich weniger, mitunter überhaupt kein Cumarin und ist daher wesentlich verträglicher. Auch für Schwangere. Wenngleich die ebenfalls zugreifen können, nachdem du mithilfe unseres Rezepts Zimt-Plätzchen gebacken hast. Seine theoretisch wehenfördernde Wirkung entfaltet Zimt erst ab rund 250 Gramm pur gegessenem Gewürz, was die für unseren Teig benötigte Menge weit übersteigt. Das gilt auch für unsere Schoko-Zimtsterne. Möchtest du dein adventliches Backrepertoire zusätzlich erweitern, kannst du dich außerdem von unseren Weihnachtsplätzchen-Rezepten inspirieren lassen. So lernst du auch, wie du Vanillekipferl, Rotweinplätzchen oder Hildabrötchen zubereitest. Steht für dich dagegen eher die nordische Küche im Fokus, orientierst du dich an unseren schwedischen Rezepten zwischen Köttbullar, gebeiztem Lachs und Pytt i panna.