Oftmals als Cocktail bezeichnet ist der Martini eher ein Aperitif. Ob geschüttelt oder gerührt, mit oder ohne Olive – trinken Sie Ihren Martini wie es Ihnen gefällt.

Martini-Cocktail

Ein Aperitif wie in den feinsten Bars und Restaurants des Planeten. Genau das bekommst du mit unserem Martini-Cocktail-Rezept. Wermut und Gin kombinierst du dabei mit Zitronenzesten sowie einer Olive. Fast wie im James-Bond-Film …

  • Zubereitungszeit
    5 min.
  • Gesamtzeit
    5 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    193 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Glutenfrei

Zutaten

Portionen

4

24 cl
Gin
6 cl
Wermut
1
Zitrone, unbehandelt
4
Oliven, grün

Außerdem:

Eiswürfel

Zubereitung

  1. Gin und Wermut in ein vorgekühltes und zu ¾ mit Eiswürfeln gefülltes Rührglas geben. Mit einem Barlöffel 30-60 Sekunden eiskalt rühren.

  2. Eis entfernen und den Drink über ein Barsieb in ein Martiniglas abseihen. Zitrone waschen, trocken tupfen und eine daumengroße Zeste abschneiden. Die Enden der Zeste über dem Drink gegeneinander verdrehen, um die ätherischen Öle aus der Schale zu spritzen.

  3. Martini Cocktail nach Belieben mit einer mittelgroßen grünen Olive versehen und servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 808 kj (10 %)
Kalorien 193 kcal (10 %)
Kohlenhydrate 2 g
Fett 1 g
Eiweiß 0 g

Bewertung

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Martini-Cocktail-Rezept: Aperitif-Legende mit Gin und Wermut

Trinkt James Bond Martini, überlässt er selbstverständlich nichts dem Zufall. Geschüttelt ist er, nicht gerührt. Auch etwas Zitronenzeste darf ins Glas. Neben Gin, übrigens auch die Basiszutat unseres Gimlets, möchte er Wodka und weicht am Ende ein wenig von der Norm ab. Denn tatsächlich wird ein Martini-Cocktail – genau wie ein Negroni – gerührt und nicht geschüttelt, daher auch in einem Rührglas gemischt. So verbinden sich die Spirituosen besser. Bei der wohl berühmtesten Variante, dem Martini Dry, findest du im Glas zudem eine Olive. Neben Gin dabei ist traditionell Wermut – und genau daran orientierst du dich, wenn du nach unserem Rezept Martini mischst. Olive. Zitrone. Wermut. Gin. Ein wenig Eis. Das war’s. Beim Wermut handelt es sich um einen mit Gewürzen und Kräutern, vor allem dem intensiven Wermutkraut, angereicherten Wein. In Frankreich oder England heißt die essenzielle Zutat für deinen Martini Vermouth.

Übrigens: Zwar tragen auch andere Shortdrinks wie der Cranberry Martini, der Matcha Martini oder der Appletini die Silbe "-tini" im Namen. Sie gehören allerdings zu den "falschen Martinis", da sie mit dem Klassiker zumeist nur das Martini-Glas gemeinsam haben, in dem sie serviert werden.

Martini-Cocktail: nicht verwechseln mit italienischem Wermut

Der Irrtum passiert schnell. Eine Flasche gekauft, fertig ist der Martini-Cocktail. Nicht ganz. Tatsächlich steht die italienische Firma Martini & Rossi, wenngleich sie einen aromatischen Wermut produziert, nicht als Synonym, sondern dient als eine Basisoption für den edlen Aperitif-Drink. Einmal gemischt, servierst du ihn ganz traditionsgemäß im langstieligen, konisch geformten Martiniglas, auch bekannt als Martinikelch oder Cocktailspitz. Für einen Martini Dry – in diese Richtung tendiert auch unser Rezept – greifst du am besten zu einem trockenen Wermut, während die süßere Variante nach einem süßeren Wermut verlangt. Weg von Gin und Wermut, dafür ähnlich zielstrebig in Richtung Tradition gehst du mithilfe unseres Rezepts für Mojito, den berühmten Rum-Cocktail mit Limette und Minze. Suchst du einfache Cocktails ohne Alkohol, empfehlen wir dir unseren fruchtigen Octopussy sowie unseren Fruit-Cocktail.

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