Du möchtest auf Kohlenhydrate, nicht aber auf den Genuss luftiger kleiner Kuchen verzichten? Bei unserem Low-Carb-Muffins-Rezept verwendest du statt Mehl Mandeln, dazu keinen Zucker. Kuchengenuss, fast ohne Kohlenhydrate! Wir stellen dir außerdem weiteres Low-Carb-Gebäck vor.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft 160 Grad). Muffinblech mit Papierförmchen auskleiden.
Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz unter Zuhilfenahme eines Handrührgerätes steif schlagen. Kokosöl in einem Topf bei geringer Hitze verflüssigen und mit Erythrit verrühren. Die Zucker-Öl-Masse mit Eigelb, Quark und Crème fraîche verrühren. Zitrone waschen, trocken tupfen und die Schale einer Zitrone abreiben. Zitronen auspressen. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark auskratzen.
Gemahlene Mandeln, Backpulver und Natron sorgfältig vermischen. Zusammen mit dem Zitronensaft, dem Zitronenabrieb und dem Vanillemark unter die Ei-Quark-Öl-Masse heben. Zuletzt den Eischnee unterheben.
Den Muffinteig in die Förmchen füllen. Für circa 20 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Nach 10 Minuten die Pistazien auf die Muffins streuen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
930 kj (11 %)
Kalorien
222 kcal (11 %)
Kohlenhydrate
11 g
Fett
19 g
Eiweiß
10 g
Bewertung
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Low-Carb-Muffins-Rezept: mit Mandelmehl
Je weniger Kohlenhydrate du zu dir nimmst, desto einfacher gestaltet sich das Abnehmen. Auf dieser Idee beruht die Low-Carb-Ernährung, bei der es übrigens nicht darum geht, überhaupt keine Kohlenhydrate zu verzehren. Je nach Anleitung sind maximal 150 Gramm pro Tag erlaubt, weshalb du für unsere Low-Carb-Muffins Mandelmehl oder gemahlene Mandeln verwendest. Wer lieber Getreide verwendet, kann unsere Vollkorn-Muffins backen – die Ballaststoffe sättigen lange.
Die Reduktion von Kohlenhydraten soll den Insulinspiegel im Körper und damit auch das Energielevel konstant niedriger halten, was die Fettverbrennung begünstigen soll. Um auf das gewohnte Energielevel zu kommen, wofür auch Carbs verantwortlich sind, muss der Körper zudem weitere Energiequellen anzapfen und nutzt dafür die Fettreserven. Den langfristigen Abnehmeffekt einer Low-Carb-Diät stellen Studien jedoch in Frage. Vor allem willst du ja ohnehin genießen; und dafür eignen sich unsere Low-Carb-Muffins mit Quark – auch den nutzt du für den Teig – wunderbar. Ebenso lecker schmecken natürlich auch unsere weiteren Varianten mit mehr Kohlenhydraten sowie Bananen oder Erdbeeren. Lass dich dafür einfach von unseren Muffin-Rezepten inspirieren.
Low-Carb-Muffins: ohne Mehl mit Erythrit
Mehl spielt in der kohlenhydratarmen Ernährung keine Rolle, findet entsprechend auch keinen Platz im Teig unserer Low-Carb-Muffins. Aufgehen werden sie dennoch. Dafür sorgen Natron und Backpulver, außerdem der Quark. Als Milchprodukt enthält er Säure und sorgt daher dafür, dass das Natron richtig arbeitet und die Muffins auch hochgehen. Bliebe die Süße – und für die ist Erythrit verantwortlich. So backst du unsere Low-Carb-Muffins ohne Zucker und sparst auf diese Weise deutlich Kalorien. Einen weiteren Zuckerersatz, Xylit, verwendest du wiederum für unseren Low-Carb-Apfelkuchen sowie unsere Low-Carb-Cookies, deren Teig du mit Schokoladentropfen verfeinerst. Unsere Low-Carb-Pfannkuchen kommen dagegen fast ganz ohne Süßungsmittel aus, wenngleich du eine Vanilleschote verwendest. Zudem garnierst du sie mit Schokoraspeln sowie Beeren.
Tipp: Natürlich kannst du den Teig unserer Low-Carb-Muffins auch als Basis für einen kohlenhydratarmen Kuchen nutzen. Bedenke nur, dass in eine normale Kastenform rund doppelt so viel passt, wie in eine Muffinform mit zwölf Mulden. Auch die Backzeit verlängert sich.