Griebenschmalz lässt sich am besten pur auf Schwarzbrot genießen oder zum Verfeinern von Eintöpfen und Gebratenem verwenden. Kühl und dunkel gelagert hält sich Griebenschmalz mindestens zwei Wochen.

Griebenschmalz

Das Butterbrot ist wieder salonfähig geworden und alte Hausmannskost aufs Neue gefragt: Unser Griebenschmalz-Rezept bringt einen Hauch von Großmutters Kochkunst zurück auf den Tisch und neben viel Würze auch etwas Nostalgie aufs Brot.

  • Zubereitungszeit
    30 min.
  • Gesamtzeit
    35 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    606 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Glutenfrei
    Ernährungsform
    Laktosefrei

Zutaten

Portionen

4

500 g
Schweineflomen, Fett
400 g
Bauchspeck
100 g
Knollensellerie
2
Zwiebeln, groß
1
Apfel
1 TL
Salz
0,5 TL
Pfeffer, schwarz, gemahlen
1 TL
Majoran

Zubereitung

  1. Flomen unter fließendem Wasser abspülen, trocken tupfen, in kleine Würfel schneiden. Bauchspeck von Schwarte befreien, in kleine Würfel schneiden. Sellerie schälen, fein würfeln. Zwiebeln pellen, fein würfeln. Apfel schälen, Stiel und Kerngehäuse entfernen, ebenfalls fein würfeln.

  2. Schweineflomen und Bauchspeck bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren ausbraten, bis das Fett aus dem Flomen austritt und sich verflüssigt. Zwiebeln und Apfel dazugeben. So lange unter Rühren braten, bis der Bauchspeck und die Zwiebeln eine schöne Röstung zeigen. Mit Salz, Pfeffer und Majoran abschmecken.

  3. Griebenschmalz in sterilisierte Twist-Off-Gläser füllen und 2 Tage im Kühlschrank fest werden lassen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 2.537 kj (30 %)
Kalorien 606 kcal (30 %)
Kohlenhydrate 1 g
Fett 66 g
Eiweiß 2 g

Bewertung

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Griebenschmalz-Rezept: Großmutters Geheimwaffe

In Großmutters Küche war das Griebenschmalz-Rezept fester Bestandteil im Repertoire der Zutaten, mit denen sich ordentlich Geschmack an ein Gericht bringen ließ. Dann wurde tierisches Fett in der Ernährung jahrelang verteufelt und das Griebenschmalz fristete ein stilles Dasein in den Küchen derer, denen Tradition besser schmeckte als Low Fat. Heute ist Hausmannskost wieder angesagt und die Stulle salonfähig – mit unserem Griebenschmalz-Rezept verfeinerst du Hipstern wie Handwerker:innen ihr Butterbrot. Das deftige Schlachtfett wird aus dem Rückenspeck oder Flomen von Schweinen hergestellt: Der Speck wird nach unserem Griebenschmalz-Rezept ausgelassen und enthält durch diese Zubereitungsart noch die Rückstände der ausgelassenen Speckteile – die sogenannten Grieben. Äpfel und Zwiebeln sind klassische Zutaten im Griebenschmalz.

Tipp: Du möchtest wissen, was der Unterschied zwischen Grieben, Schmalz und Flomen ist? Das sowie Wissenswertes zur Schmalzherstellung erklärt dir EDEKA-Experte Max Ehmke!

Wer Schmalz sagt, muss auch Brot sagen

Der Aufstrich nach unserem Griebenschmalz-Rezept ist bei Zimmertemperatur streichzart und hält sich, kühl und dunkel gelagert, mehrere Monate lang. Dafür musst du ihn nicht unbedingt in den Kühlschrank stellen – ein nicht zu warmer Keller wie zu Großmutters Zeiten tut es auch. Serviere das Schweineschmalz mit Schnittlauch und reiche dazu Rettich oder Radieschen als knackige Beigabe. Wenn du die deftige Küche schätzt und nicht nur die Edelteile vom Schwein verwerten möchtest, sondern auch Bauch und Rücken, probiere auch unser Schmalzfleisch-Rezept für einen würzigen Brotaufstrich. Oder versuche als Variante das Rezept für Apfel-Zwiebel-Schmalz – alle Schmalzsorten schmecken besonders gut zu dunklem, kräftigem Brot, lassen sich aber auch zum Verfeinern von Bratensaucen oder deftigen Eintöpfen verwenden. Und wenn du es doch lieber etwas leichter magst, ist unser Avocado-Sandwich mit Thunfisch, Ei und Salat eine fleischlose Alternative – mit der du allerdings möglicherweise mehr Hipster als Handwerker:innen glücklich machst ...

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