In diesem Rezept zeigen wir dir, wie du ganz einfach köstliche geröstete Maronen wie vom Weihnachtsmarkt zauberst. Der aromatisch-nussige Geschmack und die Rosmarin-Note werden dich begeistern! Lies außerdem, wie du Maronen am besten aufbewahrst.
Maronen kreuzweise einschneiden. Dafür die Maronen mit der flachen Seite auf die Arbeitsfläche legen und mit einem scharfen Küchenmesser an der runden Seite anritzen. Auch die unter der Schale liegende Samenhaut sollte gut eingeritzt werden, dann können die Esskastanien später einfacher gepult werden.
Schüssel mit heißem Wasser füllen und Maronen darin ca. 1 Min. einweichen. Abtropfen lassen und kurz trocken tupfen. Das restliche Wasser verdampft beim Backen und unterstützt den Garprozess.
Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Topf vom Herd nehmen, Maronen, Rosmarin, Salz, Pfeffer und Muskat hinzufügen und alles gut miteinander vermengen.
Backblech mit Backpapier auslegen und darauf ein großes Stück Alufolie ausbreiten. Maronen gleichmäßig in der Mitte der Folie verteilen und darauf achten, dass sie nicht übereinander liegen. Ränder der Alufolie zur Mitte hin einschlagen und dabei eine großzügige Öffnung lassen.
Esskastanien im vorgeheizten Ofen bei 220°C Umluft ca. 30 Min. rösten, bis sich die Schalen leicht nach außen stülpen und die Kerne weich sind.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.757 kj (21 %)
Kalorien
420 kcal (21 %)
Kohlenhydrate
50 g
Fett
27 g
Eiweiß
3 g
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Geröstete Maronen im Backofen: ein winterlicher Genuss!
Gehören Maronen auch bei dir zu den Weihnachtsmarkt-Favoriten? Dann haben wir gute Nachrichten: Du kannst ohne großen Aufwand zu Hause geröstete Maronen selber machen! Die leckeren Esskastanien werden einfach auf dem Blech im Ofen gebacken – nur 40 Minuten trennen dich von diesem winterlichen Genuss! Für unser Rezept würzen wir die gerösteten Maronen mit Butter, Rosmarin und Muskat. Für eine süßere Variante probiere mal eine Kombination aus Zimt, braunem Zucker, Orangen-Abrieb sowie etwas Salz und Muskat. Wie? Du hast noch nie Esskastanien gekostet? Dann lies schnell nach, wie Maronen schmecken – oder bereite einfach unser Rezept für geröstete Maronen zu und probiere selbst! Wenn du dann auf den Geschmack gekommen bist und dich mal an einem Dessert mit der Edelkastanie versuchen willst, empfehlen wir dir diese festliche Maronencreme mit Schokolade!
Geröstete Maronen aufbewahren: Darauf solltest du achten
Achte beim Kauf darauf, dass sich die frischen Esskastanien prall und fest anfühlen und eine glatte, glänzende Schale ohne Löcher aufweisen. Bevor du geröstete Maronen isst, entferne die Schale – je heißer die Kastanien, desto einfacher geht es. Die gerösteten Maronen lassen sich nicht gut schälen? Dann hast du sie evtl. vor der Zubereitung nicht tief genug eingeritzt. Kleiner Trick: Beim Backen ein Schälchen Wasser mit in den Ofen stellen. Vor dem Rösten kannst du Maronen im Kühlschrank bis zu vier Wochen lagern. Dafür gibst du sie am besten in einen perforierten Plastikbeutel. Nach der Zubereitung sind geröstete Maronen nur wenige Tage haltbar. Möchtest du übriggebliebene geröstete Maronen aufwärmen, schiebe sie bei 80 Grad in den Backofen.
Übrigens: Esskastanien sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Neben den vielen süßen oder fettreichen Angeboten auf dem Weihnachtsmarkt sind daher geröstete Maronen eine gesunde Alternative. Außerdem lässt sich ausgezeichnet damit kochen – wie etwa unser Rezept für Rosenkohl mit Maronen zeigt.