Eine klare, kräftige Rinderbrühe und sättigende Pfannkuchenstreifen: Mehr braucht es nicht, um genussvoll satt, warm und glücklich zu werden. Mit unserem Frittatensuppe-Rezept genießt auch du die schönen Seiten der kalten Jahreszeit.
Beinscheiben unter fließendem Wasser abspülen und in einen Topf geben. Karotten, Sellerie und Porree waschen, schälen, grob zerkleinern und ebenfalls mit in den Topf geben.
Die Eiswürfel sowie 3 L sehr kaltes Wasser hineingeben. Bei mittlerer Hitze zum Köcheln bringen, für etwa 60 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
Für die Fritatten die Eier zusammen mit der Milch verrühren. Das Mehl löffelweise unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und nacheinander den Teig zu Pfannkuchen ausbacken. Fritatten auf Küchenpapier abtropfen lassen und in Streifen schneiden.
Das Fleisch sowie das Gemüse aus der Brühe mit einer Siebkelle aus dem Topf schöpfen.
Die entstandene Rinderbrühe abermals aufkochen und mit Salz und Pfeffer sowie Petersilie und Schnittlauch abschmecken. Rinderbrühe mit Frittatenstreifen servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Schon lange haben es die Suppen geschafft, von der bloßen Vorspeise zur "Hauptdarstellerin" auf dem Esstisch zu werden. Suppen sind sättigend, je nach Rezept mal leicht und frisch und mal deftig und gehaltvoll, wärmend oder erfrischend und unglaublich abwechslungsreich in der möglichen Aromenvielfalt. Ob du also unser exotisches, fruchtiges Kürbis-Mango-Suppe-Rezept ausprobieren möchtest oder eine original österreichische Spezialität mit unserem Frittatensuppe-Rezept kochen möchtest, bleibt dabei ganz deinen eigenen Vorlieben überlassen. Für einen österreichischen Abend empfiehlt sich nach der Suppe unser Schinkenfleckerl-Rezept.
Als Frittatensuppe mag die klare, kräftige Rinderbouillon mit einer Einlage aus Pfannkuchenstreifen zwar aus der österreichischen Küche stammen, eine exklusive Erfindung der Österreicher:innen ist die Suppe aber keineswegs. So isst man in der schwäbischen und badischen Küche eine Flädlesuppe, in anderen Teilen Deutschlands ist die Pfannkuchensuppe geläufig und in der jüdischen Küche ist das Gericht als Fanzelsuppe bekannt. Die Consommé Célestine in Frankreich und die Brodo con tagliolini di crespelle in Italien sind ebenfalls mit der Frittatensuppe vergleichbar. Ein Gericht, das international solchen Anklang findet, kann ja nur ein Genuss sein!
Frittaten und mehr: die vielen Gesichter des Pfannkuchens
Feine Eierkuchenstreifen als schmackhafte Einlage für die Bouillon wie in unserem Frittatensuppe-Rezept – genauso einfach wie genial. Der Pfannkuchen kann aber noch deutlich vielfältiger eingesetzt werden. Ganz typisch und auch bei Kindern sehr beliebt ist er zum Beispiel in einer Variante mit süßer, fruchtiger Füllung oder einfach nur mit Zimtzucker bestreut. Versuche hierfür unser Rezept für süße Pfannkuchen. Wer es lieber herzhaft möchte, kann den Eierkuchen natürlich auch mit Schinken und Käse, einer Hackfleischsoße oder gegrilltem Gemüse füllen. Oder du machst bereits den Grundteig deftiger, wie wir es in unserem Rezept für herzhafte Pfannkuchen vorschlagen.
Ein ganz besonderer Leckerbissen aus dem lockeren Eierteig ist unser Rezept für Pfannkuchen-Auflauf mit einer köstlichen Füllung aus feiner Quarkcreme. Vielleicht möchtest du ja ein komplettes Pfannkuchen-Dinner anbieten? Angefangen mit der Frittatensuppe, gefolgt von herzhaft gefüllten Eierkuchen und zum krönenden Abschluss der süße Pfannkuchen-Auflauf.
Tipp für eine klare Bouillon: Wie in unserem Frittatensuppe-Rezept solltest du beim Auskochen der Suppenknochen möglichst kaltes Wasser, am besten sogar mit Eiswürfeln versetzt, verwenden. So bleibt die Suppe schön klar. Wahlweise kannst du natürlich auch Eiweiß zur Klärung der Suppe mitkochen und später abschöpfen. Wie das genau funktioniert, verrät unser Beitrag zum Thema Brühe klären.