Bereite mit unserem Entrecôte-Braten-Rezept ein saftiges Festmahl aus dem Ofen zu und reiche dazu Bratkartoffeln und Paprikagemüse. Eine feine Kräuterkruste aus Thymian, Salbei und Rosmarin rundet den Geschmack ab.
Vom Entrecôte die Fettschicht und die Sehnen entfernen. Für die Marinade Worcestersauce, Sherry, zerdrückte Pfefferkörner und Öl in einer Schüssel mischen, das Fleisch damit rundherum einpinseln, zugedeckt im Kühlschrank 30 Minuten marinieren.
Für die Kräutermischung den Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilie, Thymian, Rosmarin und Salbei waschen, trocken schütteln, fein schneiden und mit dem Knoblauch vermischen.
Den Backofen auf 240 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 220 Grad) vorheizen. Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. Auf dem Rost mit untergestellter Fettpfanne das Entrecôte im Ofen auf der mittleren Schiene 15 Minuten anbraten, die Hitze auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad) reduzieren und das Fleisch weitere 15-20 Minuten im Ofen garen. 5 Minuten vor Ende der Garzeit das Fleisch herausnehmen und die kurz zuvor in Öl angeschwitzte Kräutermischung auf dem Entrecôte verstreichen, anschließend im Ofen fertig garen. Das Fleisch sollte „medium“ (ca. 55 °C Kerntemperatur) sein. In Alufolie wickeln und 15-20 Minuten ruhen lassen.
Paprika von Kernen, Stielansatz und weißen Trennwänden befreien und in Streifen schneiden. Oder die tiefgekühlten Paprikastreifen antauen lassen. Zwiebeln und Knoblauch schälen, beides fein würfeln. Petersilie fein hacken. Oliven in Scheiben schneiden.
Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und farblos anschwitzen, Paprika zufügen, kurz mit anschwitzen, mit Salz und Pfeffer würzen, Gemüsefond angießen und in etwa 5 Minuten bissfest garen. Petersilie und Oliven untermischen.
Bratkartoffeln nach Packungsanweisung zubereiten. In den letzten Minuten die geschälte und in feine Ringe geschnittenen Zwiebeln und die gehackten Kräuter untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Entrecôte in Scheiben schneiden, anrichten und mit dem Paprikagemüse und den Bratkartoffeln servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.613 kj (31 %)
Kalorien
624 kcal (31 %)
Kohlenhydrate
29 g
Fett
32 g
Eiweiß
50 g
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Entrecôte-Braten-Rezept: Garstufen des Fleisches beachten
Für einen festlichen Braten ist ein feines Stück Entrecôte oder Rumpsteak vom Rind perfekt geeignet. Während es sich bei Steaks – wie bei unserem Entrecôte-mit-Kartoffeln-Rezept – empfiehlt, sie kurz vor dem Braten in der Pfanne mit Salz und Pfeffer zu würzen, solltest du einen Braten marinieren, bevor er in den Ofen kommt. Das sorgt für ein feines Aroma und macht ihn saftiger. Ebenso gut kannst du Rindfleisch auch auf dem Grill zubereiten. Wie du dabei vorgehst, erfährst du durch unser Rumpsteak-Rezept. Weitere leckere Gerichte rund um das saftige Fleisch findest du übrigens bei unseren abwechslungsreichen Rumpsteak-Rezepten!
Entrecôte-Braten-Rezept: "Medium", "rare" oder "well done"
Möchtest du dein Fleisch "medium" genießen, sollte die Kerntemperatur kurz vor dem Servieren etwa 55 Grad Celsius betragen. Am besten misst du das mit einem Fleischthermometer in der Mitte des Fleischstücks nach. Isst du Rind lieber "rare", also noch blutig, musst du es früher aus dem Ofen nehmen. Wer es gut durch – "well done" – bevorzugt, muss die Garzeit verlängern, bis eine Kerntemperatur von 60 bis 70 Grad erreicht ist. Willst du dein Fleisch mit Niedrigtemperatur garen, brätst du es an, bevor du es in den Ofen gibst, und lässt es dann bei konstant 80 Grad durchziehen. Lass den Braten immer vor dem Servieren noch eine Weile in Alufolie eingewickelt ruhen, dann tritt beim Aufschneiden weniger Fleischsaft aus dem Braten. Tipp: Möchtest du mariniertes Entrecôte genießen, hast aber nur wenig Zeit, dann probiere unser Entrecôte-mit-Thymian-Rezept aus: Die Steaks mit einer Marinade aus Thymian, Piment, Pfeffer und Lorbeer sind – je nach Dicke – in drei bis fünf Minuten medium gegart und schmecken köstlich zu Salat und Brot.
Rindfleisch: das richtige Stück für jeden Zweck finden
Ob du nun braten, grillen, kochen oder schmoren willst: Rindfleisch ist dafür perfekt geeignet. Es kommt nur darauf an, das richtige Stück zu nehmen. Fleisch vom Nacken/Kamm oder von der Fehlrippe und der Unterschale eignet sich besonders gut zum Schmoren. Letzteres wird auch gekocht oder gebraten gegessen. Roastbeef ist beliebt und kann wie Filet als Steak gegrillt, im Ofen gebraten oder pochiert werden. Tipp: Liebhaber:innen exotischer Aromen sollten unbedingt einmal unser Roastbeef mit Kräuterkruste und Kumquats probieren – so lecker! Und wenn du auf Kräuterkruste stehst, musst du unbedingt auch mal unseren Jägerbraten probieren. Wenn du Rindfleisch "Sous vide" garst, kochst oder pochierst und dennoch nicht auf Röstaromen verzichten möchtest, brätst du das fertige Fleisch vor dem Servieren einfach kurz scharf in einer Pfanne an oder legst es kurz auf den Grill. Unser:e Expert:in erklärt dir, wie du Fleisch bei Niedrigtemperatur garst.