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Das Chicken Korma, eine Art Hähnchencurry, ist noch nicht ganz so bekannt wie Chicken Tikka. Zu Unrecht! Probieren Sie es selbst und Sie werden begeistert sein von der feinen Aromatik des Gerichtes!
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Chicken Korma

Nähere Bekanntschaft mit der Kochvielfalt Indiens zu machen, lohnt sich jederzeit. So lernen Sie unser Chicken Korma kennen, bei dem Sie das Fleisch in einer Soße aus Joghurt und Sahne mit intensiven Gewürzen schmoren. Feinster Curry-Genuss!

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Zutaten

4 Portionen

Für das Chicken Korma
  • 600 g Hähnchenbrustfilet

  • 0.5 Stk. Zitrone, davon Saft und Abrieb

  • 1 Stk. Ingwer (2 x 1 cm)

  • 1 Stk. Zwiebel

  • 3 Stk. Knoblauchzehe

  • 1 TL Koriandersamen

  • 1 TL Garam Masala (Gewürzmischung)

  • 1 TL Kreuzkümmel (Cumin), gemahlen

  • 0.5 TL Kurkuma, gemahlen

  • 2 EL Ghee

  • 200 ml Sahne

  • 120 g passierte Tomate

  • 2 Stk. Gewürznelken

  • 200 g Naturjoghurt, 1,5% Fett

  • 0.5 TL Salz

  • 1 Prise Pfeffer aus der Mühle

  • 1 Prise Zucker

  • 1 Handvoll Koriandergrün

  • 80 g Cashewkerne

Für die Beilage
  • 400 g Basmati-Reis

Zubereitung
  1. 1

    Hähnchenbrustfilet unter kalt unter fließendem Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen. In mundgerechte Stücke schneiden.

  2. 2

    Zitrone heiß abspülen, trocken tupfen und die Hälfte der Schale fein abreiben. Den Saft einer Zitronenhälfte auspressen und mit dem Hähnchenfleisch vermengen.

  3. 3

    Ingwer schälen und auf einer Küchenreibe fein reiben. Zwiebel und Knoblauch pellen und fein hacken.

  4. 4

    Basmati Reis nach Packungsanleitung in ausreichend gesalzenem Wasser bissfest kochen.

  5. 5

    Koriandersamen, Garam Masala, Kreuzkümmel und Kurkuma vermischen. Ghee in einem Zopf erhitzen. Gewürzmischung hineingeben und einige Sekunden anrösten. Knoblauch und Zwiebeln hineingeben und für 1 Minute anschwitzen.

  6. 6

    Ingwer und Hähnchenfleisch dazu geben und weitere 4 Minuten bei mittlerer Hitze unter regelmäßigem Wenden anbraten. Mit Sahne ablöschen. Passierte Tomaten und Nelken hinzufügen. Für 5 Minuten kochen lassen.

  7. 7

    Hitze auf kleinste Stufe reduzieren. Nach weiteren 5-7 Minuten den Joghurt unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Deckel aufsetzen und weitere 10 Minuten ziehen lassen.

  8. 8

    In der Zwischenzeit den Koriander waschen, trocken schütteln und grob hacken. Cashewkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl goldbraun rösten.

  9. 9

    Nelken aus dem Schmorgericht entfernen. Chicken Korma mit Cashewkernen und Koriander anrichten. Dazu Basmati Reis servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 3735kJ 44%

    Energie

  • 892kcal 45%

    Kalorien

  • 89g 34%

    Kohlenhydrate

  • 42g 60%

    Fett

  • 42g 84%

    Eiweiß

Korma-Rezept: indisches Schmorgericht mit Huhn

Dieser Duft. Mit entspannter, niemals aufdringlicher Dominanz liegt er in der Luft und setzt beinahe unmittelbar das Genussfantasiezentrum in Gang. All die Gewürze, Kräuter, die Chilis. Indiens Küche mischt intensive Aromen so gekonnt wie kaum eine andere – und unser Korma-Rezept reiht sich nahtlos ein. Es beruht auf einem traditionellen Gericht aus dem Mogulreich, das sich einst über Indien und Pakistan erstreckte. Übersetzt bedeutet "Korma" grob "schmoren", und darum geht es. Denn für ein Korma schmoren Sie traditionell Fleisch oder Gemüse in Wasser, Brühe und Joghurt. Gern verwendete Gewürze sind Koriander- und Kreuzkümmelsamen. Für unser Chicken Korma nutzen Sie außerdem Gewürznelken sowie Garam Masala, die berühmte indische Gewürzmischung. Etwas Sahne macht die Kormasoße noch ein Stück cremiger. Neben Reis passt dazu natürlich vor allem unser Naan.

Tipp: Im Ganzen tragen Gewürze ein noch intensiveres Aroma. Statt einfach Pulver zu verwenden, können Sie die Kreuzkümmelsamen daher zunächst in der Pfanne anrösten, das kitzelt den Geschmack zusätzlich, um sie danach im Mörser zu mahlen.

Korma-Curry: Schärfegrad und Einlagen selbst bestimmen

Den Schärfegrad wählen Sie. Eine Korma-Paste ist weder grundsätzlich scharf noch mild. Mögen Sie es schärfer, können Sie einfach eine oder mehrere getrocknete Chilis am Stück mitkochen – und auch beim Fleisch sind Sie frei. Unser Rezept nutzt Hähnchenfleisch. Ebenso gut können Sie aus dem Curry jedoch ein Lamm-Korma machen. Auch frisches Gemüse, beispielsweise Aubergine, ist eine Option. Sogar ein Korma mit Paneer, Indiens beliebtem Frischkäse, ist möglich. Berühmt ist die indische Küche aber nicht nur für ihre Currys wie unser Gelbes Rindfleisch-Curry. Auch Dal-Gerichte, die Hülsenfrüchte, vor allem Linsen, Bohnen und Kichererbsen in den Fokus rücken, spielen eine zentrale Rolle. Probieren Sie daher unbedingt auch unser Rote-Linsen-Dal. Tipp: Hühnerbrust können Sie natürlich ebenso gut auf thailändische Art zubereiten. Probieren Sie dafür einfach unser Rezept für Hähnchencurry aus.