Trockenes, haltbares, unglaublich aromatisches Fleisch. Eine echte Snacklegende. Noch dazu selbst gemacht. Mithilfe unseres Beef-Jerky-Rezepts legst du Rindfleisch zunächst würzig ein und erhältst nach dem Trocknen den perfekten Imbiss.
Rinderrouladen waschen, trocken tupfen und in hauchdünne ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Knoblauch pellen und durch eine Knoblauchpresse auspressen.
Worcestershiresauce, Sojasauce, Tomatenmark, Honig, Chiliflocken, Paprika und Knoblauch in einer Schüssel zu einer Marinade verrühren. Fleischstücke und Marinade sorgfältig miteinander vermengen, luftdicht in Frischhaltefolie einwickeln und für 8 Stunden im Kühlschrank marinieren.
Fleischstücke herausnehmen, trocken tupfen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Grillrost verteilen. Backofen auf 50 Grad Umluft erhitzen, Grillrost auf mittlere Schiene setzen und die Backofentür mithilfe eines Kochlöffels einen Spalt weit offenstehen lassen, sodass die entstehende Feuchtigkeit entweichen kann. Fleischstücke für mindestens 6 Stunden trocknen. Zwischendurch prüfen, ob kleinere Fleischstücke bereits ausreichend trocken sind.
Fleisch aus dem Ofen nehmen, vollständig auskühlen lassen und in einem verschließbaren Gefäß aufbewahren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.453 kj (17 %)
Kalorien
347 kcal (17 %)
Kohlenhydrate
13 g
Fett
13 g
Eiweiß
45 g
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Beef-Jerky-Rezept – aromatischer Fleischsnack
Fleisch einfach mitzunehmen, um es jederzeit snackbereit herausziehen zu können, steht häufig vor einer kaum zu überwindenden Hürde. Frisches braucht Kühlung und hält auch dann nicht endlos lange. Thema erledigt? Thema gelöst. Denn in den USA entstand die Idee, Rindfleisch zu würzen, zu salzen und zu trocknen, um es danach jederzeit dabei zu haben. In dünne Streifen geschnitten, dient Beef Jerky als idealer Snack für zwischendurch. Im Auto. Beim Wandern. Immer. Und tatsächlich lässt sich das Trockenfleisch locker auch selber machen. Möglich macht es unser Beef-Jerky-Rezept. Entscheidend dabei ist natürlich das Fleisch. Fett und Sehnen sollte es keine haben, zudem dünn geschnitten sein. Für unser Beef Jerky werden daher in feine Streifen geschnittene Rinderrouladen genutzt, wohingegen sich ein normales Steak eher weniger eignen würde. Getrocknet wird das Jerky im Backofen, dessen Tür bei niedriger Hitze einen Spalt breit offen gelassen wird. So kann Feuchtigkeit entweichen. Geräuchert ist übrigens auch das Beef-Jerky-Original nicht, nur getrocknet. Fans saftig-zarter Fleischgenüsse wird unser Rezept für Pulled Pork empfohlen.
Das Aroma kommt durch die Marinade
Der Trocknungsprozess bei rund 50 Grad ist das eine, die würzige Marinade das andere. Sie dient sogar als entscheidende Zutat. Denn nur dank ihr erhält Beef Jerky sein einzigartiges Aroma. Die Zusammensetzung von Gewürzen und Soßen variiert dabei. Für unser Rezept wird beispielsweise ein Mix aus Worcestersoße und Sojasoße genutzt, dazu Chili und Paprikapulver. Salz gehört für den passenden Geschmack natürlich ebenfalls zum Jerky. Wurde alles intensiv mariniert, danach getrocknet, liegt der passende Low-Carb-Snack für jede Gelegenheit in den Händen. Denn Beef Jerky ist tatsächlich haltbarer. Getrocknetes Rindfleisch besitzt nur noch zwischen 8 und 20 Prozent Wasser. Das wiederum entzieht Mikroorganismen, die Fleisch verderben könnten, die Vermehrungsgrundlage. Wie das Haltbarmachen durch Trocknen genau funktioniert, erklärt unser EDEKA-Experte Max Ehmke. Wie eine leckere BBQ-Bourbon-Grillmarinade hergestellt wird, verrät wiederum unser Rezept. Dazu passen auch in dünne Scheiben geschnittene Brotchips. Und wer Grillsandwiches mag, für den ist unser saftiges Philly Cheesesteak bestimmt was. Übrigens: Südafrikas Trockenfleisch heißt Biltong und bleibt in größeren Stücken als Beef Jerky. Dafür ist es am Ende etwas saftiger und kann zudem aus Wildfleisch bestehen.